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Umstellung von Trofu auf FrischfutterHallo Ihr lieben Ninchenfreunde.... ich bin noch nicht lange hier angemeldet und musste schon mit erschrecken feststellen, dass es an meiner Ninchenhaltung viel zu optimieren gibt..... Jetzt geht es um's Futter: Ich bin eine typische Trofu-Fütterin ![]() Wie kann ich meine drei Ninchen RICHTIG auf Frischfutter umstellen ??? Füttere im Moment wie folgt: - Trofu (damit meine ich das was man in jedem Supermarkt kaufen kann) - Heu (Bergwiesenheu aus der LHG) - Zwischendurch mal Äpfel oder Biomöhren (komplett mit grün) Ziemlich einseitig, oder ??? Seid ein paar Tagen habe ich jetzt angefangen meinen Ninchen täglich etwas Eisbergsalat, Kohlrabiblätter und Biomöhrengrün zu füttern (zum Trofu und Heu). Bis jetzt vertragen Sie es super und sind auch richtig wild drauf.... Ich möchte nun das ganze noch optimieren.... Was und wieviel genau füttert Ihr ??? Viele füttern glaube ich gar nicht mehr das typische Kaninchenfutter aus dem Supermarkt, oder ??? Bin für alle Antworten und Vorschläge dankbar !!!
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| Schön, dass du auf die Idee gekommen bist, die Ernährung umzustellen, denn so ist es wirklich etwas einseitig. Ganz wichtig ist jetzt, dass du viel Frischfutter langsam anfüttern. Circa alle 2-3 Tage eine neue Sorte und dann je nach Verträglichkeit immer weiter erhöhen. Besonders empfehlenswert sind folgende grüne Gemüsesorten: Chicoree Chinakohl Petersilie Melisse Feldsalat Fenchel Grünkohl Mangold Karottenkraut Kohlrabiblätter Spinat Rosenkohl Im Sommer wäre es am natürlichsten wenn du viel Wiese und Wildkräuter füttern könntest Im Winter muss man auf die oben genannten grünen Gemüsesorten zurückgreifen. Momentan bekommen meine Hoppler ganz viel Grünkohl, noch ein bisschen Raps und Gräser vom Feld und aus dem Supermarkt Fenchel, Kräutertöpfe und Kohlsorten. Zusätzlich finde ich es sinnvoll eine gute Strukturmischung zu füttern. Meine bekommen seit einiger Zeit das grünhopper Strukturfutter, da kannst du sicher sein, dass wirklich nichts Schlechtes und Schädliches drin ist. Ansonsten bekommen sie noch eine Hand voll Saaten, wenn es draußen sehr kalt wird. lg sunny Geändert von sannimitbunny (19.12.2012 um 18:15 Uhr).
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| Da hake ich nochmal ein, das ist viel zu schnell! So kann man nicht sicher feststellen was vertragen wird und was nicht und muss eine aufwändige Ausschlussdiät machen wenn sich die Kotkonsistenz verändert oder gar Aufgasungen auftauchen. Besser ist es, mindestens 3 - 4 Tage eine Sorte "hochzufahren" und die Verträglichkeit zu prüfen, und dann erst eine weitere dazuzunehmen. Ich bin bei meinem Sorgennin der nach 3 Jahren TroFu-Mästung ja einige Gesundheitsschäden davongetragen hatte, sogar noch langsamer vorgegangen, und habe die Abstände für neue Futtermittel auf 1 Woche hochgeschraubt.
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| Hallo! Die anderen haben schon alles erwähnt, was es zu erwähnen gibt, ich möchte aber trotzdem noch etwas hinzufügen: Feldsalat wird von einigen Tieren nicht gut vertragen und es kommt z.B. zu Durchfall. Falls deine Nins einmal so etwas haben, könnte es auch am Feldsalat liegen. Den dann besser nicht mehr geben.
