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Kaninchen-Neuling mit ein paar Fragen auf Kaninchen Forum

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jskhofen
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 14.09.2012, 13:08

Kaninchen-Neuling mit ein paar Fragen


Hallo,

wir (Ehepaar mit zwei Jungs, 6+3 Jahre) wohnen in einer Kleinstadt in Ostthüringen. Ich hatte bisher nie ein Haustier. Mein Mann nur die der Eltern, die auf einem Dorf üblichen Kleintiere zum Verzehr.
Nun haben wir seit Sonntag ein Kaninchen - ich weiß, nach dem was ich in den letzten Tagen so alles gelesen habe, war das nicht die beste Weise sich eins zu holen und so unvorbereitet bei uns einzuquartieren. Wir haben es nämlich bei einer Tombola gewonnen ...
Da wir vor einiger Zeit mal 2 Meerschweinchen 3 Wochen zur Pflege hatten, spielten wir schon mit dem Gedanken, uns Haustiere zuzulegen. Das es nun so plötzlich geschieht, war natürlich nicht geplant... Aber wir versuchen jetzt das beste draus zu machen. Ich wollte es auch irgendwie nicht dort lassen ... Sonst wäre es irgendwann im Topf gelandet. Nun, und da wir es nun einmal zugelost bekamen, hat es ja vielleicht auch seinen Sinn ... Wir werden versuchen, es so gut zu machen wir irgend möglich.

So nun zum Kaninchen und unserer Situation:
- "Hermann Steppke" wurde im Februar dieses Jahres auf dem Lande geboren - soweit ich weiß, ist der Halter im Rassekaninchenzücher-Verein. Hermann Steppke ist wohl ein "Kleinsilber grau-braun", grundsätzlich geimpft und noch nicht kastriert (wobei wir nochmal prüfen müssen, ob es tatsächlich ein Hermann und nicht eine Hermine ist - der Züchter hatte nämlich ein Männchen und ein Weibchen in die Tombola gegeben...). Lt. Züchter soll er inzwischen mit ca 3 kg schon ausgewachen sein.

- Nach 1 1/2 Tagen im offenen Karton (ja es tut mir leid) hat Hermann Steppke als Zwischenquartier nun erstmal einen geborgten kleinen Käfig (knapp 95 x 55 und 45 hoch) und wohnt auf dem Balkon. Ich weiß dass hier großer Handlungsbedarf besteht...

- Wir wohnen im 4.Stock eines typischen DDR-Plattenbauhauses und besitzen einen Kleingarten (innerhalb einer Pachtanlage) in gewisser Nähe. Der Plan ist nun, das bzw. die Kaninchen im Frühling/Sommer/Herbst im Garten zu haben, und im Winter auf dem Balkon. Der Balkon ist allerdings von früh bis frühen Nachmittag in der Sonne - Aber ich hoffe, das dies für die Wintersaison nicht problematisch ist. Balkon im Winter aber deshalb, weil wir im Winter nicht unbedingt in den Garten gehen - da ist dann auch das Wasser dort abgestellt, die Laube ist nicht gedämmt, etc.

- Unser Balkon ist "nur" 3,45 m lang und 1 m tief. Bei der Länge sind 65 cm Wand, 80 cm Balkontür und dann nochmal 2 m Wandfläche. Die Brüstung ist 92 hoch und aus Beton. Nach dem was ich bisher gelesen habe, ist diese Balkonfläche ja nicht optimal - was meint ihr dazu, mit Ebenen und entsprechnder Sicherung oberhalb der Brüstung, geht das dann doch? An die Hauswand dürfen wir wegen der Außendämmung definitiv nix bohren, aber ich denke mal, das der Vermieter zu einem Volierengitter über der Brüstung keine Einwände haben wird (rechts und links ist der Balkon bis zur Decke auch zubetoniert)

