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Kaninchendame aggressiv... psychisches Problem? Partner suchen? auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By Julia127

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Ninchen
 
Registriert seit: 10.09.2009
Beiträge: 4
Julia127 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.09.2009, 01:34

Kaninchendame aggressiv... psychisches Problem? Partner suchen?


Hallo

ich habe ein relativ großes Problem mit einer Kaninchendame namens Nala. Sie ist 3-4 Jahre alt. Genau kann ich das leider nicht sagen...

Bei ihr ist das Problem das sie aggressiv und sehr territorial reagiert. Es muss sich nur jemand im selben Raum befinden wie sie und sie hetzt in ihrem Käfig im Kreis gerum und "grunzt". Wenn man den Käfig öffnet wird es noch schlimmer. Sie hört sich dann auch aggressiver an.

Ich glaube es gab einen Auslöser für diese Agressivität.
Ursprünglich hat meine kleine Schwester sie bekommen als sie 11-12 Jahre alt war. Ich und meine ältere Schwester hatten auch in ihrem Alter zwei Kaninchen und es gab keine Probleme. Nala haben wir von einem Züchter bekommen.

Soweit ich mich erinnere hat Nala früher nie aggressiv reagiert. Aber seit einem Vorfall in unserem Garten fing das an.
Sie saß in einem Auslaufgehege. Wir waren dabei haben aber nicht bemerkt das eine Katze in den Büschen saß. Natürlich hat Nala das mitbekommen und ist total ausgeflippt und ein paar mal im Kreis gelaufen bis sie dann versucht hat aus dem Gehege auszubrechen. Mit dem Kopf durch die Gitterstäbe. Da hang sie dann fest.
Wir haben uns total erschrocken weil wir erst nicht wussten weshalb sie so reagiert.
Wir haben sie rausgeholt und sind zum tierarzt gefahren. Alles war okay aber von da an war sie aggressiv.

Wenn man in den Käfig greift fällt sie die hand an. Sie beisst nicht immer! Man spürt manchmal nur wie sie mit den Zähnen die hand wegdrückt. Ehrlich gesagt habe ich das erst zwei mal erlebt weil ich so gut wie nie freiwillig in ihren Käfig fasse. Gebissen hat sie meine schwester in den letzten zwei jahren wohl ein paar mal.

Auf jeden Fall kam sie dann vor ein paar Monaten dann zu meiner älteren Schwester die in einer eigenen Wohnung wohnt. Die jüngere war gerade voll in der Pubertät und hat sich kaum noch um Nala gekümmert. In der neuen Wohnung saß sie in so einem Doppelgehege. Oben war sie und unten ein anderes weibliches Kaninchen. Sie waren aber voneinander getrennt.

Und da wurde es dann plötzlich besser. Sie wurde ruhiger und entspannter. Vor 4 Wochen musste meine ältere Schwester sie wegen ihrer Schwangerschaft und Arbeitsstress dann aber wieder an uns zurückgeben. Ich hab sie dann in meinem Zimmer untergebracht. Ein seperates Zimmer wo ich auch zwei Rennmausgruppen halte. Da macht es nichts wenn sie dann doch wieder laut wird.
Zu anfang war sie total ruhig und lieb und ich dachte schon sie hat vllt dieses schlimme erlebnis überwunden. Ich habe dann angefangen sie regelmäßig aus ihrem Käfig zu lassen. Nie gezwungen, nur die Tür offen gelassen so das sie rauskann wenn sie möchte. Sie wurde immer neugieriger und kam sogar freiwillig zu mir.
Seit einer Woche ist das aber wieder vorbei. Plötzlich ist sie wieder aggressiv. Sie kommt nicht mehr aus dem Käfig raus und rennt wenn ich in der nähe stehe im kreis und grunzt wieder. Sie gräbt den käfig um und schiebt die Sachen die drin stehen durch die gegend. Oft klopft sie auch auf den Boden. Auf den Arm nehmen will ich sie auch nicht mehr. Sie wirkt total gestresst und atmet dann so schnell. Das möchte ich ihr dann doch nicht antun.

Verbindet sie vllt. mit dem geruch in den Räumen das Erlebnis und wir sollten sie lieber abgeben damit es ihr besser geht?

