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Ninchen einschläfern auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 29.05.2012
Beiträge: 12
Dörthe-die-arme-Maus befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.05.2012, 20:05

Ninchen einschläfern


Hallo liebe Forengemeinde!

Ich bin neu hier und habe mich wegen der schon oben genannten Frage hier registriert.

Es geht um mein Zwergkaninchen Dörthe, was nun bald 4 Jahre alt wird und mir großen Kummer macht.

Die junge Dame hat kein leichtes Los gezogen in ihrem Leben. Ihr Freund ist letztes Jahr im April gestorben und mit uns als Halter hat sie sowieso nicht allzu viel Glück gehabt (völlig unwissend haben wir uns mal eben so ein Häschen angeschafft und besonders ich habe große Augen gemacht als mir klar wurde, was so ein Ninchen alles braucht)

Als ihr Freund starb war für mich klar, dass sie ein neues zu Hause bekommen sollte. Ich habe viel gesucht und es war wirklich schwierig. Aber ich konnte recht schnell sogar jemanden finden, der sie nahm (ein riesen Gehege, viel Auslauf und viele andere Kaninchen). Im Dezember aber wurde ich angerufen, dass Dörthe ganz verbissen wurde, nur allein in der Ecke saß und nachts vor Angst sogar schrie.
Daraufhin habe ich sie, so schnell ich konnte, wieder genommen und ein neues zu Hause gesucht, aber nichts entsprechendes gefunden (im Käfig kann ich sie auch selbst halten). Im Frühjahr wollte ich mich erneut auf eine intensivere Suche nach einem neuen und guten zu Hause machen.

Die arme Maus hat das echt nicht verdient!

Ein Tag vor dem einjährigen Todestages ihres Freundes fraß sie nichts mehr. Sie hatte sich vorher Fell ausgerissen und ich dachte es würde daran liegen. Beim Doc bekam sie etwas gegen Verstopfung, obwohl er nicht wirklich etwas finden konnte (sie ist eigentlich sehr verfressen und auch schon immer viel zu dick gewesen!). Weil sie so dick ist, war er auch nicht besonders besorgt. Dort wo vor einiger Zeit noch die Bisswunden waren, wuchs das Fell nicht richtig und der Doc meinte es seien Milben.

Mein Mann flößte ihr regelmäßig das Medikament ein und wenn es ihr besser ging, wollten wir ihr das Milben- un Wurmmittel geben. Aber nicht lange darauf, nachdem es mit dem fressen wieder besser wurde, fing es schon wieder an, dass sie nicht richtig fraß. Ich habe dieses Mittel wieder besorgt, ihr es gegeben und sind dann in den nächsten Tagen zum Tierarzt. Er konnte wieder nichts finden (nach den Zähnen wurde mit der Klammer geschaut) Es gab dann eine Kortisonspritze. Kaum zu Hause hat Dörthe dann wieder wie gewohnt reingehauen. Das Milbenmittel haben wir auch gleich verabreicht, der Rücken wurde besser und ihr Fressverhalten hatte sich wieder etwas geändert. Sie fraß hauptsächlich Heu. Ich dachte mir nichts dabei, ist ja gesund

Letzte Woche, als ihr Käfig mal wieder grundgereinigt wurde, fiel mir auf wie sehr sie doch abgenommen hatte. Sie randalierte in letzter Zeit auch nicht mehr (schmeißt gerne ihr Häuschen um, platziert es anders als ich ) und ihr schnarchen ließ wieder nach (wenn sie schläft, bzw. entspannt, schnarcht sie ganz furchtbar, schon immer, aber sie war ja auch schon immer dick!)

Letzte Woche Dienstag sind wir dann wieder zum Arzt. Er hat wieder nach den Zähnen (ohne Klammer) und dem After geschaut, Bauch abgetastet. Diagnose, keine Ahnung. Etwas ernstes, es reichte von Tumor bis hin zu Diabetes. Ich dachte auch schon an einen Tumor da sie sich so veränderte und abgespeckt hatte.

