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Lähmung der Hinterläufe, was tun? auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 12.07.2012
Beiträge: 5
mellibo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.08.2012, 08:07

Lähmung der Hinterläufe, was tun?


Hallo liebe Leute,
ich schreib jetzt hier, weil ich meinen alten Thread nicht finde. Also, es geht noch immer um Eddie, kastriert und 10 Jahre alt.

Ich hatte hier geschrieben, dass der fürchterliche Atemnot und tränende Augen hat.

Seit Gesundheitszustand ist jetzt folgendermaßen:

Atmung besser, erst nicht mehr gefressen und abgemagert und jetzt seit vier Tagen wieder am futtern mit 2,3 kg. Augen besser aber immernoch verklebt mit so einer weißen Flüssigkeit. ABER jetzt das schlimme, er kann seine Hinterbeine nicht mehr bewegen, bzw. drauf stehen oder rennen. Das ganze hat schleppend angefangen und ich war deswegen ununterbrochen beim Arzt. Ergebnis: Zähne ok, Herz vergrößert, kein Gefühl im Becken und unterem Rücken aber ein bissl Gefühl in den Hinterläufen. Ich fragte nach EC und da wurde mir gesagt, dass es nicht EC ist. Kann ich nochwas machen??? Er ist sooooo lebensmunter und obwohl seines Alters noch schwer verliebt in seine Partnerin... Aber, er kann halt nur noch robben...Irgend jemand eine Idee? Ich hatte schon Akupunktur machen lassen, aber es hat sich nicht gebessert.

Danke und schön, dass es Euch hier gibt...



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Pinkie
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 16.08.2012, 09:12

AW: Lähmung der Hinterläufe, was tun?


Welche Begründung nannte der TA das es kein EC sein kann?

Wenn es wirklich eine Lähnung ist wird da Akupunktur nicht viel helfen. Bei meinem Arthrose Kaninchen hat Akupunktur super geholfen.

Wurde ein Röntgenbild gemacht?




Ninchen
 
Registriert seit: 12.07.2012
Beiträge: 5
mellibo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.08.2012, 09:56

AW: Lähmung der Hinterläufe, was tun?


Nein, kein Röntgenbild. Ich glaube, man hat ihn hier aufgegeben. Die Auskunft war, egal was ist, man kann da eh nichts machen, er ist alt...bla bla bla...Weiß auch nicht. Wegen EC hat man mir gesagt, dass er die "typischen" Merkmale nicht habe, wie z. B. Kopfschiefhaltung, Augentrübung oder wildes Flackern mit den Pupillen. Außerdem hat seine Partnerin keine Anzeichen und deshalb wäre es unwahrscheinlich. Sie meinte, man könnte das nur durch einen Bluttest nachweisen oder durch eine Autopsie....Hilfe, weiß nicht so recht, was ich tun soll. Wühle im Internet schon seit Tagen rum um Hilfe zu bekommen. Ich will halt alles für ihn tun. Er soll sich aber nicht quälen. Was meint Ihr? Also, wir haben eine Klinik ca. 60 km entfernt. Dort war ich (aber ohne ihn, da er die Fahrt nicht verkraften konnte zwecks Atemnot) und die haben mir geraten, ihn sterben zu lassen, wenn er nicht frisst. Die Zähne sind ok, davon haben wir ein Röntgenbild aber ich weiß es nicht, gibt es denn Medikamente, die ihm evtl. helfen können? Soll ich trotzdem mit Panecur behandeln? Oder meint ihr, ich soll ihn einschläfern? Ich bin überfragt... Wenn ich ja nur wüsste, wo man hier Röntgen lassen kann? Zur Klinik ist zu weit für den kleinen Rammler... Kann es auch von Parasiten (z. B. Milben kommen) und was wäre dann zu machen? Hilfe!




Pinkie
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 16.08.2012, 10:07

AW: Lähmung der Hinterläufe, was tun?


Ich bin jetzt auch ein wenig überfragt.

