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Frage zu Kastration und VG bei jungen Tieren auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 26.12.2012
Beiträge: 4
Frau Sauron befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.12.2012, 23:09

Frage zu Kastration und VG bei jungen Tieren


Hallo alle zusammen!
Ich bin neu hier, habe aber die letzten Wochen viel gelesen schon.
Da hier aber viele weise Kaninchenbesitzer/innen sind, wollte ich gerne mal euren Rat hören:

Ich habe mir nach langer Zeit 2 Kaninchenkinder geholt, früher hatten wir bereits Kaninchen, also ist es kein absolutes Neuland für mich.
Die beiden sind Penny ( Mädchen, war ca. 8-9 Wochen alt, ist sehr klein, kuschelig und eher vorsichtig ) und Paul ( Junge, auch angeblich 8-9 Wochen alt, da war ich aber eher skeptisch, meines Erachtens ist er schon etwas älter, auch weil er so groß ist, er ist sehr agil, aber auch sehr scheu ).

Vorgeschichte:
Ich habe die zwei aus der Tierhandlung geholt ( ich weiss, das soll man nicht unterstützen, aber ich hab es trotzdem gemacht ).
Die beiden kannten sich und mochten sich auch, zusammen im Eingewöhnungskäfig haben sie gleich gekuschelt und sich sehr gemocht.
Nach einigen Stunden stellte ich dann fest, dass er versuchte, sie anzurammeln.
Ich bin schnell dazwischen, weil er noch nicht kastriert war. Das ging ca. 3 Mal so ( ich war immer sehr schnell ) und schliesslich habe ich sie getrennt, weil ich befürchtet habe, er ist evtl frühreif.
Mein Tierarzt hat mein Eingreifen dann auch sehr gutgeheißen.
Ich hatte ein paar Tage später einen Kastrationstermin für ihn. Das lief auch alles top ab, er sollte aber auf Anraten des Arztes unter Quarantäne bleiben für 6 Wochen, weil es einfach nicht sicher ist. Ich will keine Schwangerschaft provozieren, also halte ich mich daran.

Nun leben die beiden also seit dem 1. Tag bei mir getrennt, beide mit genügend Raum und Auslauf, da sie noch so klein sind, habe ich die Gehege nebeneinander, damit sie sich weiter sehen und riechen können.
Ich weiss, dass das viele hier nicht gutheissen, aber ich fand es für die beiden besser. Man sieht auch, dass sie den Kontakt ohne Schwierigkeiten halten. Sie schnuffeln sich durch die optische Trennung ab und beachten sich auch. Sie haben keinerlei aggressives Verhalten.

Ende Januar kommt dann Penny dran mit der Kastration. Mein Tierarzt sagte, es sei besser, wenn ich es auch bei ihr machen lasse, da Damen dann angenehmer sind und die Gefahr von Krebs oder Unterleibskrankheiten verringert würde.

So lange muss Pauli sowieso noch alleine bleiben.

Jetzt die eigentliche Frage:
Da sie sich ja vorher mochten und so jung sind, meint ihr, ich kann sie dann gleich ohne Schwierigkeiten zusammen springen lassen?
Oder wird es eher so werden wie bei einer VG von älteren, bzw schon erwachsenen Tieren?
Bei meiner geplanten Zusammensetzung werden beide dann ca. 15 Wochen alt, sofern die Altersangabe stimmt, die ich bekommen habe.

Ich danke euch schonmal für eure Hilfe und freue mich, dass ich hier Unterstützung bekommen kann.



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Benutzerbild von Lady_Dynamite
Kaninchen
 
Registriert seit: 03.01.2012
Beiträge: 1.838
Lady_Dynamite befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.12.2012, 23:31

Hallo und willkommen in Forum

[dein Nick sagt mir, dass du auch gerade Herr der Ringe geguckt hast, was dich für mich zumindest schonmal symphathisch macht ]

Zitat:
Zitat von Frau Sauron Beitrag anzeigen
........