__________________ Viele Grüße von BlackJack und ihren Katzen Tiger und Jacky, den Schildkröten und den Degus
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| Zitat:
Ich musste damals auch nur meine jungen Kaninchen umstellen, da sie vom Züchter nur Pellets gewohnt waren, ich denke sie sind wirklich resistenter und vertragen das Grünfutter ziemlich zügig. Man kann die Eingewöhnungsphase natürlich beliebig ausbauen, allerdings sollte man auch nicht übertreiben und alles wochenlang notieren. lg sunny
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| Wichtig ist ja auch in erster Linie, dass überhaupt Frisches vertragen wird, und zwar in angemessenen Mengen (das sollte irgendwann schon für ein paar Stunden zumindest reichen). Um jede neue Sorte muss man später aber dann kein großes Theater mehr machen, nur am Anfang sollten die Mengen und die Sortenvielfalt nicht zu schnell hochgefahren werden. Das Trockenfutter kannst du nach und nach reduzieren, bis gar nichts mehr gegeben wird, bzw. nur noch Trockenkräuter etc. Pellets jeder Art sind übrigens generell ungesund und - auch wenn so etwas auf der Packung steht - keine Alternative. Bei Gemüseernährung sind Trockenkräuter wichtig, denn Trockenkräuter (und noch mehr frische Kräuter, die sind immer besser) enthalten die benötigten Nährstoffe in höheren Konzentrationen als Gemüse. Um Mangelerscheinungen zu verhindern, sollten daher Trockenkräuter gefüttert werden, meiner Ansicht nach auch ruhig in größeren Mengen.
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| Hallo, unser Nero ist von Anfang an ein Problemkind. Aufgrund einer Zahnfehlstellung frißt er überhaupt kein Heu. Zu Beginn hat er noch Trockenfutter bekommen und immer und ewig breiigen Kot bis Durchfall gehabt. Das Trofu haben wir nun komplett abgesetzt und er kann mittlerweile viel Grünzeug fressen, was sich positiv auf die Verdauung ausgewirkt hat. Trotzdem braucht er ja Rohfaser und ich weiß nicht, wie ich das machen soll.
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| Biete mal Trockenkräuter an, die werden von vielen Kaninchen besser angenommen und haben auch einen hohen Rohfasergehalt. Vielleicht passt ihm auch einfach eure Heusorte nicht. Hast du schon verschiedene Sorten ausprobiert?
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| Zitat:
Deshalb ist es meiner Meinung nach wirklich wichtig, immer nur EINE Sorte neu anzufangen und ein paar Tage lang konsequent zu geben und dabei den Kot im Auge zu behalten. Von meinen 3 Nins waren übrigens 2 auch völlig problemlos, der dritte hatte aufgrund seiner Vorgeschichte einen äußerst empfindlichen Darm und musste sehr vorsichtig an neue Sorten gewöhnt werden. Seine Darmflora geriet sehr viel schneller aus dem Gleichgewicht als die der beiden anderen, so dass ich bei ihm sogar darauf achten musste, nach ein paar Wochen Pause ein bereits einmal gewohntes Futtermittel wieder neu anzufüttern. Ich habe deshalb bei ihm in der Ernährung so gut wie möglich eine Konstanz eingehalten, die bei den anderen beiden überhaupt nicht nötig gewesen wäre. Deshalb war die Frage von mausefusses bezüglich des Alters der Tiere so wichtig - man kann dann schon auf die Vorgeschichte schließen und Risiken einschätzen, wenn man ungefähr weiß wie alt ein Kaninchen ist. Noch besser ist es natürlich wenn man die bisherige Ernährungsweise im Detail kennt. Jungtiere direkt vom Züchter kann man nämlich tatsächlich recht problemlos umstellen, weil die Darmflora noch nicht über lange Zeit hinweg geschädigt wurde und auch die Gefahr chronischer Entzündungen und anderer Defekte im Darm viel geringer ist. Bei älteren Tieren dagegen ist Vorsicht geboten.
