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Vergesellschaftung noch zu retten? auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Lohundweißgranne
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 24.05.2010
Beiträge: 245
Lohundweißgranne befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.08.2012, 14:45

Vergesellschaftung noch zu retten?


Hallo, ich hoffe jemand hat Zeit sich das alles durch zu lesen

da mein 10-jähriger Charly letzte Woche für immer eingeschlafen ist, wollte ich meiner verbliebenen Häsin Guki etwas Gutes tun und ihr einen neuen Partner vermitteln.

Guki ist letzten Dezember geboren, also etwa ein halbes Jahr alt und ausgewachsen. Ihr neuer (hoffentlich zukünftiger) Partner Johnny ist etwa 3,5 Monate alt (ist kastriert). Diesen habe ich letzten Samstag aus dem Tierheim geholt.

Die ersten Vergesellschaftungsversuche verliefen eigentlich sehr gut, ich habe die beiden in einem neutralen Gehege untergebracht und sie dort immer tagsüber zusammen gelassen. Nach zwei Tagen dann aßen sie auch zusammen und Guki schleckte auch schon Johnny. Johnny hat sich auch immer deutlich unterworfen.

Im Nachhinein wünschte ich, ich hätte sie damals nicht nochmal über die Nacht getrennt. Am nächsten Tag kam ich erst abends nach Hause und wollte sie wieder zusammentun. Da gings dann mächtig schief, da Johnny sich nicht mehr unterwerfen wollte und die beide sich knäulten und ziemlich viele Haarbüschel flogen. Ich habs danach nochmal mit einem anderen neutralen Gehege versucht, was jedoch mit demselben Ergebnis endete.

Jetzt sind sie getrennt im zukünftigen Gehege mit Trenngitter. Scheint aber auch keine gute Lösung zu sein, da sie sich immer gegenseitig ankeifen und durchs Gitter beißen wollen.

Hat jemand eine Idee wie ich die Vergesellschaftung noch retten kann? Könnt mich echt dafür schlagen, dass ich sie nochmal getrennt hab, als es doch so gut lief



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Benutzerbild von mausefusses
Kaninchen
 
Registriert seit: 11.08.2010
Beiträge: 4.990
mausefusses befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.08.2012, 14:55

AW: Vergesellschaftung noch zu retten?


Warum hast Du sie über Nacht getrennt, wo doch auch alles super war ??

Du mußt jetzt eine komplett neue VG machen, das heißt trennen ohne Sicht- und Riechkontakt für mind. 2 Wochen.

Dann in ein neutrales Gehege und da lassen bis sie friedlich sind.




Benutzerbild von JayJay
Kaninchen
 
Registriert seit: 07.01.2011
Beiträge: 15.808
JayJay wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 02.08.2012, 14:57

AW: Vergesellschaftung noch zu retten?


Ok, wenn du dich selbst schlägst, dann muss ich das ja nicht mehr tun

Natürlich sollte man die Nickels nicht mehr trennen, während die VG läuft und auch die Trennung mit Gitter bewirkt nur das Gegenteil.
Also jetzt nochmal von vorne anfangen :

1-2 Wochen komplett ohne Sicht und Geruchskontakt trennen und dann auf neutralem Gebiet wieder neu vergesellschaften.

Das wird schon



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Benutzerbild von Lohundweißgranne
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 24.05.2010
Beiträge: 245
Lohundweißgranne befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.08.2012, 15:03

AW: Vergesellschaftung noch zu retten?


Okay, danke. Hab schon befürchtet, dass es da keinen anderen Ausweg mehr gibt. Gut dann werd ich sie wohl trennen müssen.

Ich hoffe, dass es dann in zwei Wochen klappt und sich die beiden dann vergessen haben

Und dann nicht wieder so einen Fehler machen...:/




Benutzerbild von mausefusses
Kaninchen
 
Registriert seit: 11.08.2010
Beiträge: 4.990
mausefusses befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.08.2012, 15:41

AW: Vergesellschaftung noch zu retten?


So richtig vergessen werden sie sich nicht, aber die gefühle können dann mal etwas runterkommen. Diese Gitter an Gitter Sache steigert enorm die Agression. Das ist als würdest Du einem Hund ein Steak wegnehmen wollen.
Die Tiere wollen ihre Rangfolge klären, können es aber nicht wegen des Gitters, das ist ganz übel.

Sorge für ein neutrales Gebiet was nicht zu klein ist und warte mit der Umsiedlung ins eigentliche Gehege bis sie sich lecken und dann noch 3-4 Tage mehr....




