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Kastration bei Häsin auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 20.10.2009
Beiträge: 1
Suse84 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.10.2009, 18:12

Kastration bei Häsin


Ich musste meine Suse (4,5 Jahre alte Hasendame) vor zwei Wochen kastrieren lassen, da sie eine Gebärmutterentzündung hatte. Die Operation ist auch ganz gut verlaufen, nur die Nachbehandlung jetzt ist ein Problem. Sie geht immer an die Wunde und will die Naht aufknabbern. Wir haben ihr schon einige Bodys genäht (ich denke den fünften zerstört die gerade), da sie schon zwei mal die Wunde komplett aufgerissen hat. Mit einer Plastikhalskrause haben wir es auch schon versucht, aber sie wird dann so wütend und macht nur Terror. Die Wunde hat auch schon ein wenig geeitert und der TA meint, sie darf auf keinen Fall mehr an die Wunde. Leider schafft sie es schon sich nachts diesen Body abzustreifen oder komplett zu zerlegen. Ich weiss mir keinen Rat mehr, da sie auch sehr aggressiv ist und beißt und kratzt.
Habt ihr vielleicht eine Idee was ich noch ausprobieren könnte oder habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich weiss leider nicht mehr weiter und wir zwei sind schon ziemlich verzweifelt.
Vielen Dank für eure Tipps im Voraus!!



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Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 20.10.2009, 21:16

AW: Kastration bei Häsin


Mit meiner Jule hatte ich Glück, sie hat sogar dem TA noch Fäden zum ziehen übrig gelassen.

Ich habe schon die folgenden Möglichkeiten gelesen:
  • Halskrause aus stabiler Pappe die nicht ganz so groß ist, gerade eben so lang dass sie an die Wunde nicht heran kommt
  • Es gibt so Verbände die aneinander kletten und sich richtig fest verbinden, ich hatte sowas mal nach einer Bänderdehnung. Sterile Mullkompresse auf die Wunde, und sie dann ordentlich einwickeln.
Aber nach 2 Wochen hätte sich die Wunde längst ausreichend geschlossen haben müssen, ich würde den Tierarzt nochmal draufschauen lassen, nur zur Sicherheit. Oder vielleicht noch besser, eine zweite Meinung einholen. Denn bei Jule wurden nach 10 Tagen bereits die Fäden gezogen

Eventuell könnte man die Fäden auch durch Klammern ersetzen, vielleicht spannen die Fäden zu sehr und tun ihr irgendwie weh.




Benutzerbild von Nischikattt
Kaninchen
 
Registriert seit: 08.08.2009
Beiträge: 1.810
Nischikattt befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Nischikattt eine Nachricht über ICQ schicken Nischikattt eine Nachricht über Skype™ schicken
Geschrieben am 20.10.2009, 21:50

AW: Kastration bei Häsin


Hallöchen,
als ich mein Böcken habe kastrieren lassen musste er eine Halskrause aus Plastik tragen. Die wurde allerdings vom anderen Häschen angeknabbert und war am 2. Tag voll Scheiße ... Naja...soll sie eben "terror" machen, mit der Krause...meinem Kaninchen hat es auch nicht gefallen, aber es ist leider notwendig...
So sah das ganze dann aus ...

Einen Tipp noch: Mir hat die TÄ damals empfohlen, den Käfig erstmal nur mit Tüchern auszulegen, damit sich die Wunde nicht am Einstreu aufribbelt ...
LG



__________________
www.ninstuff.de

http://www.ohne-tierleid-mampfen.blogspot.de/



Benutzerbild von Kaninchenmami17
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 15.11.2008
Beiträge: 47
Kaninchenmami17 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.12.2009, 02:05

AW: Kastration bei Häsin


hallo mein kaninchen hat vor 3 wochen bei der kastration nix bekommen also sprich weder halskrause oder sonst was und er durfte sogar gleich wieder auf späne meinte der TA weil die handtücher oder sonst was zu schnell nass wären. und die fäden oder so waren auch net zu sehn noch nicht mal die naht.sah so aus wie voher.




Benutzerbild von 4Fellnasen
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 04.12.2009
Beiträge: 648
4Fellnasen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.01.2010, 17:42

AW: Kastration bei Häsin


Hallo,

ich würde in dem Fall der totalen Zerstörungswut, wie Du sie beschreibst, auch erst noch mal einen TA auf die Wunde schauen lassen und dann falls nötig die Wunde mit steriler Mullbinde und dann mit einem Tapeverband bedecken. Der Tapeverband ist sehr stabil und kann nicht so leicht entfernt werden.

Bei meinem Böckchen brauchte ich zum Glück keine Halskrause und auch keine sonstigen Mittel um ihn von der Wunde abzulenken (obwohl es auch dem foto ja schon irgendwie goldig aussieht). Er hat selbstauflösende Fäden bekommen. Somit brauch ich schon mal nicht zum Fäden ziehen.

LG



 
 
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Stichworte
kastration, knabbern, wunde



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