Es wurde uns keine weitere Diagnostik vorgeschlagen. Nur eben, dass es bald zu Ende geht und man evtl. das Tier einschläfern muss.

Sie bekam noch eine Kortisonspritze, die aber leider nicht so schnell wirkte wie beim letzten Mal. Die Wirkung setzte diesmal etwas später ein und ich habe sie zugestopft mit guten Sachen, die sie wirklich gerne mag (Karotten, Brokkolie, Dill, Petersilie, Basilikum, Trockenfutter was es vorher nur noch seeeehr selten gab, es gab auch immer mal wieder ein Stück getrocknete Banane) und sie hat den ganzen Tag nur gefressen. Zugenommen hat sie aber trotzdem nicht. Mittlerweile sehe ich sogar die Schulterblätter. Sie macht ganz oft und ganz viel Pipi, wobei das aber auch von dem Kortison kommen kann, oder? Naja, sie hat ja auch viel Gemüse gefuttert. Das Fressen lässt wieder nach und mir ist nun auch aufgefallen, dass sie sehr lange am Trockenfutter frisst, den Kopf etwas schief dabei hält und auch hartes ausspuckt. Aber nach den Zähnen wurde doch geschaut und gefressen hat sie ja auch viel und dennoch abgenommen.
Ich bin ratlos. Ich weiß nicht wann sie Schmerzen hat und ob sie welche hat. Woran erkenne ich das? Woran erkennt man, ob man ein Ninchen besser einschläfern lässt? Sie hat es nicht verdient, dass es ihr so schlecht geht! Ich will ihr aber auch nicht tausend Untersuchungen zumuten. Sie liegt auch noch ausgestreckt und "cool" in ihrem Käfig. Sie kommt auch noch zum Futternapf gelaufen, wenns was gibt, frisst aber auch wieder weniger, sie schnüffelt auch noch aufmerksam und schaut. Aber sie randaliert nicht mehr und verbringt viel Zeit auf ihrem Klo und im Häuschen (bzw. auch im Tunnel). Es ist sehr lange geworden und gratulation, wer es bis hier her geschafft hat.

Ich bin wirklich im Zwiespalt. Wie kann ich über das Leben dieses Tieres entscheiden? *heul*


Vielleicht könnt ihr mir, bzw ihr, helfen.

Liebe Grüße!



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Benutzerbild von Valentina
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.04.2011
Beiträge: 4.489
Valentina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.05.2012, 20:11

AW: Ninchen einschläfern


Hallo und herzlich Wilkommen

Puh... Das muss ich erstmal sacken lassen!

1. Tipp: wechsel den TA - sofort! (Gerne bin ich dir auf der Suche auch behilflich)
2. Beim Neuen TA bitte eine Kotprobe abgeben und evtl Blut abnehmen lassen. Sinnvoll wäre auch eine Röntgenaufnahme vom Kopf/Magen/Darm/Blase - Ganzkörper-Röntgen!
3. Ernährung mal auf frische Wiese, Wiesenkräuter, Küchenkräuter umstellen
4. Haltung/Einzelhaltung überdenken
5. Den Gedanken der Einschläferung wegwerfen.. Ohne Diagnostik und damit verbundene Indikation wird kein Tier eingeschläfert!



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Benutzerbild von sarahundkarlchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 08.03.2011
Beiträge: 3.395
sarahundkarlchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.05.2012, 20:16

AW: Ninchen einschläfern


Hallo und willkommen im Forum!

Das ist wirklich eine traurige Geschichte, die du da beschreibst.

Wenn das mein Tier wäre, würde ich einen anderen Tierarzt aufsuchen, die Diagnose: "keine Ahnung" gibt es nicht. Irgendetwas hat sie definitiv.
Manche Kaninchen verlieren aber auch aus lauter Einsamkeit den Willen zu leben.