Die Aussage das es kein EC sein kann ich schlichtweg falsch. Bluttest sind nicht aussagekräftig und nicht immer müssen die typischen Symptome vorhanden sein. Und das die Partnerin keine Anzeichen hat, hat auch nicht damit zu tun das er es trotzdem haben könnte.
Panacur kannst du trotzdem geben. Ich hab Xenia auch mal eine 28 tägige Kur verpasst wegen einem kleinen verdacht.

Das mit der langen Fahrt ist natürlich ein Problem.

Solange er jetzt frisst würde ich ihn noch nicht einschläfern lassen. Wichtig wäre zu wissen wo die Lähnung herkommt. Vielleicht ist das auch was nervliches.

Wenn jetzt kein TA zu einem Ergebnis kommt würde ich so lange am Leben lassen wie er Lebenswillen zeigt. Mach dir noch eine schöne Zeit mit ihm und verwöhn ihn so richtig. Er hat ja auch schon ein tolles Alter.
Ich kenne zwei Nins die mit ihrer Hinterbeinlähmung super zurecht kommen.

Vielleicht gibts ja noch jemand hier der noch eine Idee hat.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 22.04.2012
Beiträge: 248
Sweet_Bunnys befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.08.2012, 10:40

AW: Lähmung der Hinterläufe, was tun?


ach nein du arme mein kaninchen hatte das selbe nur das es durch einen sturz verursacht wurde.hast du schonmal wegen einer op gefragt?ich bin mir nicht sicher weil es bei deinem nin wo anders herkommt aber ziehe das mal in erwähgung.wie lange sind denn seine hinterbeine schon gelähmt??also als es bei meiner kleinen passiert ist war sie erst 4jahre.sie war lebensfroh munter hat gefressen,getrunken alles normal allerdings konnte sie wie deiner nur robben und es hat sich auch nicht verbessert obwohl sie ihr medikamente bekam und sie auch noch gefüh in den hinterbeinen hatte.nach einem monat aber habe ich sie erlöst und da ich so eine teure op mit 13jahren nicht bezahlen konnte war es denke ich besser als sie weiter leiden zu lassen...
@Pinkie du schreibst ja das du jmd kennst dessen kaninchen gut damit auskommen nicht??aber ich frage mich da echt ob das kaninchenleben dann noch lenbenwert ist.wenn sie jetzt nur ein bein oder so etwas nachziehen ok aber wenn sie wirklich gelähmt sind??
wenn es also nicht besser wird (versuch es aber!!) und es keine verbesserung gibt lass ihn bitte gehen.er hat ja auch schon ein schönes alter .das ist nicht leicht für dich aber auch nicht für ihn so zu leben.letztlich ist es aber deine entscheidung.ich hoffe ich konnte dir irgendwie helfen )




Pinkie
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 16.08.2012, 10:56

AW: Lähmung der Hinterläufe, was tun?


Die zwei wurden behandelt und haben auch Physiotherapie bekommen. ich hab mich falsch ausgedrückt. Es handelt sich um Fehlstellungen der Hinterläufe. Ist nochmal was anderes wie eine Lähmung. Wenns den zwei nicht so gut gehen würde und es auch kein schönes Leben mehr für die wäre würden sie erlöst werden. Die Besitzerin kann das sehr gut einschätzen.




Geändert von Pinkie (16.08.2012 um 11:00 Uhr).

Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.08.2012, 13:07

AW: Lähmung der Hinterläufe, was tun?


Zitat:
Wegen EC hat man mir gesagt, dass er die "typischen" Merkmale nicht habe, wie z. B. Kopfschiefhaltung, Augentrübung oder wildes Flackern mit den Pupillen. Außerdem hat seine Partnerin keine Anzeichen und deshalb wäre es unwahrscheinlich. Sie meinte, man könnte das nur durch einen Bluttest nachweisen oder durch eine Autopsie....


Wenn ich sowas lese, krieg ich die Krätze! Dein TA sollte unbedingt sein Studium wieder aufnehmen. Er muss nicht zwangsläufig die typischen Merkmale haben, manchmal ist es auch nur ein unerklärlicher Gewichtsverlust. Auch der Partner hat meistens keine Anzeichen, sind ja keine ansteckenden Windpocken. Bluttest ist in meinen Augen witzlos, da 70-80% aller Kaninchen den Erreger in sich tragen und somit automatisch einen erhöhten Titer haben. Lähmungserscheinungen sprechen da schon eher für EC, obwohl es auch ein eingeklemmter Nerv oder Arthrose sein kann.

