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Was ist wichtiger: Nähe zum Haus/Menschen oder Platz? auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Amy76
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.04.2012
Beiträge: 571
Amy76 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.10.2012, 19:23

Was ist wichtiger: Nähe zum Haus/Menschen oder Platz?


Würdet ihr, wenn ihr 800 - 1000 qm für die Kaninchenhaltung für wenig Geld bekommen würdet (nächstes Jahr, denn die Hasis müssen ja Wetterfest sein) das ganze Stück für die Kaninchen fertig machen und nur gegen Hunde und große Jäger sichern (Katzen-, Marder- und Raubvogelsicher kann ich bei der Größe einfach baulich nicht machen)?

Oder ein mardersicheres Gartenhaus (ca 6 qm) als Rückzugsort plus festem, ständig zugänglichem Auslauf (mardersicher könnte ich finanziell etwa einen Auslauf von 20 qm einzäunen) errichten und den Rest als Anbaufläche nutzen?

Oder beides nicht, da es nicht am Haus läge und in Gartenanlagen der Mensch (und evtl. Raubvögel) die größere Bedrohung sind?

Zusätzlich einzubeziehen in die Überlegung wäre noch, dass ich die Hasis nicht mehr mit direktem Familienanschluss hätte, ich also persönlich weniger von ihnen habe, wenn ich sie wegstelle.



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Benutzerbild von Kreusa
Kaninchen
 
Registriert seit: 29.08.2010
Beiträge: 5.830
Kreusa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.10.2012, 19:30

Ich würde das mardersichere Gehege wählen, auch wenn es kleiner ist. Gerade wenn sie nicht in unmittelbarer Nähe zu euch sind, würde ich lieber auf Nummer sicher gehen. Den großen Auslauf können sie ja dann unter Aufsicht genießen.
Was meinst du mit "nicht direktem Familienanschluss"? Es muss natürlich gewährleistet sein, dass täglich (besser mehrmals täglich) ein Mensch nach den Kaninchen guckt und sich mit ihnen beschäftigt, sonst fallen etwa Krankheitsanzeichen vielleicht zu spät auf.



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 21.09.2012
Beiträge: 694
Fluffys befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.10.2012, 19:31

Ich persönlich würde die Hasen nicht weit vom Haus entfernt halten einfach deshalb nicht weil man viel weniger mitbekommt wenn was mit den Hasen nicht stimmt. Ich bin allerdings auch ein kleiner Sicherheitsfreak und bin froh das ich es am Balkon sofort mitbekomme wenn die Hasen spielen/rangeln oder was auch immer^^
Wenn die Kaninchen Tag und Nacht auf so einem großen Grundstück ungeschützt sind kann man eigentlich davon ausgehen das bald das ein oder andere Kaninchen gerißen wird.




Benutzerbild von Amy76
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.04.2012
Beiträge: 571
Amy76 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.10.2012, 19:57

Zitat:
Zitat von Kreusa Beitrag anzeigen
Ich würde das mardersichere Gehege wählen, auch wenn es kleiner ist. Gerade wenn sie nicht in unmittelbarer Nähe zu euch sind, würde ich lieber auf Nummer sicher gehen. Den großen Auslauf können sie ja dann unter Aufsicht genießen.
Was meinst du mit "nicht direktem Familienanschluss"? Es muss natürlich gewährleistet sein, dass täglich (besser mehrmals täglich) ein Mensch nach den Kaninchen guckt und sich mit ihnen beschäftigt, sonst fallen etwa Krankheitsanzeichen vielleicht zu spät auf.
Das Gehege wäre etwa 500 Meter vom Haus weg. Ich würde also extra zum Füttern, sauber machen und kontrollieren hin gehen. So lange ich zuhause bin, krieg ich in der Gartenanlage nichts mit. Und wie viel Zeit hat man als Berufstätiger mit zwei Pferden und eigenem Haushalt, um sich zu den Hasen zu setzen und wie viel Lust dazu im Winter?

Hier im Haus genieße ich es, sie zu beobachten und die Gelegenheit zu haben, immer mal wieder zuzuschauen, Kontakt mit ihnen aufzunehmen, sie an meine Hand zu gewöhnen und selbst wenn sie einfach nur faul rumliegen, genieße ich diesen Anblick. Sie gehören hier viel mehr zur Familie, kriegen auch von uns viel mehr mit und können sich am Leben beteiligen (was sie auch tun).

Ich sitze z.B. jetzt im Arbeitszimmer, im Rücken habe ich die Glastür, die die Hasis vom Rest des Arbeitszimmers trennt. Jack kommt an die Tür und sieht mir beim Tippen zu, während Martha den Holzrahmen benagt. Wenn ich die Tür öffne, hoppeln sie auch zu mir und Jack drückt mir seine breite Nase gegen die Füße. Sowas ist einfach schön und es wäre schade, wenn sich das auf zweimal täglich füttern und versorgen beschränken würde.

Ich seh das ja schon bei den Pferden. Man fährt immer extra hin, verbringt so viel Zeit dort, wie man abknapsen kann, während Mann und Katzen und Haushalt die restliche Zeit mit den Kaninchen gut teilen können, weil eben alle an einem Ort sind. Da haben dann alle was von mir.

Und das würde wegfallen, wenn die Hasis in der Gartenanlage wohnen. Dafür hätten sie Platz, Außenhaltung und mehr Freiheiten.



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Benutzerbild von janh
Kaninchen
 
Registriert seit: 22.05.2012
Beiträge: 5.391
janh befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.10.2012, 20:00

Wie leben die Kaninchen denn jetzt?

