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2 Weibchen zusammen haltenHallo, ich habe 2 Weibchen die ca. 8 Monate alt sind. Es ist ein Geschwisterpärchen und am Anfang hat das Zusammenleben auch gut geklappt. Aber es kam, was kommen musste und mit eintritt der Geschlechtsreife fing Fee (die Chefin) an ihre Schwester Flunky abzurammeln. Das war zwar etwas unschön anzusehen aber es kam nur gelegentlich vor. Als Flunky dann jedoch begann sich zu wehren hat Fee die Flunky gebissen. Und zwar so doll, dass nicht nur kleine Fellbüschel zurückblieben sondern auch Haut mit dran hing. Daraufhin habe ich die beiden erstmal getrennt und nur beim Auslauf unter Aufsicht zusammen gelassen. Doch nachdem Fee der Flunky ein Stück Scheide abgebissen hat, habe ich sie nicht mehr zusammen raus gelassen und einen Kastrationstermin vereinbart. Nun sind beide seit rund 2 Wochen kastriert und ich weiß nicht, wie ich beide wieder zusammen lassen kann. Sie haben eigentlich ein Gehege von rund 4 Quadratmeter das im Moment aber keine von beiden Bewohnt. Im Moment hat jede ca. 1,5 Quadratmeter und sie stehen Gitter an Gitter, was eigentlich auch ganz gut funktioniert. Sie lecken sich durch das Gitter ab und liegen auch immer nebeneinander. Sobald ich aber beide zusammen raus lasse, fängt Fee wieder an Flunky zu jagen. Und auch wenn Fee gar nichts macht, hat Flunky solche Panik vor Fee das sie gar nicht in ihre Nähe kommt sondern sofort flüchtet sobald sie auch nur in Sichtweite ist. Man merkt das sie richtig Angst hat. Ich weiß nicht, was ich jetzt tun kann. Ich möchte beide gerne zusammen in ihr schönes großes Gehege setzen, aber möchte natürlich auch nicht, dass Fee die Flunky nochmal schwer verletzt. Habt ihr irgendwelche Tipps oder Ideen?
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| Aber bringt ein Rammler nicht noch mehr Unruhe rein weil eine dann zwangsläufig außen vor ist?
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| Ich hatte solch ein ähnliches Theater auch erst mit meinen 2 Weibern. Ob ein Kastrat Ruhe oder Unruhe reinbringt, dazu sagt so ziemlich jeder was anderes und ich habe mir bisher auch noch keinen geholt. Ich würde die 2 erstmal trennen für 2 Wochen ohne Sicht- und Riechkontakt. Und sie dann auf neutralen (wo noch keiner der beiden war) zusammen lassen und abwarten was passiert... Bei mir ist da erstmal nicht viel passiert und am nächsten Tag gab es auch ein paar kleine Bisswunden.... aber lass sie machen (klingt hart und kostet auch Nerven ) solange es nicht zu heftig wird. Die Vg von meinen ist jetzt einen Monat her und es funktioniert ganz gut. Vielleicht kannst du ihnen auch mehr Platz als 4qm anbieten, somit können sie sich ordentlich aus dem Weg gehen?!
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| Also ich habe gleich fünf Weibchen und das klappt super. Das es mit zwei Weibchen meist nicht gut klappt ist völliger Blödsinn. Was man sagen kann ist das Weibchen einen höheren Revieranspruch ausleben können. Deshalb wäre es toll wenn Du das Gehege vergrößern könntest. Ich würde es genauso machen wie Kristin es vorgeschlagen hat und erstmal für zwei Wochen ohne Sicht- und Riechkontakt trennen. In dieser Zeit sind die Hormone nach der Kastration noch weiter heruntergegangen und ich bin mir sicher das sich die Beiden dann prima vergesellschaften lassen. Viel Erfolg.
