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Kastration beim weibl. Kaninchen - Notlösung (?) auf Kaninchen Forum

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Amorously
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 20.10.2012, 23:59

Kastration beim weibl. Kaninchen - Notlösung (?)


Hallo Foris, ich melde mich auch mal wieder.
Wie einige wissen habe ich 3 Kaninchen, zwei Weibchen und einen Kastraten.
Mein Kastrat versteht sich mit beiden Weibchen super.
Eines meiner Weibchen ist jedoch seit längerem der Unruhestifter.
Geplant war früher 2 Weibchen, sie haben sich auch super verstanden (Mutter&Tochter).
Klappte leider nicht lange - worauf Collin folgte, mein Kastrat.
Eine Zeit lang war richtige Ruhe, nun zeigt sich seit längerem Monte's (jüngstes Weibchen) altes Verhalten wieder.
Monte ist jetzt 1 Jahr & fast 3 Monate alt.
Monte spritzt permanent, schon seit sie ca. 5 Monate alt ist. Das hat sich auch nicht gelegt als Collin dazu kam.
Das ist immer geblieben. Sie spritzt einfach alles und jeden an.
Sie scheucht ihre Mutter ständig herum, sie kommt gar nicht mehr zum fressen.
Es geht so weit, dass ich Monte von ihr fernhalten muss, damit sie mal anständig satt wird.
Fee (ihre Mutter) hat 500g abgenommen. Es kommt mir vor wie Mobbing unter Tieren..
Ich mache mir ernsthafte Sorgen um Fee, sie wirkt schon richtig verstört.
Sie rennt nur noch los wenn sie Monte sieht, versteckt sich.
Sie traut sich nicht mehr zum Fressen, außer Monte schläft.
Collin tut auch nichts, ich dachte eigentlich, dass das helfen würde..
Monte ist des öfteren Scheinschwanger, dieses Jahr im Frühling 2x, im Sommer 1x und jetzt gerade wieder.
Fee ist das nie, nur im Frühling..

Außerdem ist sie nur noch am Rammeln bei Fee, sobalt Fee sitzt und frisst -> Rammeln. Auch wenn Fee nur an ihr vorbei rennt -> Rammeln.

So, nun wisst ihr worum es geht.
Nun möchte ich wissen, ob eine Kastration die beste und letzte Lösung ist?
Vielleicht wird sie dann ruhiger, weil sie weniger Hormone hat..?

Fee geht es echt nicht mehr gut durch Monte. Sie macht sie richtig fertig.

Danke im Voraus.



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Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.10.2012, 11:12

In deinem Fall würde ich definitiv zur Kastration raten. Allein die Scheinschwangerschaften würden mir persönlich zu diesem Entschluss reichen. Mein Mädel war auch viermal scheinträchtig dieses Jahr, woraufhin ich sie kastrieren ließ. Es kam dabei heraus, dass sie bereits Veränderungen an der Gebärmutter hatte, vermutlich aufgrund ihres dauerhaft erhöhten Hormonspiegels - und dabei war sie vom Verhalten her sonst völlig normal, sozial, nie aggressiv.

Dein Weibchen scheint aber aufgrund der Hormune unter Dauerstress zu stehen, das ist ja nicht nur für die übrigen beiden Tiere eine unaushaltbare Situation, sondern auch für das Mädel selbst. Selbst, falls noch keine Veränderungen entstanden sind, ist es bei so einem Verhalten wahrscheinlich, dass noch welche entstehen werden, und jetzt, wo sie noch jung und gesund ist, steckt sie die OP besser weg als vielleicht in einigen Jahren, wenn man von medizinischer Notwendigkeit sprechen kann.

In meinen Augen ist eine Weibchenkastration hier auf jeden Fall sinnvoll, nicht nur den anderen Kaninchen zuliebe, sondern auch für sie selbst.