Oder interpretiere ich ihr verhalten vllt. einfach nur falsch?

Entschuldigt bitte die vllt etwas doofen Fragen. Ist schon lange her das ich ein Kaninchen gehalten habe...

Ich will nur etwas tun weil so kann es wirklich nicht weitergehen. Meine kleine Schwester ist einfach nur überfordert und ich denke in ihrem Alter denkt sie auch einfach viel mehr an sich selbst als an das Tier. Momentan kümmere ich mich um sie. Deshalb würde ich gern eine Lösung finden. Sie soll auf jeden Fall nicht mehr alleine leben. Aber ist es "sicher" ein zweitkaninchen anzuschaffen oder wird sie das auch gleich anfallen?
Ich habe leider nur erfahrung mit rennmäusen und da kann eine missglückte Vergesellschaftung schnell blutig ausgehen. Ohne trenngitter geht da gar nichts.

Ich hätte auch die Möglichkeit den Doppelkäfig von meiner Schwester zu besorgen und wieder Nala und ein zweites Kaninchen (weiblich oder männlich) getrennt zu halten. Vllt. hatte das geholfen und sie so ruhig werden lassen...

In der speziellen Situation: Wozu würdet ihr mir raten?

Schon einmal vielen Dank für eure Hilfe. Bin gerade etwas verzweifelt...

LG
Julia



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Geändert von Julia127 (10.09.2009 um 01:54 Uhr).
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Benutzerbild von saloiv
Moderatorin
 
Registriert seit: 06.08.2009
Beiträge: 4.686
saloiv befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.09.2009, 02:04

AW: Kaninchendame aggressiv... psychisches Problem? Partner suchen?


Das Verhalten, was du beschreibst klingt sehr stark nach einem extrem übersteigerten Sexualverhalten. Es gehört zum normalen Verhalten dazu, dass Kaninchenweibchen ihr Revier verteidigen und dabei durchaus auch einmal agressiv reagieren können. Bei manchen Häsinnen ist dieses Verhalten übersteigert ausgelegt.

Was man dazu wissen muss: Kaninchen haben verschiedene Grundbedürfnisse, die sie brauchen um ausgelastet zu sein und gut leben zu können. Da wäre zum Beispiel da Bedürfnis nach Platz, das Bedürfnis nach einer Buddelmöglichkeit, das Bedürfnis nach einem Artgenossen und das Bedürfnis zu Beschäftigung. Sind diese Bedürfnisse stark eingeschränkt, so reagieren sie oftmals mit einem gestörten Sexualverhalten (gerade die Weibchen).

In diesem Fall würde ich dir empfehlen dem Kaninchen dringend einen Partner zu schenken, aber nicht im Doppelstockkäfig übereinander, sondern miteinander, so dass sie natürliche Verhaltensweisen (kuscheln, Körperpflege) ausleben können. Wichtig ist, dass sie richtig zusammengeführt werden, auf keinen Fall das neue Tier einfach zu ihr in den Käfig setzen (= ihr Revier!)! Es sollte ein männliches, kastriertes Kaninchen im ähnlichen Alter sein.

Genauso wichtig ist aber, dass sie genug Platz hat um sich auszutoben, dann steckt sie ihre Energie in Rennstrecke statt in Geknurre . Kaninchen haben recht große Bewegungsabläufe und brauchen rund um die Uhr viel Platz. Ein Käfig ist für ein Kaninchen ebenso wenig geeignet wie für eine Katze. Sperr mal eine Katze in so einen Käfig: Sie wird sich genauso aufführen .
Schau mal hier:
link: diebrain.de/k-gittergehege.html
Du solltest 4m² einrechnen oder 8m² wenn du sie nur wenig freilaufen lassen kannst.
Noch besser wäre es, wenn du einen Balkon hättest und sie auf den Balkon (oder sogar in den Garten) umsiedeln könntest, doert wäre sie natürlich viel mehr ausgelastet und es wäre auch interessanter von der Umgebung, da wäre sie bestimmt besser ausgelastet.

Biete ihr eine große Buddelkiste an um überschüssige Energie in Buddelaktivitäten zu stecken, das nehmen Kaninchenweibchen sehr sehr gerne an. Da wird sie viel Freude daran haben...

