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Vergesellschaftung endet mit HüftluxationHallo Liebe Kaninchenfreunde, ich bin ganz neu hier und hoffe bei euch guten Rat zu finden. Mein Freund und ich besitzen seit 2,5 Jahren ein Kaninchenpärchen. Vor knapp einer Woche haben wir uns nun 2 weitere Kaninchen geholt (Böckchen+Weibchen), beide 10 Wochen alt. Bei der Vergesellschaftung lief in den ersten 2 Tagen alles prima. Bis auf ein paar Verfolgungsjagden wurde bereits geschmust und geputzt. Am dritten Tag jedoch kam es zu einem Unfall. Unser neuer, kleiner Fred hat sich bei einer Verfolgungsjagd die Hüfte ausgekugelt. Wir sind umgehend zur Tierklinik gefahren, wo direkt sein Gelenkkopf abgesägt wurde. Die Chirurgin versicherte uns, dass sich Kaninchen gut damit arrangieren können und schmerzfrei damit leben und rennen können, mit einer leicht eingeschränkten Bewegung. Nun braucht der kleine etwa 2 Wochen Käfigruhe (sehr kleiner Käfig ) und kann erst in ca 5-6 Wochen sein Bein wieder voll belasten (wobei er praktisch neu Gehen lernen muss). Nun machen wir uns Sorgen um die nächste Vergesellschaftung. Das neue Weibchen hat sich super in die Gruppe integriert, aber wir haben Sorge, dass Fred den Anderen mit seiner leichten Behinderung zu unterlegen ist um mit ihnen vergesellschaftet zu werden. Habt ihr Erfahrungen mit ähnlichen Situationen? Sollen wir die Vergesellschaftung vielleicht "aufteilen" und vielleicht das neue, junge Weibchen in 2-3 Wochen (wenn er wiedern normal laufen darf) zu ihm setzten, damit er nicht mehr alleine ist? Problem ist, dass sich die beiden auch noch nicht kennen, wobei Rangkämpfe zwischen den beiden ausgeblieben sind und auch nicht zu erwarten sind.Sollten wir bei der endgültigen Vergesellschaftung vielleicht zuerst nur die Böckchen zusammenbringen, damit die Rangordnung zwischen den beiden direkt klar ist? Denn unsere Weibchen ordnen sich konsequent jedem unter und provozieren keine Rangkämpfe. Der kleine ist natürlich noch nicht wirklich an Menschen gewöhnt und frustriert durch den Bewegungsmangel und die Operation. Hinzu kommt, dass wir ihm jeden Tag orale Schmerzmittel und Antibiotikum geben müssen, was ihm gar nicht gefällt. Habt ihr vielleicht Ideen, wie wir seine Situation angenehmer machen können? Denn irgendwie weiß er nicht so recht wie er mit uns umgehen soll. Auf der einen Seite können wir ihn aus der Hand füttern und streicheln, wobei er sich hinsetzt und schnabbelt. Auf der anderen Seite würde er uns auch zwicken (nicht beißen) wenn wir ihn an der Wange streicheln würden oder unsere Hand vor sein Gesicht halten. Habt ihr Tipps, wie wir damit umgehen können? Wir freuen uns sehr auf eure Antworten und danken allen, die sich die Mühe gemacht haben unseren Beitrag zu lesen! ![]() Geändert von Schneemobil (20.07.2012 um 17:39 Uhr).
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| Stichworte |
| hüftluxation, vergesellschaftung, zähmung |
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