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Kaninchen aus Tierheim wird immer aggressiver auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 01.10.2009
Beiträge: 10
melmi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.10.2009, 23:18

Kaninchen aus Tierheim wird immer aggressiver


Vor ca. 3 Wochen haben wir eine Kaninchendame aus einer Tierheim-Pflegestelle geholt, damit unser Kaninchenwitwer nicht mehr allein ist. An dem Tag an dem wir sie geholt haben, war sie allerdings gerade aus einem anderen Tierheim in die Pflegestelle umgezogen. Anfangs gab es die normalen Zickerein zwischen den beiden. Aber im Laufe der Zeit wurde das Kaninchenmädchen immer aggressiver, so dass es dann nach 6 Tagen zu blutigen Käpfen kam, bei denen unserem Männchen die Oberlippe zerbissen wurde. Also haben wir die 2 wieder auseinander gesetzt und es am nächsten Tag noch Mal versucht, was auch total daneben ging und mit viel Blut endete. Ich hab mich dann in dem Tierheim, aus dem sie ursprünglich kam erkundigt. Und da teilte man mir mit, dass dieses Kaninchen die letzt 6 Jahre allein gehalten wurde, ein Jahr im Tierheim war - wegen Aggressionen (!) und absolut unverträglich ist. Mittlerweile greift sie sogar unsere Katzen an, wenn die in 5 Meter Entfernung vorbei gehen. Allerdings ist sie zu Menschen sehr lieb und unsere Kinder sind in sie verliebt, weshalb wir sie behalten werden. Denn noch Mal 1 Jahr Tierheim geht ja gar nicht! Gibt es denn nun noch irgendeine Chance, die beiden Kaninchen zusammen zu bekommen? Jetzt sind 2 allein in Außenhaltung, einer oben, einer unten - natürlich mit abwechselndem Auslauf- beide nicht ganz glücklich und der Winter naht.... Wer hat da Erfahrung, Ideen, Hilfe???



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Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 02.10.2009, 10:28

AW: Kaninchen aus Tierheim wird immer aggressiver


Ich kenne zwar schwierige Kaninchen, aber ein generell völlig unverträgliches ist mir noch nie begegnet. Wohl aber viele Fehler bei der Vergesellschaftung, oder auch hormonelle Probleme zum Beispiel.

Um die Situation besser einschätzen zu können braucht es aber noch einige weitere Informationen, zunächst einmal:
  • Ist die Häsin kastriert?
  • Zeigt sie irgendwelche Anzeichen einer Scheinschwangerschaft?
  • Wie groß ist das Außengehege, wie ist es eingerichtet?
  • Wie alt sind die beiden?
  • Wie lief die Vergesellschaftung ab?
Dass es nach einem Tag Trennung richtig zu Sache ging ist völlig logisch und nachvollziehbar. Nach den Rangkämpfen vorher, dachte jeder von beiden er hätte den Kontrahenten vertrieben. Und nun war der freche Kerl - bzw. die freche Zicke - plötzlich wieder da, sowas dreistes aber auch So ähnlich dürften die Gedanken der Kaninchen gewesen sein in dieser Situation.

Ich würde dich bitten die Frage zu beantworten, schlage aber auf jeden Fall noch einen weiteren Versuch unter optimalen Bedingungen, nach 2 Wochen Komplett-Trennung und nach einem Tierarztcheck der Häsin vor.