- Anfang Oktober vereisen wir für eine Woche und Hermann Steppke können wir da definitiv nicht mit nehmen. Wir haben überlegt, ihn zu meiner Schwiegermama zu schaffen. Die hat seit Lebzeiten Kaninchen (wenn auch "nur" als Nutztiere) - sie hat somit Futter, Heu, Stroh alles vor Ort (von ihr werden wir uns das dann auch immer auch in Zukunft holen können). Nun kamen mir ein paar Fragen in den Sinn:
1. Ist es besser, Hermann Steppke in seinem - wenn auch kleinen - eigenen Käfig dorthin zu stellen? Den kennt er und (abgesehen von der Höhe vielleicht) auch von der Grundfläche nicht viel kleiner, als was die Kaninchen bei Oma zur Verfügung haben (In den üblichen Buchten).
2. Kann man den Käfig einfach mit in den Stall stellen, wo die anderen Kaninchen in ihren Buchten sind?
3. Ist es ggf. sinnvoll, sich dann von ihr gleich ein Weibchen zu holen (sofern es eine ähnlich kleine Rasse ist) - ich hatte mal gelesen, das manche Tierheime es wohl anbieten würden, dass sich die Kan. "selbst ihren Partner" aussuchen könnten - allerdings kann ich mir nicht so richtig vorstellen, wie das rein praktisch gemacht werden kann. Habt ihr hier Tipps dazu?
Der Züchter von dem wir das Tier haben ist übrigens am selben Ort - oder sollten wir ihn fragen, ob er etwas passendendes hat?

Soweit nun die ersten Fragen, es kommen sicher im Laufe der nächsten Tage noch mehr ... Sorry, für den langen Text ...

Vielen Dank schon jetzt für Eure Überlegungen und Antworten

jskhofen



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Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 14.09.2012, 13:29

Na dann will ich Euch mal zum Familienzuwachs gratulieren.

Dass Hermann Stepke eine Partnerin bekommen soll, ist super. Ich würde aber eine Dame auswählen, die nicht ganz so groß wird wie er, also eher ein Zwergkaninchen. Der Grund dafür ist, dass ihr vorhabt die Kaninchen im Winter auf dem Balkon zu halten, der "eigentlich" nicht ausreichend groß ist und da denke ich, ist es besser, sich nicht noch ein größeres Kaninchen zu holen. Wenn man aber bedenkt, dass die Kaninchen die meiste Zeit des Jahres mehr Platz in Eurem Garten zur Verfügung haben, finde ich das noch vertretbar. Für die Kaninchen ist es auf jeden Fall super und auch sehr gesund, wenn sie das ganze Jahr über draussen bleiben dürfen. Die Sonne auf dem Balkon macht ihnen nichts aus, denn im Winter ist es ja sowieso nicht mehr so heiß, sodass die Kaninchen dadurch Probleme bekommen könnten.

Während des Urlaubes, solltet ihr euer Kaninchen nicht unbedingt bei anderen Kaninchen unterbringen, auch nicht daneben, das kann nur unnötig zu Streß führen, was sich dann wiederum in Durchfall äußern könnte. Lieber alleine in einem Raum und wenn möglich nicht in dem kleinen Käfig. Vllt. könnt ihr Euch Gehegeelemente (Freilaufgitter) besorgen, die ihr dann vor dem Käfig aufbaut, sodass er hin- und herhoppeln kann.

Nach der Kastration sollte er noch 6 Wochen Kastrafrist absitzen, bevor ihr ihm eine passende Dame holt.




Geändert von Benny (14.09.2012 um 13:31 Uhr).

Benutzerbild von Lady_Dynamite
Kaninchen
 
Registriert seit: 03.01.2012
Beiträge: 1.838
Lady_Dynamite befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.09.2012, 13:30

Erstmal Glückwunsch zu dem neuen Mitbewohner^^


Zitat:
Zitat von jskhofen Beitrag anzeigen
Nun haben wir seit Sonntag ein Kaninchen - ich weiß, nach dem was ich in den letzten Tagen so alles gelesen habe, war das nicht die beste Weise sich eins zu holen und so unvorbereitet bei uns einzuquartieren. Wir haben es nämlich bei einer Tombola gewonnen ...



So nun zum Kaninchen und unserer Situation:
.........

- Nach 1 1/2 Tagen im offenen Karton (ja es tut mir leid) hat Hermann Steppke als Zwischenquartier nun erstmal einen geborgten kleinen Käfig (knapp 95 x 55 und 45 hoch) und wohnt auf dem Balkon. Ich weiß dass hier großer Handlungsbedarf besteht...