In der Leiste links gibt des den Link zur "Tierarztliste". Dort sind Tierärzte aufgelistet, bei denen sich Forumsmitglieder gut aufgehoben fühlen. Vielleicht ist ja einer in deiner Nähe dabei.

LG, Sarah



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Benutzerbild von sarahundkarlchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 08.03.2011
Beiträge: 3.395
sarahundkarlchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.05.2012, 20:19

AW: Ninchen einschläfern


Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
Hallo und herzlich Wilkommen

Puh... Das muss ich erstmal sacken lassen!

1. Tipp: wechsel den TA - sofort! (Gerne bin ich dir auf der Suche auch behilflich)
2. Beim Neuen TA bitte eine Kotprobe abgeben und evtl Blut abnehmen lassen. Sinnvoll wäre auch eine Röntgenaufnahme vom Kopf/Magen/Darm/Blase - Ganzkörper-Röntgen!
3. Ernährung mal auf frische Wiese, Wiesenkräuter, Küchenkräuter umstellen
4. Haltung/Einzelhaltung überdenken
5. Den Gedanken der Einschläferung wegwerfen.. Ohne Diagnostik und damit verbundene Indikation wird kein Tier eingeschläfert!
Diesen Beitrag möchte ich symbolisch noch unterstreichen



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Ninchen
 
Registriert seit: 29.05.2012
Beiträge: 12
Dörthe-die-arme-Maus befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.05.2012, 21:21

AW: Ninchen einschläfern


Ich habe gerade in der Liste nachgeschaut, aber wirklich fündig bin ich leider nicht geworden.
Eigentlich bin ich mit unserem TA sehr zufrieden, vielleicht rufe ich morgen mal an und frage nach weiterer Diagnostik.

Die Einzelhaltung ist auch nur ein Übergang. Aber besser allein, als zu Tode gebissen zu werden und wie gesagt, mag sie nicht überall hin geben und ein zweites Ninchen wollen und können wir nicht nehmen.


Mal von der Diagnostik abgesehen, wie erkenne ich, ob sie schmerzen hat? Das mit dem Zähneknirschen habe ich schon gelesen, aber erkennen tu ich es glaube ich nicht.

Kennt jemand das mit dem Schnarchen?




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.05.2012, 21:25

AW: Ninchen einschläfern


Hallo und herzlich willkommen!

Ich schließe mich Valentina und Sarah an. Sammel von 3 Tagen Köttel und gehe damit zu einem anderen TA. Achte darauf, dass er Ahnung von Kaninchen hat. Er soll die Probe auf Kokzidien, Hefen und Würmer untersuchen. Wenn ein Labor in der Praxis ist, bekommst Du das Ergebnis sehr schnell. Ich würde auch unbedingt röntgen lassen. Vielleicht wachsen die Zahnwurzeln nach außen oder es wurde eine Zahnspitze übersehen. Wir haben hier schon Fälle gehabt, da hat erst der 3. TA festgestellt, dass was an den Zähnen ist.

Das kann doch noch nicht alles an Leben für die kleine Maus gewesen sein.

lg
marinahexe




Benutzerbild von Christiane22
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 28.05.2012
Beiträge: 40
Christiane22 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.05.2012, 21:27

AW: Ninchen einschläfern


hallo,
wo wohnst du denn? Auf keinen fall einschläfern, erst noch anderen Arzt fragen.
Gruß
Christiane




Benutzerbild von Christiane22
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 28.05.2012
Beiträge: 40
Christiane22 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.05.2012, 21:28

AW: Ninchen einschläfern


Hallo,
wo wohnst du denn?




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.05.2012, 21:29

AW: Ninchen einschläfern


Wenn sie Schmerzen haben, sitzen sie zusammengekauert mit einem Katzenbuckel.