Vorgeschichte:
Ich habe die zwei aus der Tierhandlung geholt ( ich weiss, das soll man nicht unterstützen, aber ich hab es trotzdem gemacht ).
Warum tust du es dann? Die Tiere aus den Zoohandlungen kommen nicht nur aus unverantwortlichen Massenzuchten, häufig leiden sie auch bereits unter Krankheiten (erblich bedingt), sind zu früh von der Mutter getrennt und und und. Damit hast du dir ebenso wenig einen Gefallen getan wie den Tieren, die da nachkommen werden
.....
Mein Tierarzt hat mein Eingreifen dann auch sehr gutgeheißen.
Ich hatte ein paar Tage später einen Kastrationstermin für ihn. Das lief auch alles top ab, er sollte aber auf Anraten des Arztes unter Quarantäne bleiben für 6 Wochen, weil es einfach nicht sicher ist. Ich will keine Schwangerschaft provozieren, also halte ich mich daran.

Ist er tatsächlich so alt wie angegeben (bei einem anständigen Züchter würde man genau wissen wie alt die Tiere sind und könnte solche wagen Aussagen vermeiden) ist das Trennen nicht nötig, da es sich vor der 12. Lebenswoche um eine Frühkastra handelt.

Nun leben die beiden also seit dem 1. Tag bei mir getrennt, beide mit genügend Raum und Auslauf, da sie noch so klein sind, habe ich die Gehege nebeneinander, damit sie sich weiter sehen und riechen können. Bitte bring sie so unter, dass sie sich weder sehen noch riechen können!! Das fördert vor der VG nur unnötige Agressionen und die Zusammenführung geht womöglich blutig aus bzw in die Hose
Ich weiss, dass das viele hier nicht gutheissen, aber ich fand es für die beiden besser. Man sieht auch, dass sie den Kontakt ohne Schwierigkeiten halten. Sie schnuffeln sich durch die optische Trennung ab und beachten sich auch. Sie haben keinerlei aggressives Verhalten.

Ende Januar kommt dann Penny dran mit der Kastration. Mein Tierarzt sagte, es sei besser, wenn ich es auch bei ihr machen lasse, da Damen dann angenehmer sind und die Gefahr von Krebs oder Unterleibskrankheiten verringert würde.

Solange keine Indikation wie eine Gebärmutterentzündung oder häufige und extreme Scheinschwangerschaften vorliegen ist eine Mädels-Kastra unnötig.

So lange muss Pauli sowieso noch alleine bleiben. Wie gesagt bei Frühkastrationen ist keine Kastrationsquarantäne nötig

Jetzt die eigentliche Frage:
Da sie sich ja vorher mochten und so jung sind, meint ihr, ich kann sie dann gleich ohne Schwierigkeiten zusammen springen lassen?
Oder wird es eher so werden wie bei einer VG von älteren, bzw schon erwachsenen Tieren?
Bei meiner geplanten Zusammensetzung werden beide dann ca. 15 Wochen alt, sofern die Altersangabe stimmt, die ich bekommen habe.

Ich danke euch schonmal für eure Hilfe und freue mich, dass ich hier Unterstützung bekommen kann.
Um zur eigentlichen Frage zu kommen: Ist Paul wirklich so jung wie angegeben (also mit weniger als 12 Wochen kastriert) können die Beiden eigentlich sofort wieder zusammen, bzw solltest du sie 2 Wochen trennen, ohne Riech- und Sichtkontakt und dann nach den Foren-VG Regeln wieder zusammensetzten, dazu in unseren FAQs nachschauen.

Bei weiteren Fragen gerne hier



__________________

Do not wait for the storm to pass. Learn to dance in the rain


At some point, you have to make a decision. Boundaries don't keep other people out, they fence you in. Life is messy. That's how we're made. So you can waste your life drawing lines or you can live your life crossing them. But there are some lines that are way too dangerous to cross. Here's what I know: If you're willing to take a chance the view from the other side is spectacular.