Amorously
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 21.10.2012, 11:27

Danke für deine Antwort Keks3006,
da bleibt mir nur noch die Frage, ob es im Winter möglich ist bei Außenhaltung, oder ich bis zum Frühjahr warten sollte.
Oder sollte ich sie dann reinholen, und im Frühjahr neu VG? Fee leidet auch sehr darunter, und dadurch, dass sie so viel abnimmt durch die Situation mach ich mir wirklich Sorgen ob sie den Winter übersteht, wenn es wieder -25° wie letztes Jahr wird.

Alle könnte ich leider nicht reinholen..




Kaninchen
 
Registriert seit: 11.07.2010
Beiträge: 1.128
Tierarztgeplagt befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.10.2012, 11:28

Aufgrund des offensichtlichen Dauerstresses für Monte, würde ich auch eine Kastration tierärztlich prüfen lassen.
Es kann aber durchaus sein, dass Monte danach immer noch spritzt und Fee rammelt, da eine Kastration den Charakter eines Tieres nicht grundsätzlich verändert.




Amorously
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 21.10.2012, 11:31

Zitat:
Zitat von Tierarztgeplagt Beitrag anzeigen
Aufgrund des offensichtlichen Dauerstresses für Monte, würde ich auch eine Kastration tierärztlich prüfen lassen.
Es kann aber durchaus sein, dass Monte danach immer noch spritzt und Fee rammelt, da eine Kastration den Charakter eines Tieres nicht grundsätzlich verändert.
Okay. Das Spritzen ist zwar nervig, aber damit komm ich klar. Das Rammeln nervt mich nur selbst auch total, weil Fee dadurch keine ruhige Minute mehr hat.

Wenn es danach nicht besser wird, sollte ich Monte dann aus der Gruppe nehmen und ihr einen Kastraten holen, also ein zusätzliches Gehege? Oder was soll ich dann machen..
Das geht ja nicht dass das jetzt für immer so weiter geht, Fee geht mir noch total kaputt bei der.




Kaninchen
 
Registriert seit: 11.07.2010
Beiträge: 1.128
Tierarztgeplagt befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.10.2012, 11:42

Am besten besprichst du erstmal mit einem
Kaninchenerfahrenen Tierarzt die gesundheitliche Situation von Fee und Monte.
So eine Weiberkastra kann sich schon mal 4-6 Wochen hinzuehen, bis alles verheilt ist ... Auch wie und ob Fee ausreichend Winterfell und Körperkraft für eine Überwinterung hat, kann dir nur ein Tierarzt vor Ort sagen.

Bevor du aber darüber nachdenkst, Monte kastrieren zu lassen, sollten wie noch einmal gemeinsam auf dein jetziges Gehege schauen. Gerade unter Weibern kann es aufgrund von ungünstiger Unterbringung schnell zu Ärger kommen wie du weißt.
Es wäre ja niemandem geholfen, wenn der Stress nach det Kastra weitergeht ...




Amorously
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 21.10.2012, 11:52

Also momentan hat es ca. 4m², ich hab noch Bodenplatten verlegtund angebaut..
Zu Weihnachten wollte ich mir das http://www.ebay.de/itm/Holz-Freilauf-Freigehege-Hasenstall-Kaninchenstall-Hasenkafig-Kleintierstall-/221085635782?pt=de_haus_garten_tierbedarf_klein_na getiere&hash=item3379bb14c6#ht_2775wt_1139 4x kaufen, wären dann fast 6m², minimum ich weiß, aber wohne ja nicht für immer Zuhause. Das würden meine Eltern auch erlauben. Ich hätte ja selber bauen dürfen, aber als sie die Preise vom Volierendraht gesehen haben durfte ich dann doch nicht mehr.

Dann kommt noch dazu 15m² freilaufgehege jeden Tag von 06:00 - 22:00 Uhr.