Stell im Gehege die Einrichtugn oft um, dann hat sie immer wieder etwas zu entdecken.

Desweiteren würde ich abklären, ob sie evtl. etwas an der Gebärmutter hat, denn auch so eine krankhafte Veränderung an der Gebärmutter kann zu so einem übersteigerten Verhalten führen (Tumor, Entzündung) und da sollte man dann kastrieren. Das würde ich beim Tierarzt unbedingt abchecken lassen.

Oft ist auch eine zu energiereiche Ernährung mitverantwortlich für solche "Ausbrüche". Was bekommt sie denn zu fressen?




Geändert von saloiv (10.09.2009 um 02:08 Uhr).

Ninchen
 
Registriert seit: 10.09.2009
Beiträge: 4
Julia127 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.09.2009, 02:43

AW: Kaninchendame aggressiv... psychisches Problem? Partner suchen?


Sie bekommt täglich Frischfutter, Heu und Pellets.

Wir haben die Ernährung gerade wegen diesen "überzuckerten" Mischfutter was sie vorher bekommen hat vor ein paar Monaten als sie zu meiner älteren Schwester kam umgestellt weil wir auch erst dachten das sie ähnlich wie beim Menschen deshalb so extrem reagiert. Zuviel Zucker ist ja auch bei Kindern nicht so empfehlenswert.

Ich verstehe nur nicht warum sie ihren Käfig nicht verlässt. Bin ich evtl ein Störfaktor für sie und sie hat angst?

Gitter für ein Aussengehege haben wir und werde ich dann morgen dauerhaft anbringen.

Nur wegen dem rutschigen Boden muss ich mir dann was überlegen. Der Raum ist mit Laminat ausgelegt. Normalerweise lege ich immer Handtücher aus wenn sie raus kann aber die werden da wohl nicht lange liegen bleiben wenn sie erst mal loslegt....


Wir haben einen Garten aber ist das im Winter denn nicht gefährlich? Sie ist kälte ja überhaupt nicht gewohnt... Und besonders angst habe ich weil es in meiner Gegend bestimmt 6-7 Katzen gibt... Also ich glaube dafür bin ich zu ängstlich. Dann liege ich die ganze nacht wach und horche.

Die vergesellschaftung macht mir nur etwas sorgen: Also am besten wäre es wenn ich ein bereits kastriertes Männchen suche weil ich sie dann nicht noch ein paar Wochen in zwei verschiedenen Zimmern halten muss. Dann setze ich sie auf eine neutrale große neutrale Fläche und lass sie das alleine klären?
Gibt es vllt. auch Züchter die für mich eine VG übernehmen können?
Kann ich die beiden auch in einem Raum getrennt halten falls der Rammler erst noch kastriert werden muss? Wie alt müsste er mindestens sein?
Ich habe im Internet da so einiges zugelesen. Von egal wie alt bis mindestens genauso alt war alles dabei.

Mein Problem ist das ich in einem Haus mit 4 Personen lebe und stark begrenzter Zimmeranzahl. Also Bad in beschlag nehmen geht da absolut nicht und sonst wäre kein zimmer groß genug dafür.

Was ist den von Kellern zu halten? Wir haben einen großen Keller wo extrem viel Platz wäre. Er ist beheizt trocken. Er wurde bisher als Gästraum benutzt also er ist eher ein Zimmer und kein Keller. Und da könnte ich ihnen einen großen Raum machen... nur: da gibt es zwar Tageslicht aber sehr wenig was mich doch extrem abschreckt.
Ist ihnen das vllt egal weil sie sowieso Nacht und Dämmerungsaktiv sind oder sollte ich sie dort auf gar keinen Fall halten.
Bisher hatte ich das ganz ausgeschlossen weil sie da alleine wäre... aber das wäre mit einem Partner ja nicht mehr der fall.


Sie ist zwar eine Zicke und macht mir manchmal wirklich angst wenn sie so mordlüstern auf mich zugestürmt kommt aber ich denke sie hat wirklich Potential zu einem lieben Kaninchen.

Das wird echt eine Riesenarbeit meine Eltern davon zu überzeugen. Besonders falls sie in den Keller ziehen sollten der eigentlich nicht mir gehört...




Geändert von Julia127 (10.09.2009 um 03:34 Uhr).