Benutzerbild von Klecks12
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 08.12.2012
Beiträge: 36
Klecks12 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.12.2012, 23:39

Hallo,

ich würde das Weibchen nicht ohne triftigen Grund kastrieren lassen. Die Risiken sind viel zu hoch und der Eingriff ist auch nicht so klein wie beim Männchen.
Meine beiden konnten sich während der Trennung auch über einen Zaun beschnuppern, sollte man nicht machen, aber für mich war das auch die bessere Lösung, da sie sich ja schon von klein auf kannten und mochten.
Als ich sie dann wieder zusammen gesetzt habe hat mein Männchen das Weibchen durch das ganze Gehege gejagt und ständig angerammelt. War nicht schön, aber es hat dann irgenwann wieder funktioniert und es kam zu keinen Kämpfen.
Lass sie nach den 6 Wochen wieder zusammen, aber ohne unnötige OP des Weibchens.

Ok zeitgleich mit Lady Dynamite
Sie hat natürlich recht mit der Frühkastra... eigentlich kannst Du sie gleich wieder zusammen setzen. Vorausgesetzt das Alter stimmt.



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Liebe Grüße von der ganzen Bande



Geändert von Klecks12 (26.12.2012 um 23:43 Uhr).

Benutzerbild von Lara004
Kaninchen
 
Registriert seit: 08.03.2012
Beiträge: 4.305
Lara004 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.12.2012, 23:40

Ich möchte hier noch einmal ergänzen: Lass deine Häsin bitte nicht kastrieren, wenn es nicht aus medizinischen Gründen notwendig ist!
Den Charakter eines Tieres kann man damit nicht beeinflussen und nur um evetuellen Problemen vorzubeugen, ist der Eingriff viel zu riskant! Das ist eine richtige OP mit recht großer wunde und das sollte man keinem so jungen Tier einfach so zumuten, weils eventuell besser sein könnte.

Der Charakter und das Verhalten eines Weibchens steht und fällt mit dem Platzangebot. Werden ein oder mehrere Weibchen auf zu engem Raum gehalten, kommt es schne,ll zu Aggressionen, da sie sehr Revierbezogen sind und daran würde auch keine Kastration etwas ändern!

Fazit: Schaffe deinen beiden so viel Platz, wie irgend möglich, dann kannst du mit einem ausgeglichenen und freundlichen Weibchen rechnen.




Benutzerbild von Streicher
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2009
Beiträge: 8.961
Streicher ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 26.12.2012, 23:45

Bezüglich der Kastration kann ich mich den anderen nur anschließen.
Von der Käfig an Käfig Methode würde ich allerdings abraten. Ich habe erlebt, wie Tiere sich danach zerfleischt haben. Im Gegensatz dazu kenne ich eine Vg, wo es nach konsquenter räumlicher Trennung innerhalb von einer Stunde zum gemeinsamen Fressen und Kuscheln kam. (Die Tiere waren 16 Wochen)
Generell lassen sich Jungtiere um einiges besser vergesellschaften, als ältere und dennoch würde ich, auch bei jungen Tieren immer räumlich trennen.



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Unkraut ist die Opposition der Natur gegen die Regierung der Gärtner.
(Oskar Kokoschka)



Ninchen
 
Registriert seit: 26.12.2012
Beiträge: 4
Frau Sauron befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.12.2012, 23:46

Ach, das geht ja schnell, vielen Dank!

Ich werde sie nicht kastrieren lassen, wenn ihr alle der Meinung seit. Warum ist der Tierarzt dann davon so überzeugt? Das ist meiner Ansicht nach ein guter Mann, hat auch bei unseren Hunden viel Gutes getan.

Wenn ich mir jetzt aber echt unsicher bin, was das Alter angeht ( ja, scheiss Tierhandlung, ihr habt alle echt recht. ich hab auch drauf gelernt und werde es nie wieder tun... war echt nicht optimal ), wäre es dann nicht besser, sie noch die letzten 3 Wochen auseinander zu lassen?

Ich bin mir einfach unsicher und hab ein bisschen Angst, dass er sie arg angeht, weil sie ist ziemlich klein und er mindestens ein Drittel größer und ein richtiger Anarchist =).