Ich glaube aber weniger dass es am Platz liegt, da sie sich drinnen bei 6m² auch super verstanden haben und Monte gar nicht gerammelt hat.. es war richtig friedlich. Aber sie durften ja nicht drinnen bleiben.

E: Ich bekomm aber vllt. nächstes Jahr den Laptop von meinem Freund (eher unwichtig ich weiß). Aber dann kann mein Schreibtisch weg und ich kann umstellen, dann hätte ich wieder Platz für ein Innengehege.. ?!

Also das Außengehege darf ich kaufen 100%. Das ist alles abgesprochen, mein Weihnachtsgeschenk.




Geändert von Amorously (21.10.2012 um 11:54 Uhr).

Kaninchen
 
Registriert seit: 11.07.2010
Beiträge: 1.128
Tierarztgeplagt befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.10.2012, 12:04

Mit ging es jetzt auch eher um die Einrichtung. Da wären Fotos von dem Gehege wie es jetzt ist hilfreich.

Obwohl ich 4qm für 3 Tiere echt wenig finde und mir schon vorstellen kann, dass das Dominanzgehabe von Monte auf Platzmangel zurück zu führen ist, vor allem weil sie sich drinnen bei mehr Platz ja verstanden haben.

Viel Platz ist ja nicht mehr da, wenn mindestens 3 Unterschlüpfe und Futterstellen in einem 4 qm Gehege stehen ...




Amorously
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 21.10.2012, 12:14

Also in dem angebauten Bereich hängen 3 große Metallheuraufen die man in jedem Laden bekommt, da kommt Wiese rein.
In dem Bereich steht auch ein großer Wassernapf. Ansonsten ist da nichts mehr.
In dem anderen, im größeren steht ein Heuraufen-Klo-Gestell, also 2 Klos und in der Mitte die Raufe, aus Holz.
Teppich ist darin auch verlegt. Ansonsten nur noch eine Treppe zum Schutzhäuschen (ein Stall).

Häuschen und Brücken lehnen sie ab. Sie werfen es rum oder machen es ganz kaputt. Ihnen reicht der Stall zum zurückziehen.
Tunnel sind im Außengehge 2 große, dann noch eine große Buddelkiste mit 2 Eingängen und ein riesen Blumentopf (länglich) zum buddeln.




Kaninchen
 
Registriert seit: 11.07.2010
Beiträge: 1.128
Tierarztgeplagt befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.10.2012, 12:30

Mach mal Fotos, kann ich mir grad nicht vorstellen ...




Amorously
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 21.10.2012, 12:33

Geht zur zeit nicht, meine Kamera ist kaputt. (Billig Samsung teil.. )
Und mit dem iPhone kapier ich das irgendwie nicht auf den PC .. hab ich erst zum Geburtstag bekommen....
Ich versuchs mal aufzumalen moment..




Amorously
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 21.10.2012, 12:38

So hier:

Kastration beim weibl. Kaninchen - Notlösung (?)-stall.png




Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.10.2012, 13:52

Bei 4m² kann es tatsächlich auch am Platz liegen. Allerdings wäre für mich nicht nur die Gruppenverträglichkeit ein Grund für die Kastration, sondern die erscheint mir für das Tier wirklich in jedem Falle sinnvoll... Und was sich daraus für die Gruppe ergibt und wie man das lösen kann, kann man dann nachher sehen.

Mit Außenhaltung ist das natürlich so eine Sache. Das solltest du mit einem TA besorechen, der sich auch mit Mädelskastrationen auskennt. Sie nach der Kastration den ganzen Winter über allein zu lassen, also noch ein halbes Jahr, ist aber keine Lösung.




Amorously
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 21.10.2012, 15:38

Hm okay, ich ruf morgen einfach mal in der TK an und frag wie das so abläuft, wann ich das machen kann etc.
Ich denke schon, dass sie ruhiger wird.. zumindest hoffe ich es.