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 30.05.2012, 11:42

AW: Ninchen einschläfern


Bitte, wechsel ganz schnell den TA

Deiner hat deiner Schilderung zufolge die Hälfte der gängigen Diagnostik einfach unter den Tisch fallen lassen

- Kotprobe (Sammelkotprobe von 3 Tagen)
- Hinweis auf Gewichtskontrolle mit höchstens wöchentlichem Abstand
- Röntgenaufnahme des Bauchraumes und evtl. auch des Kopfes

Allein diese Dinge solltest du nicht erfragen müssen, die muss er von sich aus in Betracht ziehen! ER hat schließlich Tiermedizin studiert, nicht du!

Offensichtlich kennt er sich überhaupt nicht aus, und ist darüber hinaus vermutlich leider der Meinung dass es "ja nur ein Kaninchen ist". Bis vor einigen Jahren wurden Kaninchen fast nie behandelt, wegen ihres geringen wirtschaftlichen Wertes, und das spiegelt sich oft noch in der Einstellung vieler Tierärzte wieder - einerseits haben die Damen und Herren so gut wie keine Ahnung, andererseits gehen sie pauschal davon aus dass die Halter nicht bereit sind die gleichen Summen für ein Kaninchen auszugeben wie für einen Hund oder eine Katze.

Deshalb nimm bitte das Angebot von Valentina an dir bei der Suche nach einem fachkundigen TA zu helfen und schau auch in anderen Foren nochmal nach, wenn du hier nicht fündig geworden bist. TA-Listen gibt es fast überall.




Benutzerbild von HappyPumuckel
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 19.05.2011
Beiträge: 101
HappyPumuckel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.05.2012, 12:34

AW: Ninchen einschläfern


Herzlich Willkommen und mein Beileid!
Als Krümel noch unter uns war und es zu seinem Ende nahte, wusste man was er hatte, so etwas ähnliches wie eine Harnverstopfung mit Gries, und eine Operation war keine gute Option, da er die Narkose vermutlich nicht überlebt hätte. Er saß immer trauriger da, bis man ihn einschläfern musste. Keine sorge, das heißt nicht, dass das bei Dörthe auch so ist!
1: TA sofort wechseln! "Keine Ahnung" ist keine Diagnose und sehr unprofessionell von ihm/ihr
2: Nicht einschläfern, wenn kein eindeutiger Muss besteht!
Bitte halte mich auf dem Laufenden, was das angeht, ich würde gerne wissen, wie es euch zwei weiterhin geht.

LG HappyPumuckel




Ninchen
 
Registriert seit: 29.05.2012
Beiträge: 12
Dörthe-die-arme-Maus befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.06.2012, 10:29

AW: Ninchen einschläfern


Hallo ihr Lieben!

Nachdem Dörthe gestern und Vorgestern doch recht gut gefressen hat bin ich mit ihr in die Tierklinik. Der dortige Arzt hat eine Röntgenaufnahme gemacht und wieder nach den Zähnen geschaut. An den Zähnen gab es zwei klitze kleine Stellen die er abgerundet hat. Auf dem Röntgenbild konnte man nichts erkennen. Wobei er das Maul nicht komplett röntgen konnte (er wollte sie nicht in Narkose legen). Er schloss aber nicht aus, dass es unter einem Zahn eine Entzündung geben könnte. Zudem, als ich sie gestern in die Transportbox setzte war eines ihrer Augen sehr nass. Der Doc meinte, das könne auf eine Zahnentzündung hindeuten. Nun bekommt sie Antibiotika.
Das war gestern doch schon ganz schön hart für sie. Die recht lange Fahrt, es war doch schon sehr warm im Auto und dann noch der ganze Untersuchungsstreß. Zu Hause hat sie sich dann erst mal in ihr Häuschen zurück gezogen und erst gestern Abend, bzw heute Nacht ihren Fenchel gefuttert.
Nun mache ich mir aber doch sehr große Sorgen. Sie sitzt in ihrem Häuschen und verweigert jedes Futter. Keinen Peterling, kein Basilikum, keinen Bananenchip (liebt sie über alles) und auch keine Haferflocken