Von den beiden Alternativen würde ich auch das kleinere,dafür aber gesicherte Gehege vorziehen.
Meine Kaninchen stehen auch nicht hier bei mir zuhause,sondern auf einem Grundstück neben der Wohnung von meinem Vater,etwa 500m von meinem Zuhause entfernt.Die Ninchen haben 6qm mardersicheres Gehege + Stall + weitere 9qm Gehege,wenn ich dort bin.
Ich gehe 2x am Tag nach ihnen gucken.
Klar wäre es schöner,wenn ich sie näher bei mir hätte oder sie auch mal quer über eine große Wiese hoppeln könnten.Aber sie sind beide sehr zufrieden mit dem,was sie haben.



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"O Bär", sagte der Tiger, "ist das Leben nicht unheimlich schön, sag!" "Ja", sagte der kleine Bär, "ganz unheimlich und schön." Und da hatten sie verdammt ziemlich recht.



Benutzerbild von Amy76
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.04.2012
Beiträge: 571
Amy76 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.10.2012, 20:09

Zitat:
Wie leben die Kaninchen denn jetzt?
Alles andere als perfekt:
Zitat:
Zitat von Amy76 Beitrag anzeigen
Ich stelle nun auch einmal meine Notlösung vor. Wie gesagt, es war völlig anders geplant und nun echt knapp und blöd. Aber vielleicht kann man es als abschreckendes Beispiel verwenden:

Die Fläche dieser Ecke beträgt 3,10 x 1,30 Meter. Das sind dann 4,03 qm Grundfläche.
Die Etagen sind an der langen Seite entlang gebaut und 3,10 x 0,60 m breit, also nochmal 1,86 qm pro langer Etagenseite.
Die Etagen vor Kopf, die L-formig an der Hinterseite angebracht sind haben nochmal je Etage einen halben qm.

Sie können dazu noch im Garten rumlaufen (7 qm für die 3 Großen und 5 qm für die 2 Kleinen), aber derzeit nicht, weil es die Kleinen zu sehr stresst. Der Rest vom Arbeitszimmer steht stundenweise zur Verfügung. Aber im Großen und ganzen ist das derzeit ihr Lebensraum. Wie gesagt, abschreckendes Beispiel, denn auch wenn die 3 Großen 6,31 qm haben, so doch auf zwei Etagen. Und ebenso die Kleinen. Sie haben zwar 4,56 qm, aber eben auch auf zwei Etagen.

Wenn man bedenkt, was ich vorhatte, ist das ganz großer Mist. Doch da ich sie trennen musste und es noch eine Weile so bleiben wird, hoffe ich, dass es zumindest annehmbar ist. Am Mittwoch kommt die Dame vom Tierheim zur Nachkontrolle. Ich habe große Angst, dass es so nicht reicht und sie mir Jack wieder wegnehmen. Wenn ich nicht wüsste, dass er im Tierheim in einem kleinen Zimmerkäfig allein leben würde und seine Mädels so vermissen würde, würde ich ihn wegen meiner bescheidnen Haltung selbst wieder abgeben. Doch das wäre noch schlechter und ich bemühe mich um eine bessere Lösung.

Aber hier nun die Fotos:




Das ist der Länge nach vom Eingang aus fotografiert.


unten auf dem Boden können die durchgängig Hoppeln





An beiden Enden sind Rampen, damit sie sich nicht festsetzen können


60 cm Tiefe und immer noch sehr eng.


Viele Häuschen mit mindestens zwei Eingängen. Aber auch das nimmt Platz weg.


Anfangs stand diese Tür hier offen und sie konnten durchs ganze Arbeitszimmer. Seitdem ich sie trennen musste, geht das nicht mehr.


Die Tür lässt immer schön viel Licht hinein. Zumindest das war gut überlegt.



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 21.09.2012
Beiträge: 694
Fluffys befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.10.2012, 21:05

Der riesige Stall plus der Bodenbereich ist für 2 Kaninchen?
Ich finde das Gehege ehrlich gesagt voll schön und auch ausreichend für Zwei.
Wenn dadurch die Kaninchen mehr Anschluss haben und unter besserer Beobachtung würde ich das deutlich vorziehen als eine Aussenhaltung weiter weg.




Benutzerbild von Amy76
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.04.2012
Beiträge: 571
Amy76 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.10.2012, 22:35

Es sind *räusper* fünf und daher schon seeeehr knapp. Den Sommer über konnten sie in den Garten (wobei ich das wegen zu viel Stress schon länger nicht mehr gemacht habe). Im Garten wären es 36 qm, da ich die mobilen Gehege abgebaut habe und sie frei laufen lasse.



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Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.10.2012, 23:13

Ich würde ein raubtiersicheres Gehege für nachts herrichten und sie tagsüber auf der ganzen Fläche laufen lassen, glaube ich. Nachts wäre es mir zu riskant, denn inwieweit so ein Zaun gegen Marder hilft, keine Ahnung.

Die fehlende direkte Nähe zum Haus finde ich unproblematisch, solange du dir halt immer noch genug Zeit für die Tiere nimmst. Den Kaninchen ist es egal, ob sie im Garten oder weiter weg wohnen. Wenn ich wenig Zeit habe, bin ich auch nur zweimal täglich bei den Kaninchen, obwohl sie bei uns im Garten wohnen, und dass ich jederzeit kommen KÖNNTE, davon haben weder die Kaninchen was noch ich selbst



 
 
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