Was ich aber komisch finde ist, dass sie Collin noch nie gerammelt hat, er rammelt auch keine von beiden.
Fee rammelt auch überhaupt gar niemanden, nur Monte rammelt sie..
Naja und die Scheinschwangerschaften eben, das nervt auch total.




Geändert von Amorously (21.10.2012 um 22:45 Uhr).

Amorously
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 22.10.2012, 15:43

Hab heute in der Tierklinik angerufen, der Preis läge bei 120€, ist das normal oder übertrieben, soll ich noch andere Tierärzte fragen?
Mir wärs das wert, aber wenn es zu teuer ist sagt mir das bitte, damit ich nicht unnötig mehr bezahle (Arbeite ja nicht). Aber ich denke ich mach es wenn sowieso in der TK, ist am sichersten..
Am Telefon hat er mir gesagt, dass ich sie dann besser rein holen sollte, dass es bei Außenhaltung sehr schwer sein würde, wegen der Wunde.
Was möglich wäre wenn ich mir selber eine Art "Body" bastle, aber das ist auch nicht so sicher weil die anderen das aufbeißen könnten oder sie selbst.

Tipps? Wäre hilfreich




Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.10.2012, 18:34

Den Preis finde ich völlig okay, ich habe deutlich mehr gezahlt. Zum Vergleich: Die Kastration unseres Katzenmädels kostete 110€ und die Kastration eines Kaninchenweibchens ist viel komplizierter und aufwändiger und daher auch berechtigterweise teurer. Bei meiner TÄ hätte es 140€ gekostet und in der Praxis, wo ich es schließlich habe machen lassen, betrug die Endrechnung (mit Medikamenten) irgendwas mit 180€... unnötig mehr bezahlst du in deiner TK also definitiv nicht!

Mein Mädel hat ein Pflaster auf die Wunde bekommen und durfte damit nach zwei Tagen wieder raus ins Gehege (ohne besondere Vorkehrungen, also Untergrund mit Einstreu, Erde etc.). Kurz darauf hat sie das Pflaster aufgebissen, was der Wunde aber nicht geschadet hätte, wäre sie dann nicht selbst mit der Zunge dran gegangen.

Solche Bodys gibt es auch speziell zu kaufen, sind aber recht teuer, dafür hast du die Gewähr, dass er passt. Selber basteln kann man (je nach Größe des Kaninchens) aus einer Socke oder einem Babystrampler. Um zu verhindern, dass sich das Tier zur Wunde durchfrisst, kann man die entscheidende Stelle mit einer zusätzlichen Lage Stoff verstärken. Nur aufpassen, dass nicht zu viel Textil gefressen wird, da ungesund. Alternativ gibt es halt die Möglichkeit mit dem Pflaster, wobei das auch nicht sicher hält. Aber ich denke, nach ein paar Tagen Ruhe im Haus kann der "Dreck" draußen der Wunde auch ohne Schutz nichts anhaben, schlimmer ist es, wenn sie selbst an die Fäden geht (frag daher mal, ob sie eine innenliegende Naht machen können).

Wegen der Temperaturen draußen sollte die Zeit im Haus trotzdem so kurz wie möglich sein und am besten hörst du auch auf, den Raum zu heizen, sobald sie sich einigermaßen berappelt hat (zunächst aber warmhalten, damit sie nach der Narkose nicht auskühlt!). Viel Lüften ist dann auch gut. Dann sollte es nicht so problematisch sein, sie wieder nach draußen zu setzen.




Amorously
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 22.10.2012, 18:51

Oki dankeschön. Also mein Vater sagte ich darf da morgen anrufen und einen Termin ausmachen für nächste Woche (Hab dann Ferien).
Zu mir sagten die halt nur dass es draußen eher ungünstig ist, dass sie auch erstmal ruhig gestellt werden sollte..
Also könnte sie nach paar Tagen schon wieder raus? Streiten die sich dann auch nicht?
Wie lange sollte sie drinnen bleiben?