Ninchen
 
Registriert seit: 01.10.2009
Beiträge: 10
melmi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2009, 10:43

AW: Kaninchen aus Tierheim wird immer aggressiver


Hallo Lupine,
Blümchen ist nicht kastriert, ist auh nicht scheinschwanger. Blümchen ist 6 Jahre alt, Klopfer 4 1/2. Das Außengehege ist insgesamt ca. 6 qm groß, zzgl. sind 2 Ställe integriert, die über Leitern erreichbar sind und unter denen sie auch sitzen können sowie ein riesiger Bau (der erste gang ist mind. 3 m lang),. Außerdem dürfen sie täglich mehrre Stunden im Garten frei rumhoppeln.
Die Vergesellschaftung lief ganz anders ab, als immer in den Foren zu lesen ist - allerdings auf Anraten der Pflegestelle, woher wir alle unsere Kaninchen haben. Wir haben Klopfer in einer Katzentransportkiste mitgenommen, haben Blümchen ausgesucht und sie damit "reingestopft". Da es zu keiner Zankerei kam, sagte die Pflegestelle, die würden sich verstehen. Zu Haus haben wir die beiden zusammen in einen Käfig (1qm) über Nacht eingesperrt, was auch alles gut ging. Dann haben wir sie rausgelassen, bzw. Klopfer ist "ausgezogen" ins Freigehege, Blümchen kam nach einigen Stunden hinterher. Man hat gesehen, dass sie sich aus dem Weg gingen, haben aber nichts gemacht. Dass sie sich richtig angriffen, bzw. Blümchen ja in erster Linie Klopfer angriff, ging erst am 5. Tag los. Und seit dem kam es auch zu richtigen Verletzungen - wir haben sie natürlcih sofort getrennt, als wir das gesehen haben.
Vielleicht sollten wir sie noch Mal auf neutralem Boden in getrennten Käfigen nebeneinander setzen? Oder den Außenstall so trennen, dass 2 Käfige entstehen und sich die beiden sehen müssen?




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 02.10.2009, 11:04

AW: Kaninchen aus Tierheim wird immer aggressiver


*mitdenZähnenknirscht* Was hat denn die Pflegestelle sich dabei gedacht???

Also nochmal von vorne das ganze.

2 Wochen absolute Trennung. Blümchen vom TA checken lassen, auch wenn sie nicht mit Heu umherhoppelt, kann ein hormonelles Ungleichgewicht vorliegen.

Dann das Gehege neutralisieren (alles mit Essigwasser aussprühen) und die Tiere erneut zusammenführen. Dabei darauf achten dass es nirgendwo Sackgassen gibt! Notfalls die Ställe erst mal sperren, wenn sie keine weiteren Ausgänge haben. Mehrere Futterstellen einrichten und für Sichtschutz sorgen.

Und dann: Augen zu und durch! Meine Mädels haben sich richtig gebissen, solange das Blut nicht wirklich herunterläuft, durchhalten! Kleinere Macken sind völlig normal. Das kann eine Weile dauern, und ist für den Halter schlimmer als für die Tiere.

Bitte nicht die Tiere mit Sichtkontakt voneinander abtrennen, sonst geht es erst richtig rund. Da stauen sich die Aggressionen auf.

Dass das erst nach 5 Tagen losging ist auch nicht weiter verwunderlich - nach dieser rüden Behandlung mussten beide erst mal den Schock verdauen. Stell dir mal vor, dich sperrt einer mit einer völlig unbekannten Person aus heiterem Himmel in ein abgedunkeltes Gästeklo ein und es rumpelt auch noch und der Boden wackelt... sowas sollte man nur als letzten Ausweg probieren, wenn schon zusammengesetzte Kaninchen nicht Frieden schließen wollen.

Ihr könnt von Glück sagen, dass sich die beiden in der Nacht in dem 1-qm-Käfig nicht gegenseitig umgebracht haben *kopfschüttel* Wenn sie den Schock schon eher überwunden gehabt hätten, hätte das sehr böse ausgehen können.




