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mal ne frageIch hab mal ne' Frage. Ich füttere eigentlich nie an und es ist noch nichts passiert. Auch Möhrenkraut füttere ich im Winter regelmäßig, weil es kein Grünfutter von draußen gibt. Man sagt ja das man allerdings Möhrenkraut nur selten füttern soll. Und immer anfüttern muss. Soll ich dies nun ändern?
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AW: mal ne frageEhrlich gesagt, bis auf Kohl habe ich auch noch nie etwas angefüttert :/ Bei mir ist noch nie etwas passiert. Es gibt aber Kaninchen, die darauf empfindlich reagieren. Ich persönlich hatte auch nicht vor das zu ändern. Meine bekommen auch sehr oft Möhrengrün o.o
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AW: mal ne frageMeine Kaninchen testen auch immer selbst, ob sie etwas vertragen und essen von was Neuem meistens zuerst nur wenig. Daher mache ich mir nicht mehr so viel Kopf ums anfüttern. Wenn ich ein Kaninchen hätte, das alles sofort in rauhen Mengen frisst, würde ich das natürlich anders machen.
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AW: mal ne frageIch füttere auch nie an und hatte noch nie Probleme damit, Karottengrün bekommen meine auch häufig, auch in grossen Mengen.
__________________ Blödheit schützt vor Strafe nicht!! Erfolg besteht darin, dass man die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind.
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AW: mal ne frageAnfüttern braucht man nicht, wenn man viel bekanntes Grünfutter anbietet und eine neue Sorte einfach dazukommt - so dass die Nins "sich selbst anfüttern" können. Das geht allerdings nur bei Kaninchen die eine ausgedehnte Frischfütterung gewöhnt sind, am besten von klein auf, bei Kaninchen die überwiegend mit Trockenfutter ernährt wurden oder werden kann es extrem gefährlich werden. Deshalb wird generell die Empfehlung ausgesprochen dass neue Futtersorten langsam angefüttert werden sollen - gerade unerfahrene Halter sind es ja, die vorher überwiegend trocken gefüttert haben und die dann in Gefahr geraten aus Unwissenheit das Verdauungssystem mit der von Grund auf ungewohnten Nahrung total zu überfordern. Kohl würde ich immer zunächst rationiert anfüttern, auch wenn Kaninchen die weitestgehend frisch ernährt werden eher selten Probleme damit haben. Aber hier gilt für mich: sicher ist sicher. Hartkohlsorten gibt es bei mir gar nicht, ich bin nicht darauf angewiesen da ich nur 2 Nins zu versorgen habe und deshalb nicht ganz so arg auf den Futterpreis achten muss - ich kann es mir deshalb leisten dass ich diese Sorten vermeide. Möhrengrün ist bei meinen Nins äußerst beliebt, und ich nutze es gerade im Winterhalbjahr gern als Grünfutter. Man muss allerdings darauf achten dass es mit weiterem wasserhaltigem Frischfutter kombiniert angeboten werden sollte und nach Möglichkeit nicht mit Futtermitteln die einen hohen Oxalsäureanteil enthalten - das senkt das Risiko für die Bildung der unlöslichen Kalziumoxalate. Im Sommer steht mir genug anderes Grünzeug zur Verfügung, dann gibt es Möhrengrün nur ab und an.
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AW: mal ne frageHallo! Ich persönlich fütter auch nur bei bestimmten Sachen an. Kohl bekommen meine total viel, ich habs nicht ganz langsam gefüttert aber am Anfang halt sehr rationiert. Neue Kohlsorten habe ich eigentlich immer einfach dazu gegeben, Sie kannten ja schon Kohl an sich. Im Moment fang ich Grad wieder mit wildkräutern an, da bin ich lieber etwas vorsichtiger, im Frühling sind die ja ziemlich saftig. naja, back to topic: möhrengrün ist jetzt nichts was die Verdauung arg durcheinander bringt, ich hab das nie angefüttert, war dann halt einfach da ( )und meine bekommen das in rauen mengen, ich hatte nie probleme.LG pimkie
__________________ Geändert von Pimkie (19.04.2012 um 22:07 Uhr).
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AW: mal ne frageDas Problem ist beim Möhrengrün nicht die Verdauung sondern der vergleichsweise sehr hohe Kalziumanteil - und der kann sich bei empfindlichen Nins bzw. in Verbindung mit Fütterungsfehlern als Blasenschlamm oder gar Blasensteine bemerkbar machen. Deshalb sollte man aus diesem Grund tatsächlich vorsichtig sein damit, und es nicht übertreiben.
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AW: mal ne frageAnfüttern muss man nur in drei Fällen: 1) Wenn sich die Ernährungsgrundlage oder ein wichtiger Bestandteil der Nahrung grundlegend ändert (von Trockenfutter zu Frischfutter, von Heuernährung zu Frischfutter, von Wiesenernährung zu Gemüseernährung etc.) 2) Wenn man etwas füttert, was es bisher nicht gab um erst zu checken, ob es vertragen wird (kaum ein Kaninchen hat Allergien, aber es gibt Kaninchen mit Unverträglichkeiten, die auf diesem Weg schnell festgestellt werden können) Ansonsten muss man nichts anfüttern. ![]()
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