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 12.03.2012
Beiträge: 123
BonniexLinus befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.10.2012, 19:59

Zitat:
Zitat von Amorously Beitrag anzeigen
Hab heute in der Tierklinik angerufen, der Preis läge bei 120€, ist das normal oder übertrieben, soll ich noch andere Tierärzte fragen?
Mir wärs das wert, aber wenn es zu teuer ist sagt mir das bitte, damit ich nicht unnötig mehr bezahle (Arbeite ja nicht). Aber ich denke ich mach es wenn sowieso in der TK, ist am sichersten..
Am Telefon hat er mir gesagt, dass ich sie dann besser rein holen sollte, dass es bei Außenhaltung sehr schwer sein würde, wegen der Wunde.
Was möglich wäre wenn ich mir selber eine Art "Body" bastle, aber das ist auch nicht so sicher weil die anderen das aufbeißen könnten oder sie selbst.

Tipps? Wäre hilfreich
Hey.
Meine beiden leben ja in Innenhaltung und ich hab meine Dame dieses Jahr auch kastrieren lassen, die war jeden Monat mind. einmal Scheinschwanger und am Bäuchlein hatte sie auch kein fell mehr und alles.
Ich hab insgesamt 97€ bezahlt (da war auch schon das Päppelfutter und alles inbegriffen)




Amorously
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 22.10.2012, 20:12

Päppelfutter? Wozu das denn?
Ich denk nicht, dass ich das brauche. Das Tier frisst doch nach paar Stunden von alleine wieder.
Wie bei einer Männchenkastration, oder nicht?! Ist ja genauso eine Narkose.
Oder irre ich mich da?

Aber danke für deine Antwort Ich glaub das ist bei mir teurer weil es eine Tierklinik ist und ich in einer großen Stadt wohne, in der das die einzige Tierklinik ist..




Benutzerbild von Ecci
Kaninchen
 
Registriert seit: 10.06.2010
Beiträge: 1.444
Ecci befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.10.2012, 20:23

Ich habe auch so in etwa 120€ für Luises Kastration bezahlt im August. Eigentlich kostet die bei meinem TA 100,-, das wurde dann etwas mehr, weil er ihre Narkose mit Gas nachkorrigieren musste und das ist ja etwas kostspieliger als die zum Teil antagonisierbare Injektion. Ich bin mir nicht 100% sicher, wie es andere Tierärzte machen, meiner hat mir aber erklärt, dass er bei einer Weiberkastra lieber eine Injektionsnarkose macht, da die tiefer ist. Er dosiert sie so gering wie möglich und arbeitet dann eben mit Narkosegas nach, damit er das Tier nicht zu sehr belastet.

Die Kastration vom Weibchen kannst du aber nicht so gut mit einer Rammlerkastration vergleichen. Bei den Rammlern ist ja nur ein ganz kleine Wunde nötig, um die Hoden zu entfernen, beim Weibchen wird quasi der ganze Bauch geöffnet. Das ist schon etwas komplizierter und kann danach auch durchaus mehr schmerzen. Darum sollte man darauf vorbereitet sein, dass man die Dame nach der Kastra eventuell päppeln muss, weil nicht alle das so gut wegstecken (muss aber natürlich nicht sein).
Auch kann es sein, dass sich die Dame die Fäden zieht und man da nochmal zum TA muss (frag mal Lady Dynamite, ich glaube, die hatte da ein paar Probleme mit ihrer Dame dieses Jahr). Bei Luise war hier alles ganz unkompliziert, sie war zwar am Kastratag noch ganz schön torkelig, hat aber am selben Abend wieder angefangen zu fressen. Auch wenn das in den nächsten paar Tagen nach der Kastra etwas weniger war als sonst. Probleme gabs aber eigentlich keine. Das ist aber nicht bei allen so unkompliziert.



 
 
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