Ninchen
 
Registriert seit: 01.10.2009
Beiträge: 10
melmi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2009, 11:11

AW: Kaninchen aus Tierheim wird immer aggressiver


Das hab ich mir schon gedacht, dass das alles nicht so richtig ist - obwohl die Methode schon mal bei Klopfers verstorbener Partnerin funktioniert hat... was heißt denn "für Sichtschutz sorgen" - damit die beiden sich verstecken können oder damit sie nicht auch noch von anderen Einflüssen gestört werden? Was mach ich denn mit unseren 2 Meerschweinchen, die da auch mitsitzen? Erst mal separieren oder sollen die sich ruhig das "Gemetzel" angucken?
Blümchen beißt und zwickt übrigens nicht mal eben, sondern beißt sich richtig fest. Beim letzten Versuch haben sich die 2 so mit den Zähnen verhakt, dass Klopfers Zahnfleisch und die Oberlippe aufgerissen war- das blutet natürlich wie sau. In den Arm von meinem Mann hat sie sich übrigens auch festgebissen, als er dazwischen gehen wollte- der Jackenärmel ist jetzt zerrissen. Das zur Intensität der Aggressionen. Normal find ich das nicht...




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Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 02.10.2009, 11:17

AW: Kaninchen aus Tierheim wird immer aggressiver


Sichtschutz in Form von Pflanzsteinröhren oder Weidenbrücken etc. damit sie sich auch mal voreinander verstecken können, zum verschnaufen.

Die Meeries sollten lieber nicht mitten im Geschehen sitzen, die armen bekommen sonst womöglich als völlig Unbeteiligte noch was ab, werden übern Haufen gerannt oder es gibt gar Hornhautverletzungen oder schwere Prellungen oder noch schlimmeres. Also besser erst wieder gemeinsam wenn sich die Aufregung gelegt hat.

Doch, im Kampfgetümmel ist eine solche Aggression ziemlich normal. Meine Mädels haben sich auch richtig geknäult - und zwar deshalb, weil die unterlegene nicht rechtzeitig abhauen konnte. Sackgasse! War mein Fehler. Ich habe auch nicht versucht sie zu trennen weil ich keine Handschuhe an hatte - viel zu gefährlich. Ich habe statt dessen erst gegen die Holzwand gehauen, und als das nichts brachte den Wassernapf genommen und sie damit nassgegossen. Der Schreckmoment reichte aus um die beiden auseinanderzubekommen.

Aber ich würde wirklich mal Blümchen gründlich durchchecken lassen - nicht dass sie ein Problem mit Eierstöcken oder Gebärmutter hat und durch den Hormonüberschuss so extrem revierbezogen und aggressiv ist. Bei mir ist (bzw. war) es auch vor allem diejenige meiner beiden Häsinnen die ich im Frühjahr kastrieren lassen musste, wegen Veränderungen in diesem Bereich.




Ninchen
 
Registriert seit: 01.10.2009
Beiträge: 10
melmi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2009, 11:28

AW: Kaninchen aus Tierheim wird immer aggressiver


Okay, dann weiß ich ja, was ich heut und am WE machen werde... Tierarzt, Essigputze, Stallumbauen, etc....
Ich werd's mal versuchen. Falls das alles nichts gibt, meld ich mich noch Mal. ich denke, Blümchen ist auch einfach (falls sie hormonell i.O. ist) total gestörtm weil sie so ewig allein war. Das ist das blöde, wenn man Tiere aus dem Tierheim holt. Da kennt man die Vorgeschichte nicht (




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Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 02.10.2009, 20:14

AW: Kaninchen aus Tierheim wird immer aggressiver


Kleiner Tipp noch: ich habe gute Erfahrung mit den Bachblüten Rescue-Tropfen gemacht. 3 x täglich 3 Tropfen ins Trinkwasser für 5 - 7 Tage, das mindert den Stress.

Edit: ganz vergessen - falls du die nicht kennst, die gibt es in jeder gut sortierten Apotheke.




