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| Ich würde Äste nehmen zum "Zähne abnutzen". Brot sollte garnicht gefüttert werden, das ist genau das gleiche wie mit Trofu... Ob das Brot zum Zähne abnutzen hilft kann ich dir nicht sagen aber ausprobieren werde ich es nicht.
__________________ Ich liebe euch über alles und hoffe noch lange mit euch kuscheln zu können !! Lola, Lotta + Leonie + Emma + Floh + Snoopy ![]() ------------------------------------------------------ Ich werde euch nie vergessen ihr wart die besten... Josy, Findus, Schnucki + Paulchen ![]() Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern; tot ist nur, wer vergessen wird.
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| So hier der ganze Beitrag von Lupine. Ich würde ihn ausdrucken und weitergeben: Gekochte Kartoffeln sind ein prima Päppelfutter, wenn man ein extrem untergewichtiges Kaninchen hat. Allerdings sind sie als Dauerfutter wegen ihres Stärkegehaltes nicht geeignet. Von Brot sollte man generell Abstand nehmen. Warum, das möchte ich dir gern etwas ausführlicher erklären: Kaninchen vertragen durchaus Sämereien, zu denen auch (Wild-)Getreide gehören. Allerdings reagieren viele Kaninchen (wie zunehmend auch Menschen) empfindlich auf etwas, was für Brot unabdingbar ist: Klebereiweiße! Ohne sie würde die Backware auseinanderfallen. Diese Klebereiweiße kennst du möglicherweise unter dem Begriff "Gluten". Sie sind vor allem in Weizen enthalten, Hafer dagegen enthält nur wenig davon. Deshalb spricht nichts dagegen, den Nins als Leckerchen mal ein oder zwei Haferflocken anzubieten - oder, falls notwendig, diese zum zunehmen einzusetzen, wie die Kartoffeln. Die Klebereieweiße können schlimme Folgen haben, ich hatte ein Nin mit einer Glutenunverträglichkeit. Bekam er normales Trockenfutter mit Weizenanteil, bekam er sofort schlimmsten Durchfall und auch teils Aufgasungen. Solch eine Unverträglichkeit besteht meist nicht von Anfang an, sondern entwickelt sich langsam. Brot hat noch weitere Nachteile. Zum Beispiel ist in vielen Brotsorten Salz enthalten - Kaninchen brauchen aber eine solche Zufuhr nicht, sie belastet die Nieren unnötig. Auch enthält Brot oft unsichtbar bereits Schimmel. Die kleinen nicht sichtbaren Mengen sind für einen Menschen oder ein großes Tier wie ein Pferd oft unbedenklich, können aber für den kleinen Organismus eines Kaninchens problematisch werden. Denn Kaninchen wird ja nicht nur ein daumennagel-großes Stück angeboten, sondern sie bekommen im Vergleich zur Körpergröße oft sehr viel mehr. Dazu kommt noch der Stärke- und Zuckergehalt von Brot, die Ausführungen zur Stärke beziehen sich auch auf Kartoffeln! Das Verdauungssystem von Kaninchen ist darauf ausgelegt, wenig stärkehaltige Nahrung aufzunehmen, und zwar etwas mehr (Obst) aber immer noch im Gesamtvergleich wenig Zucker. Wie funktioniert die Verdauung? Sie funktioniert mit Hilfe von Bakterien, die die Nahrung schon einmal zerlegen, dann kann der Körper die Bausteine über den Darm aufnehmen. Die gesunden Kaninchendarmflora enthält vor allem Bakterien die für die Aufspaltung der Gräser und Kräuter wichtig sind, denn das ist seit Jahrtausenden die eigentliche Nahrung von Kaninchen. Diese guten Bakterien halten andere Darmbewohner in Schach - unter anderem Hefepilze und Kokzidien (parasitäre Einzeller, sie machen krank!) Nun sorgt man für eine erhebliche Zufuhr an stärke- und zuckerhaltiger Nahrung, gleichzeitig reduziert sich die aufgenommene Gräser- und Kräutermenge. Was passiert jetzt im Darm? Die guten Bakterien haben nicht genug Nahrung - denn sie nutzen einen Teil der Nahrung für sich. Sie verhungern zum Teil! Und sie hinterlassen eine Lücke, wo plötzlich Platz ist, wo sich jemand anderes breit machen kann. Gleichzeitig bekommen Hefepilze und Kokzidien Nahrung, denn sie gehören zu denjenigen, die besonders gern Stärke und Zucker mögen! Sie können sich also vermehren, und machen dadurch das Kaninchen krank. Folgen können sein: - Verstopfungen - Aufgasungen - schwere Durchfälle All das passiert oft nicht von heute auf morgen, sondern langsam. Deshalb wird der Zusammenhang mit der Fütterung oft nicht gesehen. Das Tier wird "unerklärlich" krank, es hat ja die Fütterung bisher (scheinbar!) problemlos vertragen. Aber eben nur scheinbar. Ich hoffe, das war jetzt nicht zu unübersichtlich für dich, und ich konnte dir erklären was passiert, wenn man allzu sehr von der natürlichen Ernährungsweise abweicht, über längere Zeiträume hinweg.
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