Benutzerbild von Lohundweißgranne
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 24.05.2010
Beiträge: 245
Lohundweißgranne befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.09.2012, 12:57

Hallo!

Ich habe vor ein paar Tagen nach vier Wochen räumlicher Trennung wieder versucht zu vergesellschaften, leider jedoch mit alles anderem als Erfolg. Die beiden gingen fast sofort wieder heftig aufeinander los, es flog Unmengen an Fell von beiden Seiten und sowohl Johnny als auch Guki griffen sich gegenseitig an. Die beiden haben sich immer wieder geknäult und gejagt, ich hab sie immer wieder voneinander getrennt bevor Schlimeres passierte und hab dann versucht die beiden durch Futter zu beruhigen, was kaum etwas brachte. Johnny hat auch eine blutige Wunde am Rücken und an der Nase davon getragen. Johnny ist zwar der Unterlegene bei den Kämpfen, aber sich unterwerfen will er sich deshalb trotzdem nicht, was Guki wohl umso wütender macht. Ich hab so das Gefühl, dass die beiden sich hassen und überhaupt nicht zueinander passen und frage mich: was nun?
Da wollte ich Guki was Gutes tun und ihr einen Partner holen und jetzt das. Jetzt habe ich zwei Einzeltiere
Ist es jetzt doch noch sinnvoll, nochmal ein paar Wochen zu pausieren oder habt ihr andere Tips wie ich die beiden doch noch zum Liebespaar bekomme?




Benutzerbild von janh
Kaninchen
 
Registriert seit: 22.05.2012
Beiträge: 5.391
janh befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.09.2012, 15:43

Augen zu und durch
Fell fliegen und kleinere Wunden gehören nunmal dazu.Du solltest Dich nach Möglichkeit komplett raushalten.Auch wenn es grausam erscheint.
Irgendwann wird einer der beiden die Waffen strecken und sich unterwerfen.

Sorge dafür,dass die Fluchtwege frei sind,stelle mehrere Kartons mit 2 Öffnungen auf,die als Rückzugsort dienen.Verteile das Futter auf mehrere Stellen,dass jeder drankommen kann,ohne dem anderen zu begegnen.

Dazwischen gehen/trennen wirklich nur,wenn sie sich ineinander verbeissen und nicht mehr loslassen oder wenn einer von beiden schlimme Wunden an Hals,Augen oder den Genetalien davon trägt.



__________________
"O Bär", sagte der Tiger, "ist das Leben nicht unheimlich schön, sag!" "Ja", sagte der kleine Bär, "ganz unheimlich und schön." Und da hatten sie verdammt ziemlich recht.



Benutzerbild von Lohundweißgranne
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 24.05.2010
Beiträge: 245
Lohundweißgranne befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.09.2012, 17:26

Danke für die Antwort. Ich hatte jedoch Kartons mit zwei Öffnungen drin, Fluchtwege waren alle frei (also keine Eckenbildung), 6 m² war das Gehege groß, Futter und Leckerlies zur Genüge vorhanden. Ich habe auch nur eingegriffen, wenn sie sich eben verbissen hatten. Hm...




Benutzerbild von janh
Kaninchen
 
Registriert seit: 22.05.2012
Beiträge: 5.391
janh befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.09.2012, 19:39

Das hörte sich aber heute mittag noch anders an.Da hast Du geschrieben,Du hast sie immer wieder getrennt.

Ja,aber miteinander kämpfen müssen sie schon.Du solltest wirklich nur eingreifen,wenn Du meinst,dass Gefahr für Leib und Leben von einem der beiden besteht.



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Benutzerbild von Lohundweißgranne
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 24.05.2010
Beiträge: 245
Lohundweißgranne befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.09.2012, 10:53

Also getrennt habe ich sie wirklich nur wenn sie sich knäulen, da will ich auch nicht warten bis die sich an den Hals gehen. Bei Johnny hab ich gestern abend noch eine Wunde am Rücken entdeckt. Bei Diebrain.de hatte ich halt gelesen, dass man sie trennen soll, wenns blutige Wunden gibt.
Ich hab ja auch schon einige Vergesellschaftungen erlebt, aber so wie die beiden sich verhalten ist mir neu.
Naja, ich werds noch weiter versuchen, mir gehen langsam nur die neutralen Plätze aus.



 
 
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trenngitter, vergesellschaftung



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