Ninchen
 
Registriert seit: 01.10.2009
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melmi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2009, 22:12

AW: Kaninchen aus Tierheim wird immer aggressiver


Wir haben heute den Stall komplett auseinander genommen, gesäuert und mit Essigwasser ausgesprüht, die Meeris umgesetzt und beide Kaninchen gleichzeitig in den Stall gesetzt. Es gab bisher ein paar Zusammenstöße, die aber im Vergleich zum Vorherigen recht harmlos waren. Eine Flasche Wasser hatten wir zur Sicherheit daneben stehen... Jedesmal wenn wir weg mussten, haben wir die eine Zwischentür geschlossen, so dass sie noch nebeneinander sitzen, sich aber nicht mehr berühern können (außer durchs Gitte), Das Gleiche haben wir jetzt für die Nacht gemacht. Ein richtig gutes Gefühl, Klopfer so aus seinem bisherigen "Stallverhalten zu reißen", hab ich nicht, aber wenn's denn hilft. Wir wären alle so glücklich wenns klappen würde...




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Geschrieben am 03.10.2009, 10:22

AW: Kaninchen aus Tierheim wird immer aggressiver


Bitte nicht trennen, auch nicht über Nacht! Das sorgt nur für Aggressionen!
siehe auch Lupines Beitrag:
Zitat:
Und dann: Augen zu und durch! Meine Mädels haben sich richtig gebissen, solange das Blut nicht wirklich herunterläuft, durchhalten! Kleinere Macken sind völlig normal. Das kann eine Weile dauern, und ist für den Halter schlimmer als für die Tiere.

Bitte nicht die Tiere mit Sichtkontakt voneinander abtrennen, sonst geht es erst richtig rund. Da stauen sich die Aggressionen auf.
Wie groß ist denn der Stall?



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Ninchen
 
Registriert seit: 01.10.2009
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melmi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.10.2009, 16:22

AW: Kaninchen aus Tierheim wird immer aggressiver


Der Stall ist ca. 8 qm groß. Eigentlich gibts noch täglichen Auslauf im Garten. Aber momentan verzichten wir darauf erst Mal.
Ich kann die beiden aber über Nacht nicht zusammen lassen, da unser Blümchen Klopfer schon so blutig gebissen hat, dass es wirklich lief. Die beiden sind ja nur durch einen Draht getrennt. Sehen tun sie sich also und giften sich auch dadurch an - kratzen. Tagsüber mach ich dann auf. Das ist mir mit der Kaninchendame echt zu riskant. Vielleicht sagt das Tierheim nicht zu unrecht, dass sie nicht verträglich ist. Wie lange dauert denn so eine Vergesellschaftung in der Regel?




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minlundmoppi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.10.2009, 18:09

AW: Kaninchen aus Tierheim wird immer aggressiver


Genau das ist der Grund wieso ich meinen Kindern kein Tier aus dem Tierheim holen möchte. Man weiß doch nie wie diese auf bestimmte Situationen reagieren oder mit wem sie sich verstehen. Oftmals ist es ja so das einem nicht beide Tiere aus einer verpaarung zusagen. Ich schreibe das nur weil mir hier im Forum des öfteren geraten wurde, die Tiere für uns im Tierheim oder einer Notstation zu holen. Tiere wo man nicht wissen kann was diese schon erlebt haben.




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
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Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 03.10.2009, 18:15

AW: Kaninchen aus Tierheim wird immer aggressiver


minlundmoppi, ich WEIß was mein Leo erlebt hat... er hat ungelogen die Hölle erlebt... habe es selbst mit angesehen als ich ihn holte... wurde als Spielzeug für Kind und HUND!!! missbraucht. Und trotzdem ist er der friedlichste Kerl den du dir vorstellen kannst. Das ist völliger Quatsch was du denkst, auch wenn es nachvollziehbar ist dass du Angst vor Second-Hand-Kaninchen hast wenn du so etwas liest. Dies ist EIN Fall von hunderten wo die Kaninchen ganz lieb und verträglich sind.