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| Heusorten hab ich schon mehrere ausprobiert, aber der will vom Heu einfach nichts wissen. Aber danke für den Tipp mit den Kräutern. Wo bezieht ihr die? In unserer örtlichen Tierbedarfshandlung sieht es damit nicht so gut aus.
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| Ups, soooo viele Antworten....Vielen Dank schon mal :-) Also, meine Nin´s (ca. 8 und 4 Monate alt) haben bos jetzt immer das Trofu aus dem Rewe bekommen (Hausmarke) das war das einzigste Trofu welches Sie wirklich gerne gefressen haben. ABER ich hatte ja schon (bevor ich den Thread hier geschrieben habe) mit der Umstellung begonnen. Mittlerweile fütter ich wie folgt (natürlich 2 x täglich): - verschiedene Salatsorten - Biomöhren inkl. grün wobei das jüngste Ninchen nur das grün frisst und die Möhren liegen lässt - Kohlrabieblätter - seid 2 Tagen Stangensellerie (wird aber nur ein bisschen angknabbert) - Trockenkräuter (aus dem Fressnapf) - Bergwiesenheu zur freien Verfügung Das Trofu fülle ich nur noch 1 x täglich auf....wird von den Ninchen aber auch fast gar nicht mehr angerührt....Sie bevorzugen das Frischfutter und die Trockenkräuter....vor allem die Beiden "Großen" sind ganz wild darauf....das "Kleine" frisst das Frischfutter auch, hält sich aber bei den Trockenkräutern ein wenig zurück.... Nach dem Wochenende wollte ich dann langsam mal mit Kohl anfangen (Blomenkohl, Brokkolie etc.) Das einzige was für mich noch ein bisschen schwer ist, ist es die richtige Menge von Frischfutter einzuschätzen....So wie ich gelesen habe sollte (idealerweise) abends noch ein paar Reste von morgens übrig sein.....Meine Teller sind abends (bis auf ein paar angeknabberte Selleriereste) leer....d.h. ja theoretisch brauchen Sie mehr Frischfutter....da ich aber noch in der Umgewöhnungszeit bin möchte ich noch nicht zu viel füttern... Die Beiden großen Ninchen bekommen einen tiefen Teller (Suppenteller) und das kleine ein Schüsselchen voll.... Füttere jetzt seid ca. 1 Woche 2 x täglich Frischfutter zu und seid 2 Tagen auch Trockenkräuter, reduziere das alte Trofu und möchte nächste Woche so langsam das Frischfutterangebot mit Kohl erweitern....Meine Ninchen vertragen das Frischfutter bis jetzt super, sind sogar richtig wild darauf.... Ab wann kann ich das Trofu komplett weglassen ???
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| Zitat:
@sandy82 Nur auf pure gemüsefütterung zu setzen ist denke ich nicht so gut, da es meistens gewächshausgemüse ist, welches der natürlichen Nahrung der kaninchen kaum entspricht. Man sollte nicht vergessen, dass Wiese das richtige Nahrungsmittel für kaninchen ist. Wenn man da besonders im Winter nicht ran kommt, wäre eine Kombination aus Heu, grünem Gemüse und getrocknete wildkräutermischungen das richtige. Lg Lore
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| Da Gemüse sowieso nicht die Nährstoffe enthält wie frische Wiese und es somit das Kaninchen nicht mit ausreichend Vitaminen und Mineralien versorgt, ist es egal, wieviele verschiedene Sorten du verfütterst. Weniger ist manchmal mehr. ![]() Ich persönlich verfüttere nur wenige verschiedene Sorten Frischfutter um Winter und hatte damit noch nie Probleme.
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| Zitat:
JR Farm Grainless Herbs sollte auch im Baumarkt oder in Zoohandlungen zu bekommen sein, die JR als Marke führen - das kannst du auch geben.
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