Benutzerbild von Streicher
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2009
Beiträge: 8.961
Streicher ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 10.09.2009, 10:16

AW: Kaninchendame aggressiv... psychisches Problem? Partner suchen?


Du kannst auch wenn du keinen neutralen Boden hast den Stall der Häsin vollständig mit Essig reinigen, auch deren Einrichtung und die VG dan in diesem Käfig stattfinden lasse, der aber wie saloiv schon schrieb bei zwei Ninchen 6-8m² auf einer Ebene haben. Am sinnvollsten wäre es einen kastrierten Rammler im ungefähr selben Alter (genau gleich muss es nicht sein, dass einzige wo man aufpassen muss wenn man ein 6 Wochen altes Tierchen mit einem viel älteren vergesellschaftet) zu nehmen. Ich würde a deiner Stell mal im Tierheim oder bei Kaninchennothilfen in deiner Nähe schauen, da dort die Rammler meistens alle bereits Kastriert und Tierärztlich versorgt sind und diese Einrichtungen dir bei einer VG auch helfen.
Auf dem Laminatboden könntest du einen Teppich legen.
Also ich würde nicht unbeding den dunkelen Keller wählen. Kaninchen sind zwar Dämmerungsaktiv, aber ich (meine lebten vorher auch im etwas dunkleren Keller, da mein Zimmer auch da unten war) habe bei meinen gemerkt, dass sie wenn die Sonne nicht zu heiß ist sich schonmal gerne in dieser räkeln.
Ich würde jetzt mal grob sagen, dass dieses extreme aggressie Verhalten zurück geht wenn sie einen Partner und mehr Beschäftigung hat und dann auch ausgeglichener ist.
Wie saloiv schon sagte kann Aggressivität bei Häsinnin auch von Gebärmutterveränderungen kommen. Ich selber habe auch einer sehr dominante und aggressive Häsin, die sich nicht mit dem Bock bertragen wollte. Eines Tages fand ich bei ihr einen Abzess an der Scheide, also ab zum TA. Der Abzess wurde behandelt und bei einem Ultraschal vergrößerte Eierstöcke festgestellt. Nach dem der Abzess abgeklungen war wurde meine Häsin tatsächlich ruhiger (Schmerzen können die Tiere hallt nicht äußern in dem sie uns sagen da tuts weh). Kastriert wird sie erst nächstes Jahr, da ich sie wieder von der Gruppe trennen müsste und ich habe gerade eine VG laufen und meine Ninchen haben schon Winterfell, wenn ich sie jetzt nach der Op im Haus halten würde, würde ihr das wahrscheinlich nicht so gut bekommen. Und sie danach wieder raus setzen geht auch nicht mehr, dann ist es hier viel zu kalt.



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Unkraut ist die Opposition der Natur gegen die Regierung der Gärtner.
(Oskar Kokoschka)



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saloiv befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.09.2009, 12:19

AW: Kaninchendame aggressiv... psychisches Problem? Partner suchen?


Für den Zeitraum einer Vergesellschaftung ist ein Keller mit wenig Tageslicht durchaus in Ordnung, solange du sie dort nicht jahrelang hälst...

Das würde ich auch sehr empfehlen, denn wenn du sie im gewohnten Gehege vergesellschaftest (auch wenn es desinfiziert und verändert ist), geht es wesentlich häftiger zu und die Zusammenführung kann auch schief gehen...

Wichtig ist der neutrale Raum und das du sie dort gleichzeitig reinsetzt. Dann beobachtest du einfach. Denk daran: Sie müssen ihre Rangordnung klären, das machen sie nicht wie Menschen indem sie miteinander reden, sondern indem sie sich jagen, besteigen und ein wenig kämpfen. Aber das ist ganz normales Kaninchenverhalten, also nicht eingreifen sondern einfach klären lassen. Es sieht manchmal schlimmer aus als es ist. Nach einem Tag dürfte es ruhig werden und dann kannst du sie noch solange im neutralen Raum lassen, bis sie zusammen kuscheln . Dann ist die Vergesellschaftung auch schon abgeschlossen...

Zitat:
Sie bekommt täglich Frischfutter, Heu und Pellets.