Bei uns gibt es mobile Tierarztpraxen oder auch Tierärzte, die Hausbesuche machen. Vielleicht ist das eine Möglichkeit?
Panacur kannst Du auf jeden Fall geben, hochdosiertes Vitamin B würde ich dann auch geben. Das ist zur Regeneration der Nerven.




Ninchen
 
Registriert seit: 12.07.2012
Beiträge: 5
mellibo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.08.2012, 08:25

AW: Lähmung der Hinterläufe, was tun?


Hallo ihr Lieben!

Nachdem etwas Zeit ins Land gezogen ist, möchte ich mich noch einmal melden und über Eddie berichten. Also, aufgrund der Lähmung war ich nochmal beim TA und habe ein Röntgenbild anfertigen lassen. Man hat nichts erkennen können. Daraufhin gab es Panacur und Cortison und Vitamin B. Wir haben Muskelaufbauübungen gemacht und ihm die Füße massiert. Es trat aber keine Besserung ein. Naja, man sagte ja auch, es würde dauern, wenn überhaupt noch was geht. Und dann passierte es, Eddie konnte in der Nacht von Sonntag auf Montag kaum noch atmen. Er fraß nichts mehr und trank nichts mehr. Die Medikamente per Spritze ins Mäulchen liefen wieder raus und da habe ich es nicht mehr ausgehalten und musste 4!!!! Tierärzte anrufen für Notdienst. Unglaublich. Keiner hatte Zeit!!!! Und gegen 17.00 Uhr waren wir dann bei einem TA in der Nachbarstadt und die meinten nur, er würde ersticken...Er sah so schlecht aus und ich habe ihn dann erlösen lassen. War echt schwierig und wirklich traurig. Ich hoffe, es geht ihm jetzt besser. Warum er aber keine Luft bekam, weiß ich echt nicht. Der TA hatte alles abgehört und meinte, es wäre auf jeden Fall Flüssigkeit in der Lunge. Eddie war aber soooo schwach, dass er die Medikamente gar nicht mehr transportieren konnte. Selbst die Narkose klappte nicht mehr richtig, weil das Blut samt Sauerstoff nicht mehr richtig transportiert wurde. Er ist dann nach mehreren Zuckungen und ringen nach Luft eingeschlafen. Echt schrecklich der Anblick. Die mussten ihm die Todesspritze zweimal geben. Hilfe!!! Das war so furchtbar und ich hoffe, ich habe das richtige getan... Weiß auch nicht.... Bin irgendwie leer und furchtbar traurig!!! Danke an das Forum hier für die Hilfe...

R.i.P. Eddie....Ich liebe Dich!!!!




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.08.2012, 09:02

AW: Lähmung der Hinterläufe, was tun?


Das tut mir furchtbar leid. Ich wünsche Dir viel Kraft, damit Du mit dem Verlust klarkommst.




Benutzerbild von Hoppelchen 2
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 22.07.2011
Beiträge: 397
Hoppelchen 2 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Hoppelchen 2 eine Nachricht über Skype™ schicken
Geschrieben am 29.08.2012, 10:38

AW: Lähmung der Hinterläufe, was tun?


oh nein, das tut mir so leid, und ich glaube keiner kann dich jetzt wieder aufmuntern, aber du hast allles für ihn getan.....
Noch mal! ein Beileid....



__________________

Viele Liebe Grüße von
meinen 6 Süßen und mir!!!





Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 22.04.2012
Beiträge: 248
Sweet_Bunnys befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.08.2012, 16:52

AW: Lähmung der Hinterläufe, was tun?


ach nein , tut mir echt leid fühl dich gedrückt



__________________
DU kannst nicht jedes Kaninchen auf der Welt retten,aber du kannst die Welt von einem Kaninchen retten ♥
sodass es sich völlig verausgaben kann


 
 
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