- Wir wohnen im 4.Stock eines typischen DDR-Plattenbauhauses und besitzen einen Kleingarten (innerhalb einer Pachtanlage) in gewisser Nähe. Der Plan ist nun, das bzw. die Kaninchen im Frühling/Sommer/Herbst im Garten zu haben, und im Winter auf dem Balkon. Der Balkon ist allerdings von früh bis frühen Nachmittag in der Sonne - Aber ich hoffe, das dies für die Wintersaison nicht problematisch ist. Balkon im Winter aber deshalb, weil wir im Winter nicht unbedingt in den Garten gehen - da ist dann auch das Wasser dort abgestellt, die Laube ist nicht gedämmt, etc.

Ich glaube das müsste gehen. Bitte beachtet, dass der Kleine nun nicht mehr raus sollte, da es schon zu kalt ist. Haltet ihn mit dem Partnertier erst mal in der Wohnung bis zum Frühjahr

- Unser Balkon ist "nur" 3,45 m lang und 1 m tief. Bei der Länge sind 65 cm Wand, 80 cm Balkontür und dann nochmal 2 m Wandfläche. Die Brüstung ist 92 hoch und aus Beton. Nach dem was ich bisher gelesen habe, ist diese Balkonfläche ja nicht optimal - was meint ihr dazu, mit Ebenen und entsprechnder Sicherung oberhalb der Brüstung, geht das dann doch? An die Hauswand dürfen wir wegen der Außendämmung definitiv nix bohren, aber ich denke mal, das der Vermieter zu einem Volierengitter über der Brüstung keine Einwände haben wird (rechts und links ist der Balkon bis zur Decke auch zubetoniert)

Leider helfen Etagen bei der Vergrößerung der Grundfläche nicht wirklich. Wenn ihr ein paar der Einrichtungsgegenstände erhöht auf einen Tisch stellt, sodass die Lauffläche frei bleibt, könnte das eventuell gehen.

- Anfang Oktober vereisen wir für eine Woche und Hermann Steppke können wir da definitiv nicht mit nehmen. Wir haben überlegt, ihn zu meiner Schwiegermama zu schaffen. Die hat seit Lebzeiten Kaninchen (wenn auch "nur" als Nutztiere) - sie hat somit Futter, Heu, Stroh alles vor Ort (von ihr werden wir uns das dann auch immer auch in Zukunft holen können). Nun kamen mir ein paar Fragen in den Sinn:
1. Ist es besser, Hermann Steppke in seinem - wenn auch kleinen - eigenen Käfig dorthin zu stellen? Den kennt er und (abgesehen von der Höhe vielleicht) auch von der Grundfläche nicht viel kleiner, als was die Kaninchen bei Oma zur Verfügung haben (In den üblichen Buchten).
2. Kann man den Käfig einfach mit in den Stall stellen, wo die anderen Kaninchen in ihren Buchten sind?

Ich glaube das ist egal. Solange deine Schwiegermama ihn anständig füttert. (Zum richtigen Futter klick dich einfach mal durch den entsprechenden Bereich im Forum. Wichtig: Kein Trofu, und kein hartes Brot! Sollte er so zur Zeit gefüttert werden, langsam umstellen)

3. Ist es ggf. sinnvoll, sich dann von ihr gleich ein Weibchen zu holen (sofern es eine ähnlich kleine Rasse ist) - ich hatte mal gelesen, das manche Tierheime es wohl anbieten würden, dass sich die Kan. "selbst ihren Partner" aussuchen könnten - allerdings kann ich mir nicht so richtig vorstellen, wie das rein praktisch gemacht werden kann. Habt ihr hier Tipps dazu?

Dazu gibts die VG FAQs In den TH gibt es genügend Tiere, da findest du bestimmt ein passendes Mädel. Wichtig ist, dass das Mädel vom Charakter zu ihm passt (ein dominantes und ein ruhiges Tier sollten es sein) und ungefähr gleich groß und alt ist.

Der Züchter von dem wir das Tier haben ist übrigens am selben Ort - oder sollten wir ihn fragen, ob er etwas passendendes hat?