Wir haben die Ernährung gerade wegen diesen "überzuckerten" Mischfutter was sie vorher bekommen hat vor ein paar Monaten als sie zu meiner älteren Schwester kam umgestellt weil wir auch erst dachten das sie ähnlich wie beim Menschen deshalb so extrem reagiert. Zuviel Zucker ist ja auch bei Kindern nicht so empfehlenswert.
Pellets sind auch recht energiereich (für ein Kaninchen) und je nach Pellet-Sorte auch noch schädlich für den Darm und die Gesundheit. Ich würde sie langsam abgewöhnen und nur Heu und viel Frischfutter füttern, dann hat sie nicht so viel Energie-Überschüsse...

Schön, dass du dich so gut um sie kümmerst!




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Geschrieben am 10.09.2009, 17:19

AW: Kaninchendame aggressiv... psychisches Problem? Partner suchen?


Meine Vorredner haben da eigentlich schon alles Wichtige gesagt: einen kastrierten Artgenossen und mehr Platz!

Ein Aussengehege sollte eben entsprechend gesichert sein. Mehr Infos dazu findest du hier: wiesenhoppler.de.tl/Aussenhaltung.htm



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Ninchen
 
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Geschrieben am 11.09.2009, 01:07

AW: Kaninchendame aggressiv... psychisches Problem? Partner suchen?


Vielen vielen Dank für eure nette Hilfe. Ist wirklich total lieb von euch das ihr mich unterstützt.

Also ich habe jetzt in dem Zimmer ein paar Sachen umgestellt und komme jetzt (mit Käfig und Gitter) auf eine Fläche von 2,4m x 1,0m.

Also für zwei ist das wohl echt noch zu klein.
Ich werd mir da noch was überlegen wie ich noch mehr Platz rausholen kann.

Temporär könnte ich das Gehege auf ca. die doppelte Fäche erhöhen. Nur dann komm ich nicht mehr zu meinen Mäusen und füttern kann ich dir Kurzen dann auch nicht mehr weil das ganze Zimmer dann blockiert ist...

Wie sieht das eigentlich mit dem Boden aus? Wenn Nala draußen ist verrichtet sie nie ihr Geschäft. Also sie macht nicht auf den Boden- Sind Kaninchen "stubenrein"? Sonst müsste ich mir was anderes überlegen. Ständig teppiche auszulegen und Gitter aufzustellen ist vllt. auch nicht die beste Lösung und etwas umständlich.


War auf jeden Fall heute Abend das achte Weltwunder. Ich hab die Gitter geöffnet und sie hat wieder das Zimmer erkundet.
Das hat sie jetzt schon einige Zeit nicht mehr gemacht. 4 Std ist sie rumgehopst. Zwischendurch mal hingelegt und dann ging es weiter.

Und eine letzte, etwas merkwürdige Frage: Riechen kastrierte Rammler sehr stark?
Ich habe bereits jetzt etwas mit dem penetranten Geruch zu kämpfen. Ich bin ja wirklich nicht empfindlich (ich habe einen Hund der mit vorliebe in Teiche springt und danach die Wohnung voll stinkt.) aber gestern als ich nach Hause kam sind mir die Tränen in die Augen geschossen.
Und im Winter durchlüften wird wohl etwas unangenehm....




Geändert von Julia127 (11.09.2009 um 01:13 Uhr).

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saloiv befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.09.2009, 02:56

AW: Kaninchendame aggressiv... psychisches Problem? Partner suchen?


Vielleicht kannst du zum Mäuse-Füttern ins Gehege steigen (lässt sich ja gut mit der Kaninchen-Fütterung verbinden)? Dann hättest du den Platz...


Zitat:
Wie sieht das eigentlich mit dem Boden aus? Wenn Nala draußen ist verrichtet sie nie ihr Geschäft. Also sie macht nicht auf den Boden- Sind Kaninchen "stubenrein"? Sonst müsste ich mir was anderes überlegen. Ständig teppiche auszulegen und Gitter aufzustellen ist vllt. auch nicht die beste Lösung und etwas umständlich.
Im Prinzip sind Kaninchen stubenrein. Allerdings macht es natürlich schon ein wenig Dreck denn ab und an geht mal was daneben, es wird Futter rumgeschmissen usw., daher würde ich empfehlen PVC unter zu legen (ab 2€/m² in Möbelhäusern erhältlich) und da drüber billige Flickenteppiche. Diese kann man dann ab und an waschen und dein Boden wird nicht allzu belastet...