Bei einer Häsin vom Züchter kann dir aber genau das passieren was hier passiert - vermutlich ist die Häsin deswegen abgegeben worden. Einige Zuchtlinien reinrassiger Tiere neigen zum Beispiel zu einer erhöhte Gefahr von Gebärmutterveränderungen, und das wird dir garantiert kein Züchter auf die Nase binden... Viele Tiere aus solchen Zuchten, schlecht sozialisiert, vom Züchter ruppig behandelt, die Besitzer mit falschen Infos versorgt, werden mit der Zeit nämlich so.




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lolo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Geschrieben am 04.10.2009, 09:32

AW: Kaninchen aus Tierheim wird immer aggressiver


Zitat:
Ich kann die beiden aber über Nacht nicht zusammen lassen, da unser Blümchen Klopfer schon so blutig gebissen hat, dass es wirklich lief. Die beiden sind ja nur durch einen Draht getrennt. Sehen tun sie sich also und giften sich auch dadurch an - kratzen.
Dann ist es ja kein Wunder, dass sie bei dem Zusammensetzen so aggressiv ist- dadurch stauen sich Aggressionen auf- und wie du siehst wird die Klärung der Rangordnung noch heftiger...
Ich würde die beiden jetzt entweder richtig zusammenlassen, mit viel verteiltem Futter und vielen Verstecken mit zwei Ein- und Ausgängen oder die beiden zwei Wochen nochmal komplett trennen, das Gehege vorher noch neutralisieren und sie dann zusammensetzen.



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Geschrieben am 04.10.2009, 13:55

AW: Kaninchen aus Tierheim wird immer aggressiver


Leider gibt es ja immer wieder die Ansicht, dass Tiere aus dem Tierheim "verstört" oder sonst was sind. Meine Wolke habe ich auch aus dem Tierheim. Sie war vorher soweit ich weiß auch ein Tier aus einem Kinderzimmer. Also mit Sicherheit keine gute und artgerechte Haltung. Sie hat sich bei mir super eingelebt und zeigt keinerlei Aggressionen. Meinen Dicken, denn ich aus dem Zoohandel habe (also direkt vom Züchter auch)... der zeigte schon von Anfang an teilweise gestörte Verhaltensweisen, die er leider bis heute noch hat.
Ich denke, dass es keinen Unterschied macht, woher das Nin kommt, um Schlüsse auf spätere Verhaltensweisen zu ziehen.

Es kommt ja auch immer darauf an, was man daraus macht. Mein Dicker hat sich in der Gruppe mittlerweile so gut eingelebt, dass er mich nicht mehr angreift, wie als er ganz neu zu mir kam.
Und es ist ja allgemein hin bekannt, dass viele Züchter auch nicht gerade zimperlich mit ihren Tieren umgehen....



__________________



Ninchen
 
Registriert seit: 01.10.2009
Beiträge: 10
melmi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.10.2009, 10:06

AW: Kaninchen aus Tierheim wird immer aggressiver


Ihr Lieben und alle, die versucht haben, zu helfen:
Wir haben die Vergesellschaftung jetzt abgebrochen. Das Ganze wurde so aggressiv, dass dem einen Kaninchen in einem Kampf die halbe Nase abgerissen wurde und wir sie gestern vom TA wieder annähen lassen mussten. Das kann so ja nicht richtig sein. Für beide bedeutet das "Zusammensein" die ganze Zeit einen Riesenstress und Schmerzen. Bei unseren anderen Kanicnhen ist das anders abgelaufen. Vermutlich ist Blümchen wirklich unverträglich. Ich nehm an, sie hat so viel Schelchtes erlebt, dass sie sich mit ihren 6 Jahren im Verhalten nicht mehr ändern wird. Wir werden sie jetzt allein halten. Wenn sie mit unseren Mädels zusammen ist, wirkt sie eigentlich immer am glücklichsten. Mein Mann will sie unbedingt ins Tierheim zurück geben. Aber bei uns hat sie wenigstens Auslauf und viele Kuscheleinheiten. Was ist besser?



 
 
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