NEIN! Von jemandem, der seine Tiere für eine Tombola hergibt, würde ich kein weiteres Tier holen und dem so auch noch Geld in den Rachen stopfen.
Ich hab noch eine Frage: Wie genau wohnt der Kleine denn jetzt zurzeit? Drinnen oder draußen? Sry wenn ichs überlesen hab. Wie wird er geüttert? Lasst ihn au jeden all nochmal von einem kundigen TA durchchecken und kastrieren. Bitte 6 wöchige Kastrafrist beachten!



__________________

Do not wait for the storm to pass. Learn to dance in the rain


At some point, you have to make a decision. Boundaries don't keep other people out, they fence you in. Life is messy. That's how we're made. So you can waste your life drawing lines or you can live your life crossing them. But there are some lines that are way too dangerous to cross. Here's what I know: If you're willing to take a chance the view from the other side is spectacular.



Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.09.2012, 15:01

Hallo,

auch von mir Glückwünsche zum Familienzuwachs

Die Rasse/Größe von Kaninchen ist dabei nebensächlich, ob sie einander mögen oder nicht. Ich würde aber aufgrund der Platzverhältnisse auch zu einem kleineren Tier raten. Nach der Kastration (für die ihr am besten so schnell wie möglich einen Termin macht, damit der Gute nicht so lang allein ist) hab ihr ja 6 Wochen Zeit, euch nach einer geeigneten Partnerin umzusehen. Bis dahin kennt ihr euren Hermann vielleicht auch schon gut genug, um ihn charakterlich beschreiben zu können und eine Dame auszusuchen, die dazu passt (wenn er sehr agil ist, z.B. kein ruhiges, älteres Weibchen). Sie sollte etwa gleichaltrig sein. Von der Methode, dass sich das Kaninchen den Partner im Tierheim aussucht, bin ich nicht überzeugt, denn Kaninchenfreundschaften werden nicht so schnell geschlossen und die fremde Umgebung und die fremden Tiere setzen ein Kaninchen doch sehr unter Stress. Wenn man das selbst übernimmt, klappt es für gewöhnlich auch (die Vergesellschaftungsregeln sollten aber unbedingt beachtet werden).

Ein Kaninchen aus dem Tierheim hätte den Vorteil, dass ihr es zurückbringen ("austauschen") könntet, sollten sich die beiden so gar nicht verstehen.




Ninchen
 
Registriert seit: 05.09.2012
Beiträge: 3
UlmerSpatz befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.09.2012, 14:40

Hallo,

ich will Dich nicht davon abbringen, Kaninchen zu halten. Ich habe ja immerhin selbst jede Menge Freude daran. Nach meiner Erfahrung lasst Ihr Euch aber gerade auf etwas ein, das Ihr nach diesem Spontanereignis in der Kürze der Zeit noch gar nicht überblicken könnt. Mein Tierarzt hat in seinem Blog einen zweiteiligen Artikel zu den Problemen der Kaninchenhaltung geschrieben, den ich zwar etwas hart und pessimistisch finde, der aber trotzdem für Einsteiger Pflichtlektüre sein sollte.

http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=17695
http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=17702

Tut mir leid, wenn Ihr oder jemand anders mich zu negativ findet, aber man sollte wissen, auf was man sich einlässt.

Gx
Spatz



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Benutzerbild von Kreusa
Kaninchen
 
Registriert seit: 29.08.2010
Beiträge: 5.830
Kreusa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.09.2012, 14:55

Ich habe die beiden Artikel mal überflogen und muss dem Ganzen in fast allem natürlich recht geben.

Ich finde aber

"Ein heute gekauftes Kaninchen hat eine Chance von über 50 Prozent, im Laufe seines Lebens in dieser Weise zu erkranken, eine Tatsache, die von jedem Zoohändler und sogar den meisten Ratgeber-Büchern unterschlagen wird."

etwas hoch gegriffen, wenn man seine Tiere vernünftig hält und ernährt. Mal Zahnsptzen kann immer vorkommen, aber hier klingt es als ob die Hälfte aller Tiere im Laufe ihres Lebens chronische Zahnprobleme (etwas mit monatlich Zahnkürzen entwickelt). Mit fehlt da eindeutig der deutliche Hinweis, dass sich Zahnprobleme (natürlich nicht alle) mit artgerechter Fütterung vermeiden und eindämmen lassen.