Sie haben im Moment jeder ca. 2 qm, das ist der Behelf. Sobald sie zusammen sein können, sollen sie öffentlich im Wohnzimmer und in der Küche wohnen. Bisher kriegen sie zusätzlich noch Extraauslauf in der Küche, aber eben immer getrennt.




Benutzerbild von Lara004
Kaninchen
 
Registriert seit: 08.03.2012
Beiträge: 4.305
Lara004 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.12.2012, 23:49

Der Tierarzt will da Geld dran verdienen, ganz einfach.
Und wenn einer sich mit Hunden auskennt, heißt das leider noch lange nicht, dass er auch Kaninchen-Experte ist.
Kaninchen sind ne ganz andere Hausnummer, als der Fleischfresser Hund, bezüglich der Medikamentengabe, OP-Risiko, OP-Methoden etc.
Standarteingriffe, wie Rammler-Kastrationen mag vielleicht jeder hinbekommen, aber wenns ans eingemachte und ins Detail geht, dann muss man wirklich schauen, dass man an den richtigen gerät.
Ein kleiner Fehler reicht schon aus und das wars dann mit dem Kaninchen. Sei es nur, z.b. eine Aufgasung nicht richtig zu erkennen oder falsch bzw. gar nicht zu behandeln




Ninchen
 
Registriert seit: 26.12.2012
Beiträge: 4
Frau Sauron befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.12.2012, 23:52

Oke, das überzeugt mich.

Also seid ihr der Ansicht, dass es besser wäre, wenn ich die beiden sich nicht mehr schnuffeln lasse? Ich hab echt den Eindruck, als fänden sie es gut, sich ab und zu abzuriechen.
Und weil sie sich vorher doch kannten, dachte ich, es ist besser, wenn man sie nicht komplett trennt?




Benutzerbild von Streicher
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2009
Beiträge: 8.961
Streicher ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 26.12.2012, 23:54

Ich möchte jetzt keinen TA verurteilen, aber eine OP bringt Geld.
Wenn du dir sehr unsicher bist, was das Alter betrifft, dann warte. Sicher ist sicher. Bei der Vg solltest du allerdings mit Kämpfen rechnen. Es muss nicht sein, es gibt Vgs die sind vollkommen harmlos, aber rammeln und jagen gehören nunmal dazu. Meiner Efahrung nach, umgehst du das mit der Käfig an Käfig Methode nicht. Nicht nur bei meiner eigenen, führte Sichtkontakt zum genauen Gegenteil.



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Benutzerbild von Lara004
Kaninchen
 
Registriert seit: 08.03.2012
Beiträge: 4.305
Lara004 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.12.2012, 23:54

Naja, stell dir mal vor, sie treffen sich am Gitter und dann bekommen sie Streit. Das können sie aber nicht sofort klären, weil das Gitter im Weg ist. Dann steht der eine da und sagt 'Äääätsch, du kommst nicht an mich ran' und der andere wird immer wütender.

Und dann schaukelt sich das hoch, immer weiter und dann ist endlich das Gitter weg und dann können sie endlich alle Rechnungen begleichen, die noch offen sind! Und dann geht es rund, auch bei so kleinen Häschen noch.




Benutzerbild von hasis2011
Kaninchen
 
Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 30.760
hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.12.2012, 23:57

Zitat:
Zitat von Frau Sauron Beitrag anzeigen
Oke, das überzeugt mich.

Also seid ihr der Ansicht, dass es besser wäre, wenn ich die beiden sich nicht mehr schnuffeln lasse? Ich hab echt den Eindruck, als fänden sie es gut, sich ab und zu abzuriechen.
Und weil sie sich vorher doch kannten, dachte ich, es ist besser, wenn man sie nicht komplett trennt?
Dazu gibt es geteilte Meinungen.

Ich zB. und auch einige andere, erfahrene Halter vergesellschaften mit der Trenngittermethode, heisst, Geruchs- und Sichtkontakt, und das hat bis jetzt immer funktioniert. Deshalb würde ich es so belassen.

Und das sie jetzt noch klein und scheu ist, kann sich noch ändern, sie kann in 6 Wochen viel aufholen.
Zur Kastration von ihr bin ich derselben Meinung wie die Anderen, bitte keine Häsinnenkastra ohne medizinischen Grund!