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| Danke Tinachen, du machst mir Mut ![]() Sind deine weibchen Kastriert? Wie viel Platz haben sie insgesamt? Was ich noch vergessen habe zu schreiben: Sobald die beiden zusammen draußen sind passiert zu beginn immer folgendes: Die beiden sehen sich, Fee leckt Flunky ab (Augen und Ohren) und sobald ihre Nase Richtung Flunkys Po kommt (ohne, dass sie sie überhaupt berührt hat, geschweige denn gebissen) haut Flunky ab und hat totale Panik. Sobald Fee dann in ihre Nähe kommt rennt sie schon weg bevor sie überhaupt in "beiß-Nähe" wäre. Wie ist dieses Verhalten zu deuten? Wenn es Revierkämpfe sind, warum leckt Fee dann erst? Hat Flunky vielleicht einfach nur Angst vor einem erneuten Angriff und es ist alles gar nicht so schlimm? *die Hoffnung stirbt zuletzt*
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| Huhu. Ich habe auch mit 2 Weibchen angefangen. Bis die kleinste Geschlechtsreif wurde hat auch alles super geklappt! Dann wars aber vorbei. Dann kam ein Kastrat dazu. Der hat aber auch nichts gebracht. Dann hatten sie sogar mehr Platz, das brachte aber auch nichts und ging nur einigermaßen gut. Jetzt wurde das dominantere Weibchen kastriert. Mal sehen.. Aber ich würde dir auch einen Kastraten empfehlen, vielleicht hast du ja mehr Glück Normalerweise bringt der ja schon was.
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| Ja, Flunky hat Angst vor einem weiteren Biss in den Allerwertesten - klar, hätte ich an ihrer Stelle auch. "Schlimm" an sich ist es nicht, auch nicht wirklich ungewöhnlich - aber man sollte einiges beachten wenn man zwei Häsinnen gemeinsam hält. Punkt 1 ist tatsächlich der Platz, ich würde falls möglich auch deutlich das Platzangebot erhöhen. Punkt 2 ist die richtige Gehegeeinrichtung - es müssen Sichthindernisse vorhanden sein, es darf aber keine Sackgassen geben. Deshalb müssen alle Häuser einen Hinterausgang haben, und sollten so stehen das es keine Sackgassen neben oder hinter ihnen gibt. Ich habe gute Erfahrungen mit einem "Rundkurs" im Gehege gemacht, wenn es mal eine Jagerei gab dann konnte sie einfach in der Runde gehen ohne dass eine der Zicken auf ein Hindernis traf. Bei mir brachte ein Kastrat die erwünschte Entspannung der Situation, Leo hatte die Mädels gut im Griff und wurde von beiden heiß und innig geliebt. Das ging so weit dass, wenn eine anfing ihn zu putzen, gleich die zweite ankam und eifersüchtig an seiner anderen Seite herumputzte *g*
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| Was verstehst du an Punkt 2 nicht? Es ist doch logisch, wenn man sich mit der Körpersprache von Kaninchen ein wenig auseinandersetzt. Geht ein Kaninchen auf ein anderes zu, ist das als Zeichen eines gewissen Überlegenheitsgefühls, zumindest aber als Zeichen dafür zu sehen dass das Kaninchen keine Angst vor dem Gegenüber hat. Oder auch: keinen oder wenig "Respekt". Hat ein Haus nur einen Ausgang, kann es zu folgender Situation kommen, die dann oft Auslöser für böse Beißereien ist: Die Unterlegene sitzt in einem Haus. Die Ranghöhere kommt an, und beansprucht das Haus für sich. Was nun? Die Unterlegene sitzt wenn das Haus nur einen Ausgang hat in der Falle! Nach hinten weg kann sie nicht, da ist kein Ausgang. Das Haus also nicht freimachen? Das gäbe mächtig Ärger mit der Ranghöheren, die das als glatte Unverschämtheit einstufen würde, denn das gehört sich einfach nicht in einer so straffen Rangstruktur wie Kaninchen sie haben. Also nach vorne weg - da sitzt aber die Ranghöhere. Und die sieht die Unterlegene auf sich zukommen... und wertet das natürlich als Angriff, zumindest aber als Scheinattacke. Und das lässt sie sich nicht gefallen! Also greift sie ihrerseits an und schon ist - wegen eines menschengemachten Missverständnisses! - die heftige Prügelei im Gange. ![]() Was die Sackgassen betrifft: kommt es zu einer Jagerei haben die Nins ein recht erhebliches Tempo drauf. In der Natur ist das nicht weiter schlimm, Kaninchen wohnen ja eher auf freieren Flächen, mit Hügeln etc. - aber eben nicht so, dass es Sackgassen gäbe. Im Gehege führt das aber dann dazu dass die Unterlegene plötzlich festsitzt. Zum einen kann das dann damit enden dass sie "volle Kanne" vor das Hindernis knallt und sich verletzt - Kaninchen können zwar gut Haken schlagen und ausweichen, aber die Bremsen lassen zu wünschen übrig, ABS hat ein Kaninchen genausowenig wie ESP Oder sie bremst rechtzeitig, dann kommt es zu ähnlichen Situationen wie vorher mit dem Haus beschrieben. Nicht immer wird der Ausweg, auf ein Haus zu springen um es zu überwinden, auch wahrgenommen!Mein Gehege war deshalb so eingerichtet, dass außen am Gehegerand nichts so im Weg stand dass eine solche Sackgasse entstehen konnte. Ich habe deshalb in das 1,5 qm große Kinderspielhaus sogar noch eine zweite Tür gemacht zum angrenzenden Freigehege, so dass die Kaninchen im Streitfall - oder wenn sie Lust hatten zu rennen - an den Gehegegrenzen lang immer in der Runde flitzen konnten. Das haben sie übrigens auch des öfteren aus Lebenslust gemacht - im Streitfall aber war es enorm wichtig.