Zitat:
Und eine letzte, etwas merkwürdige Frage: Riechen kastrierte Rammler sehr stark?
Ich habe bereits jetzt etwas mit dem penetranten Geruch zu kämpfen. Ich bin ja wirklich nicht empfindlich (ich habe einen Hund der mit vorliebe in Teiche springt und danach die Wohnung voll stinkt.) aber gestern als ich nach Hause kam sind mir die Tränen in die Augen geschossen.
Und im Winter durchlüften wird wohl etwas unangenehm....
Eigentlich riechen Kaninchen garnicht. Wenn man an einem Kaninchen riecht und es stinkt, dann ist es meist krank. Das einzige was riecht ist das Heu und der Urin. Dieser riecht aber beim Männchen und Weibchen gleich. Ich würde dir empfehlen statt der normalen Kleintierstreu in den entsprechenden Ecken (bzw. im Käfig) Holzpellets einzustreuen. Diese saugen die fünffache Menge an Urin und binden den Geruch optimal, so dass man garnichts mehr riecht (wenn man regelmäßig sauber macht). Diese Holzpellets bekommst du günstig im Baumarkt in Plastiktüten abgepackt als "Heizpellets".




Ninchen
 
Registriert seit: 10.09.2009
Beiträge: 4
Julia127 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.09.2009, 20:18

AW: Kaninchendame aggressiv... psychisches Problem? Partner suchen?


Zitat:
Zitat von saloiv Beitrag anzeigen
Vielleicht kannst du zum Mäuse-Füttern ins Gehege steigen (lässt sich ja gut mit der Kaninchen-Fütterung verbinden)? Dann hättest du den Platz...
Werd ich wohl so ähnlich machen. Habe festgestellt das Nala eine vorliebe für den alten Schreibtisch entwickelt hat auf dem das 100er Aqua der Mäuse steht. Da krabbelt sie immer drunter. Wenn ich da das Gitter hinstelle wäre das ideal. Ich komme auf mehr Fläche und nutze zuvor nicht verwendeten Platz...


Zitat:
Im Prinzip sind Kaninchen stubenrein. Allerdings macht es natürlich schon ein wenig Dreck denn ab und an geht mal was daneben, es wird Futter rumgeschmissen usw., daher würde ich empfehlen PVC unter zu legen (ab 2€/m² in Möbelhäusern erhältlich) und da drüber billige Flickenteppiche. Diese kann man dann ab und an waschen und dein Boden wird nicht allzu belastet...
Super Tipp. Vielen Dank. Werde ich mir besorgen.

Zitat:
Eigentlich riechen Kaninchen garnicht. Wenn man an einem Kaninchen riecht und es stinkt, dann ist es meist krank. Das einzige was riecht ist das Heu und der Urin. Dieser riecht aber beim Männchen und Weibchen gleich. Ich würde dir empfehlen statt der normalen Kleintierstreu in den entsprechenden Ecken (bzw. im Käfig) Holzpellets einzustreuen. Diese saugen die fünffache Menge an Urin und binden den Geruch optimal, so dass man garnichts mehr riecht (wenn man regelmäßig sauber macht). Diese Holzpellets bekommst du günstig im Baumarkt in Plastiktüten abgepackt als "Heizpellets".
Wenn ich nach Hause komme riecht es schon sehr. Ich mach jeden abend ihre Pinkelecke sauber und einmal wöchentlich den Käfig.

Vllt. hängt es auch damit zusammen das sie so viel trinkt und dadurch natürlich auch viel pinkelt. Ich muss sehr häufig die Flasche nachfüllen (mindestens jeden zweiten Tag eine 500ml Flasche. Manchmal ist sie auch nach 24 Std schon leer.) Nach meinem empfinden ist das ziemlich viel.
Wenn ich dann nicht zügig nachfülle fängt sie an zu randalieren. xo

Heizpellets werd ich dann gleich mit holen.
Und fang gerade auch mit der Suche nach einem Mitbewohner an...

Nochmal vielen Dank das du dir Zeit für mich nimmst und mir so geduldig alles erklärst.



 
 
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