__________________



Ninchen
 
Registriert seit: 26.12.2012
Beiträge: 4
Frau Sauron befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.12.2012, 00:00

Also ich denke, ich lasse sie mal weiter so zusammen Nase an Nase.
Ich habe bisher nicht das Gefühl, dass einer der beiden wütend ist.

Penny wird nicht kastriert.

Ich freu mich schon so, wenn sie endlich zusammen sein können und ich ihnen endlich noch mehr Platz und Spaß verschaffen kann.

Ich danke euch für eure Ratschläge bisher!




Benutzerbild von Lara004
Kaninchen
 
Registriert seit: 08.03.2012
Beiträge: 4.305
Lara004 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.12.2012, 00:03

Zitat:
Zitat von hasis2011 Beitrag anzeigen
Dazu gibt es geteilte Meinungen.

Ich zB. und auch einige andere, erfahrene Halter vergesellschaften mit der Trenngittermethode, heisst, Geruchs- und Sichtkontakt, und das hat bis jetzt immer funktioniert. Deshalb würde ich es so belassen.

Und das sie jetzt noch klein und scheu ist, kann sich noch ändern, sie kann in 6 Wochen viel aufholen.
Zur Kastration von ihr bin ich derselben Meinung wie die Anderen, bitte keine Häsinnenkastra ohne medizinischen Grund!
Genau drum: erfahrene (!!!!) Halter! Für Neulinge im Bereich der Vergesellschaftung ist das nicht unbedingt die beste Methode.
Aber es kann alles funktionieren und erkannt alles schief gehen.




Benutzerbild von Streicher
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2009
Beiträge: 8.961
Streicher ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 27.12.2012, 00:06

Bei Vg Möglichkeiten gibt es unterschiedliche Methoden und jeder hat seine eigenen Erfahrungen gemacht.
Jede Vg kann schief gehen oder auch klappen, allerdings finde ich für Anfänger die Methode der räumlichen Trennung besser, da die Kaninchen bei dieser Variante meiner Erfahrung nach weniger aggressiv sind.
Wer jetzt welche Methode bevorzugt muss letzten Endes jeder selber wissen.



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Unkraut ist die Opposition der Natur gegen die Regierung der Gärtner.
(Oskar Kokoschka)



Benutzerbild von hasis2011
Kaninchen
 
Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 30.760
hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.12.2012, 00:09

Zitat:
Zitat von Lara004 Beitrag anzeigen
Genau drum: erfahrene (!!!!) Halter! Für Neulinge im Bereich der Vergesellschaftung ist das nicht unbedingt die beste Methode.
Aber es kann alles funktionieren und erkannt alles schief gehen.
Erfahren muss man dazu nicht sein...ich mach das Gitter auf und es passiert nicht mehr, als bei einer Vg, wo vorher konsequent getrennt wurde. War nicht nur bei mir so, auch bei anderen Usern, auch aus anderen Foren. Da gabs ein paar Mal kurze Gerangel, das wars, Verletzungen hatte ich, und auch andere Halter, noch nie.
Genau so habe ich auch erst vor Kurzem meinen kleinen Zwergwidder mit meinen 8 Riesen VG, er hat nichtmal eine Schramme abbekommen.

Es kann so oder so gutgehen oder auch schiefgehen, das hängt, meiner Meinung nach, vom Charakter der Tiere ab und nicht, wie die Nins vor der VG gehalten wurden.



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Benutzerbild von Jackrabbit
Kaninchen
 
Registriert seit: 13.07.2012
Beiträge: 2.218
Jackrabbit befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Jackrabbit eine Nachricht über ICQ schicken
Geschrieben am 27.12.2012, 05:58

Meine 2 haben sich auch vorher gerochen und durch das Gitter beschnüfelt, weil es vom Platz her nicht anders ging.

Meine vg war auch friedlich, haben am 2. Tag schon als ein Haufen karnickel da gelegen.