Mein Mann und ich haben uns nun entschlossen. Wir schauen heute Abend wieder wie es ihr geht und wenn sich nichts an ihrem Zustand geändert hat (bis morgen früh) fahren wir entweder gleich heute Abend in die Tierklinik, oder morgen früh zum TA zum Einschläfern. Rund um ihren Mund ist sie ganz verfärbt und ich glaube nicht, dass das von den Möhren kommt. Sie putzt sich ab und an die Pfoten. Hoffentlich wirds besser! Ich kann die arme Maus nicht leiden sehen




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 01.06.2012, 10:37

AW: Ninchen einschläfern


Bevor ihr aufgebt, besteht bitte auf die Narkose und eine entsprechende Röntgendiagnostik. Ihr habt nicht viel zu verlieren, aber vielleicht könnt ihr noch gewinnen. Die Chance ist vielleicht nicht groß, aber man sollte sie nutzen. Ist es wirklich so schlimm wie befürchtet, könnt ihr sie in Narkose dann gehen lassen - sie braucht dann nicht wieder aufzuwachen. Besteht aber eine Chance, könnt ihr sie nutzen - wenn die kleine Maus genug Kraft hat, und kämpfen will, dann kämpft mit ihr.




Ninchen
 
Registriert seit: 29.05.2012
Beiträge: 12
Dörthe-die-arme-Maus befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.06.2012, 10:50

AW: Ninchen einschläfern


Hallo Lupine,
sie wird jetzt ja auf Verdacht gegen eine Zahnwurzelentzündung behandelt. Wenn die Behandlung nicht anschlägt, wird sie es auch nicht tun, wenn wir es auf dem Röntgenbild sehen. Weißt du was ich meine?
Liegt es nicht an den Zähnen, könnte man noch eine Ultraschalluntersuchung machen (Tumor) findet sich dort etwas, bleibt nur eine OP, die wir aber aller Wahrscheinlichkeit nach nicht machen lassen. Sollte ein Zahn so sehr entzündet sein, dass er gezogen werden muss, davon wurde uns auch abgeraten, da die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist den Kiefer dabei zu brechen.

Vielleicht schlägt das Antibiotika ja noch an.




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 01.06.2012, 10:55

AW: Ninchen einschläfern


Bevor ihr einschläfern lasst, würde ich das Risiko des Kieferbruchs eingehen - geht es schief, könnt ihr sie immer noch nicht aus der Narkose erwachen lassen, klappt es hat sie eine reelle Überlebenschance.

Ich habe meinem Leo auch 2 Zähne ziehen lassen - einen dritten hat er von selbst verloren. Ein Kieferbruch blieb uns erspart - die Wahrscheinlichkeit dafür kann man aber auch durch eine Röntgenaufnahme eingrenzen! Es hängt nämlich stark davon ab, ob z. B. ein verstärktes Zahnwurzelwachstum vorhanden ist.

Übrigens gibt es mit einem einseitige Kieferbruch durchaus eine Überlebenschance wenn es gelingt das Nin mit Breifütterung so lange über die Runden zu bringen dass der Knochen ausheilen kann. Nur bei einem beidseitigen Bruch ist die Prognose grundsätzlich so schlecht dass man euthanasiert.




Benutzerbild von Blueeys24
Kaninchen
 
Registriert seit: 31.05.2010
Beiträge: 1.313
Blueeys24 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.06.2012, 11:13

AW: Ninchen einschläfern


Hallo,

ich würde nicht einfach aufgeben, wenn es um eines meiner Tiere ginge. Er letztens habe ich mit meiner kleinen Mia zusammen gekämpft bis zum Schluss....leider ohne Erfolg, aber ich würde es immer wieder tun.
Wieso wollte ihr falls sie einen Tumor hat nicht operieren? Oder den entzündeten Zahn ziehen lassen. Ich kann Lupine nur Recht geben. Lieber das Risiko eingehen als sie einfach einschläfern zu lassen. Ich könnte das nicht, wenn es noch ein wenig Hoffnung gäbe!