Und ganz besonders fehlt mir der Hinweis, dass man gerade als Anfänger, der sich solche Probleme nicht sofort ins Haus holen will, die Finger von Zoohandlungskaninchen und Vermehrer"produkten" lassen sollte. Holt man ein älteres Kaninchen aus dem Tierheim (das in diesem Artikel ja nichtmal erwähnt wird), kann man in den meisten Fällen vor dem "Kauf" erfahren, ob das Tier angeborene Zahnfehlstellungen hat oder Probleme, die einmal im Monat behoben werden müssen, jedes Tierheim und jede Tierschutzorganisation, die ich kenne, informiert ehrlich darüber, damit die neuen Besitzer wissen, auf was sie sich einlassen. Will man unbedingt Babys muss man aber eben damit klarkommen, dass man nicht weiß, was sich da zahnmäßig in den nächsten Jahren noch tun wird und kann nur versuchen mit artgerechter Fütterung die Risiken zu minimieren.

Und wenn es aus welchen Gründen auch immer kein Tierheim/Tierschutztier sein soll: Ein seriöser Züchter wird bei seinen Tieren darauf achten Zahnprobleme nicht weiter zu züchten.



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It takes very special qualities to devote one's life to problems with no attainable solutions and to poking around in dead people's garbage: Words like 'masochistic', 'nosy,' and 'completely batty' spring to mind.

Paul Bahn. 1989. Bluff Your Way in Archaeology.

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Benutzerbild von Lola & Apollo
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 20.01.2012
Beiträge: 327
Lola & Apollo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.09.2012, 15:36

Eines möchte ich noch sagen: Ich finde es sehr traurig, dass ein Kaninchen bei einer Tombola verlost wird. Immerhin ist es ein Lebewesen! Was er dem Tier und den neuen Besitzern eventuell damit zumutet, ist unfaßbar. Nur gut, dass Du ihn gewonnen hast und Dich richtig um ihn kümmerst



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jskhofen
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 16.09.2012, 21:55

Vielen Dank für Euer Feedback!!!

Zugegeben bin ich da schon hin und hergerissen. Ich kannte ja bislang nur die Haltung in den Buchten - sei es bei Kanichen die zum Verzehr oder aber auch als Haustier gehalten werden. In der letzten Woche habe ich viel gelesen und natürlich schon hier und da geschluckt, weil mir vieles neu war. Auch wenn ich mir die Kaninchenhaltung ganz anders vorgestellt hatte, würde ich nach allem, was ich jetzt immerhin schon weiß, ein Kaninchen nicht in einer Bucht alleine und ohne Auslauf als Haustier halten wollen.

Ich bin sehr gewillt, nach unseren Möglichkeiten alles zu tun, um dem/den Kaninchen ein gutes Zuhause zu bieten. Und auch wenn Hermann Steppke erst eine Woche bei uns ist, würde es mir sehr schwer fallen, dass Tier dem Züchter zurückzubringen. Wie würde er dort denn leben (und wie lange)? Ich werde mich mal noch erkundigen, wie der Herr die Kaninchen eigentlich genau hält. Vielleicht macht er es ja besser, als ich jetzt denke.

Wie dem auch sei, die Zahn-Geschichte wirft meinen Enthusiasmus schon weit zurück. 500 Euro im Jahr würde sehr schwierig werden. Mir ist schon klar, dass man ein Kaninchen nicht zum 0-Tarif halten kann, aber neben den Kosten für Futter, Einstreu und Impfungen (und die Startkosten für Gehege, Schutzhütte, Einrichtung, Kastration) hätte ich mit 200 Euro Zusatzkosten pro Jahr wegen Krankheiten gerechnet, aber mit mehr nicht, ... Wir werden die Woche auf jeden Fall zum Tierarzt gehen und dann sehen wir weiter, was den Punkt Zähne angeht. Ansonsten ist es - wenn auch schockierend - schon gut, auf solche Dinge gestupst zu werden.