Wahren bzw. Sind ja auch noch jung, denk mal nicht, dass es bei deinem hier groß Probleme geben wird.



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Liebe Grüße von Mir und meinen Vierbeinern

Die terrorzwerge abby und emil,
phantomhamsteropi leroy
und zwergenbaby jamie.


Mit Jack, Pebbels und Lucy im Herzen



Seitdem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere.
Arthur Schopenhauer, (1788 - 1860)



Kaninchen
 
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Clagiostro befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.12.2012, 09:26

Hallo Lara004,
das muß aber nicht so sein. Meine Lilly saß nach der Kastration bis zum Fädenziehen eine Woche im Käfig in Einzelhaft im Kaninchenzimmer bei den drei anderen. Sie sahen sich und die Rammler machten auch öfter mal Besuch am Gitter.
Als ich Lilly wieder zu den anderen setzte, war zwischenzeitlich ihr Rammler Kuky der Boss und nicht mehr sie.
Er jagte sie ein paar Stnden gelegentlich zwei drei Meter. Aber mit weiblicher List und Anbaggern hat sie sich bei ihm wieder eingeschmeichelt. Allerdings ist er weiterhin der Boss und sie viel ruhiger als vorher.




Benutzerbild von Lara004
Kaninchen
 
Registriert seit: 08.03.2012
Beiträge: 4.305
Lara004 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.12.2012, 10:16

Zitat:
Zitat von Clagiostro Beitrag anzeigen
Hallo Lara004,
das muß aber nicht so sein. Meine Lilly saß nach der Kastration bis zum Fädenziehen eine Woche im Käfig in Einzelhaft im Kaninchenzimmer bei den drei anderen. Sie sahen sich und die Rammler machten auch öfter mal Besuch am Gitter.
Als ich Lilly wieder zu den anderen setzte, war zwischenzeitlich ihr Rammler Kuky der Boss und nicht mehr sie.
Er jagte sie ein paar Stnden gelegentlich zwei drei Meter. Aber mit weiblicher List und Anbaggern hat sie sich bei ihm wieder eingeschmeichelt. Allerdings ist er weiterhin der Boss und sie viel ruhiger als vorher.
Auf was ist das hier jetzt genau bezogen?!? Auf die Trennung oder auf die Weibchen-kastra?

Wie gesagt: es kann alles funktionieren, es kann auch alles schief gehen.
Zu der Kastration: ohne medizinischen Grund sollte dieser Eingriff nicht erfolgen! Muss einfach nicht sein. Du lässt für ja auch nicht einfach mal so den Blinddarm entfernen, weil er sich bei anderen menschen gerne mal entzündet.

Zur Trennung vor der VG: hierbei kommt es auch definitiv drauf an, wie die Beziehung vor der Trennung war.
Trennt man, weil sie sich aufs Blut gebissen haben, ist es nicht förderlich, sie nebeneinander zu lassen. Geht es nur um eine Woche aus medizinischen gründen, kann das so klappen.
Was mir hier in diesem sorgen macht, ist die einsetzende Geschlechtsreife und pubertät. Mir wäre es zu riskant, dass sie auf Grund dessen Streit bekommen und man noch länger trennen muss.




Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 27.12.2012, 10:54

Ich vergesellschafte auch immer mit der Trenngittermethode und hatte dabei noch nie Verletzungen. Außer ein bisschen Fellflug war da nichts. Daher kann ich für mich sagen, dass ich damit durchwegs positive Erfahrungen gemacht habe, daher werde ich auch an meiner VG-Methode nichts ändern und es immer so machen.
Mit einer anderen Methode habe ich keine Erfahrung.




Kaninchen
 
Registriert seit: 13.02.2012
Beiträge: 3.102
Clagiostro befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.12.2012, 22:09

Hallo Lara004,
es bezog sich auf die VG. Die Kastration war notwendig weil die Dame extrem agressiv wurde und es stellte sich heraus, dass sie Veränderungen an den Eierstöcken hatte und obendrein hormonell bedingte Fetteinlagerungen. Dadurch verschlimmerte sich das ganze agressive Verhalten.



 
 
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