__________________
Es grüßen Blueeys und die 5 kleinen Schnüffelnasen!

Meine neue Homepage:
schnueffelnasen.jimdo.com




Ninchen
 
Registriert seit: 29.05.2012
Beiträge: 12
Dörthe-die-arme-Maus befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.06.2012, 16:35

AW: Ninchen einschläfern


Nun hat das arme Tierchen auch noch schlimm Durchfall




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.06.2012, 17:51

AW: Ninchen einschläfern


Das kann auch von den Zähnen kommen. Bitte das Grünfutter mit Wasser abspülen, damit sie zusätzlich Flüssigkeit zu sich nimmt. Wenn ihr sie mit Critical Care füttert, etwas flüssiger anrühren. Auf keinen Fall nur Heu anbieten, das entzieht dem Körper zusätzlich Flüssigkeit.

Gute Besserung
marinahexe




Ninchen
 
Registriert seit: 29.05.2012
Beiträge: 12
Dörthe-die-arme-Maus befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.06.2012, 06:07

AW: Ninchen einschläfern


Waren gestern Nachmittag dann noch bei einem anderen TA. Dörthe sah wirklich erbärmlich aus. Ganz schrecklich verschmiert vom Durchfall, die Nase ganz schmutzig, das Auge tränend und natürlich immer noch abgemagert. Hab mich sogar ein bisschen geschämt. Sah so aus als würde das Häschen zu Hause in irgendeinem Verschlag vor sich hin vegetieren!
Der Magen war ganz leer und der Abstrich voller Hefekulturen. Ich bin mir sicher, dass das vom Antibiotika kam/kommt. Untenrum war das Fell ganz rosa gefärbt. Ich hab mich so erschrocken als ich das sah und dachte schon, jetzt ist es vorbei. Sie war ganz wund.
Mit einer riesen Tüte und einer noch größeren Rechnung sind wir da raus. Hab am Donnerstag erst schon so viel bezahlt *schimpf*
Jetzt wird die arme Zwangsernährt. Zu Hause haben wir erst mal wieder den Käfig gereinigt und ihren Lieblingstunnel musste ich entsorgen. Im Käfig hat sie dann erst mal an ihrem Brokkolie geknabbert. Sie hat ja auch eine Schmerzspritze bekommen, also vielleicht doch wirklich Zahnschmerzen? Durch das Kortison hat sie aber sehr viel gefressen letzte Woche und dennoch nicht an Gewicht zugelegt, eher weiter abgebaut.
Durchfall hatte sie wirklich schon ewig nicht mehr. Weiß nicht wohin das noch führen soll. Bin ja schon mal froh, dass sie die Nacht überstanden hat.
Vor lauter Streß hat sie dann gestern auch noch Fell gelassen. Ihr Auge gefällt mir auch nicht. Der obere Lidrand wird immer dicker, bzw ist wesentlich besser zu erkennen. scheint aber nicht nenneneswert geschwollen zu sein, eher fehlt dort das Fell...




Benutzerbild von Jinro
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2011
Beiträge: 18.446
Jinro wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 02.06.2012, 08:49

AW: Ninchen einschläfern


Die Hefen könnten sich tatsächlich vermehrt haben, als das Ab die Darmflora aus dem Gleichgewicht gebracht hat. Aber auch Zahnfehler führen zu einer veränderten Darmflora und begünstigen Hefen. Bei aller Zwangsernährung solltest du darauf achten, die Hefe nicht zusätzlich zu füttern, also zucker- und stärkearm zu füttern.

Also Faustregel: alles, was grün ist rein. Alles "bunte" meiden. Entziehst du den Hefen einen Teil ihrer Vermehrungsgrundlage, unterstützt du damit jede medikamentöse Therapie und kannst sie sogar überflüssig machen.



__________________
Neues Spiel, neues Glück:
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