So nun noch einpaar Rückmeldungen zu eurem Feedback:

@ Lady_Dynamite:

"Wie genau wohnt der Kleine denn jetzt zurzeit? Drinnen oder draußen?"
Leider ist er im Moment nur in einem geborgten kleinen Käfig (knapp 95 x 55 und 45 hoch) und wohnt auf dem Balkon. Du schreibst, dass es jetzt schon zu kalt wäre für ihn draußen ... oh Mann, dann wird es schwierig. Woran kann ich denn erkennen, ob es ihm zu kalt ist? Ich dachte irgendwo gelesen zu haben, dass man bis September durchaus noch Zeit hätte, ein Kaninchen "auszuquartieren" - aber möglicherweise, habe ich da was falsch verstanden ?

Wegen der Ebene: Ich hatte die Idee, einen Bereich von 1 x 2 m mit einer zweiten Ebene zu versehen (dann eben 1x 2 m groß) - unten würde ich einen Abstand von 80 cm lassen, dann käme der 2.Stock (gegen runterfallen gesichert versteht sich) Maximal die Rampe (die ja bei der Höhe auch recht lang sein müsste), würde dann noch von der Fläche wegehen. Den Boden der Ebene würde ich vermutlich irgendwie klappbar gestalten wegen der Reinigung und so.

Zu Essen bekommt er Heu (von Schwiegermutter) und Grünfutter was wir jeden Tag frisch sammeln. Dazu dann Möhre, Gurke, Kohlrabi, Apfel - da arbeite ich noch dran, die Vielfalt zu verbessern. Und habe auch vorhin noch gelesen, das ich mit dem Apfel nicht so großzügig sein sollte ... Was Hermann Steppke vorher bekommen hat, weiß ich nicht. Hartes Brot hatte er aber die ganze Zeit nicht von uns bekommen. Solche Kaninchen-Futter-Packungen aus dem Supermarkt und Co
werden wir nicht kaufen.

Sorry, das ich euch wieder so viel Text gebe. Daher so weit erstmal für jetzt...
Und vielen Dank nochmal für eure Rückmeldungen !
Jskhofen




Benutzerbild von Lady_Dynamite
Kaninchen
 
Registriert seit: 03.01.2012
Beiträge: 1.838
Lady_Dynamite befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.09.2012, 17:46

Zitat:
Zitat von jskhofen Beitrag anzeigen
So nun noch einpaar Rückmeldungen zu eurem Feedback:

@ Lady_Dynamite:

"Wie genau wohnt der Kleine denn jetzt zurzeit? Drinnen oder draußen?"
Leider ist er im Moment nur in einem geborgten kleinen Käfig (knapp 95 x 55 und 45 hoch) und wohnt auf dem Balkon. Du schreibst, dass es jetzt schon zu kalt wäre für ihn draußen ... oh Mann, dann wird es schwierig. Woran kann ich denn erkennen, ob es ihm zu kalt ist? Ich dachte irgendwo gelesen zu haben, dass man bis September durchaus noch Zeit hätte, ein Kaninchen "auszuquartieren" - aber möglicherweise, habe ich da was falsch verstanden ?

Wegen der Ebene: Ich hatte die Idee, einen Bereich von 1 x 2 m mit einer zweiten Ebene zu versehen (dann eben 1x 2 m groß) - unten würde ich einen Abstand von 80 cm lassen, dann käme der 2.Stock (gegen runterfallen gesichert versteht sich) Maximal die Rampe (die ja bei der Höhe auch recht lang sein müsste), würde dann noch von der Fläche wegehen. Den Boden der Ebene würde ich vermutlich irgendwie klappbar gestalten wegen der Reinigung und so.
Wenn er schon länger draußen lebt, ist es kein Problem, solange er ein trockenes, windgeschützes Plätzchen hat. Dann hat er schon ein bisschen Winterfell angesetzt. Ich denke, er wurde beim Züchter auch draußen in Buchten gehalten, dann ist es kein Problem.

Das mit der Ebene ist denke ich dann in Ordnung.

Für weitere Fragen einfach hier



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