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| Achso, sorry... ich bin nicht von einem Gehege ausgegangen. Und habe mich gefragt was ein Randkurs ist Meine Zicken leben ja in freier Wohnungshaltung, ein Gehege wäre hier garnicht möglich, da ich sonst kaum noch Platz hätte (33qm Einraumwohnung). Und mit zu wenig Platz für die beiden, geht es gar nicht gut --> Uns bleibt also nichts anderes übrig, als uns ein Revier zu teilen ![]() Allerdings gibt es hier schon 3 Sackgassen, aber meine Möbel möchte ich nicht zersägen. Das gute ist meine Rangniedrigere ist eher Bodenständig und tobt nicht auf/in der Anbauwand rum ![]() Geändert von Kristin (13.11.2012 um 16:39 Uhr).
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| Möglicherweise kannst du die Sackgassen entschärfen, indem du sie unzugänglich machst, wenn es nur recht kleine Ecken sind? Ich habe solch eine Situation mal live erlebt - muss ich echt nicht nochmal haben GsD stand der Wassernapf direkt in Reichweite und eine kalte Dusche beruhigte die Zickengemüter zum Glück für einen Augenblick. Es ist später nie wieder zu solch einer Situation gekommen, weil Wuschel Jule immer ausweichen konnte, egal wo sie sich im Gehege befanden. Man schreibt leider öfter mal aneinander vorbei, das ist die Schwierigkeit wenn man nur schriftlich miteinander "reden" kann. Ich habe in dem Moment meinerseits nicht verstanden, wo dein Verständnisproblem lag - wenn man aber von einer freien Wohnungshaltung ausgeht, ist das wiederum verständlich dass du meine Gedankengänge nicht so einfach nachvollziehen konntest ![]() Da seid ihr ja zu dritt in eurem Revier Hast du wenigstens dein Bett noch für dich?
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| Die Sackgassen wären eigentlich ganz einfach abzudichten, sie sind 2 Regale in meiner Anbauwand. Eine Decke reinrollen wäre möglich, aber nicht wirklich sinnvoll, die Paula (Ranghöhere (mittlerweile)) klettert nur darein. Dann habe ich noch einen Eckschreibtisch, darunter schlafen sie gern und wenn es Stress gibt muss die Besen(ist sehr bodenständig und die Rangniedriger) halt weichen. Im Bad und im Flur gibt es nichts gefährliches für sie. Sie sind eh am liebsten im Wohn-, Schlaf- und Küchenbereich Im Abstellraum haben sie nichts zu suchen (ist mein Ankleidezimmer) ... jaja ist nicht so toll die Wohnung.Naja das Revier teilen macht mir eigentlich richtig Spaß Seit ich umgezogen bin, finde ich es auch super toll. Vorher waren es Käfig-Tiere mit viel Auslauf Ich wusste es halt nicht anders (und ich wollte auch nie mehr Nins) Jetzt rockt es, ich habe zwar ein riesengroßes Sofa, welches ich auch ausziehen könnte aber wenn ich allein bin ist es unausgezogen mein "Bett"... und nein ich teile das "Bett" gern... besonders mitten in der Nacht ![]()
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| Stichworte |
| kastration, vergesellschaftung, weibchen |
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