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AW: MachtKämpfeAlso wir haben zwei Böckchen die sind in etwa beide 1 jahr alt... der Käfig ist nur etwas 120x60 cm groß aber dafür können sie fast den ganzen tag und fast die ganze nacht frei laufen... Sie sind beide nicht kastriert... wir haben zwar schon über eine kastration nachgedacht aber von mehreren gehört das das nichts gebracht hat. mfg kenny
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AW: MachtKämpfeWaaaas unkastrierte Böcke! Wenn sie geschlechtsreif werden, kommt es bei unkastrierten Böcken zu Revierkämpfen, die mitunter tödlich oder mit schwersten Verletzungen enden. Wenn du nicht demnächst eine rießige Tierarztrechnung haben möchtest, weil deine Böcke sich gegenseitig verprügeln, solltest du sie DRINGEND kastrieren lassen. Eine Gruppe mit kastrierten Böcken geht meistens problemlos, (natürlich gibt es auch Ausnahmen) ich selber hatte eine Zeit lang zwei Böcke zusammen (beide kastriert). Zudem leiden unkastrierte Böcke enorm unter ihrem Sexualtrieb wenn sie ihn nicht ausleben können. Außerdem kann es bei Böcken passieren, dass die Aggressionen sich irgendwann gegen den Menschen richten. Und ich sage dir aus Erfahrung von einem Kaninchen zerkratzt und zerbissen zu werden ist äußerst schmerzhaft. Man sollte grundsätzlich keine unkastrierten Böcke halten, wenn sie nicht zur Zucht eingesetzt werden. Und die Aussage das eine Kastration nichts bringt ist völlig falsch. Ich selbst habe erlebt, dass mein Bock wesentlich ausgeglichener war, nachdem er kastriert war und nicht mehr dauernd seinen Partner rammelte. Ich kann dir nur dringend raten lass die Böcke besser heute als Morgen kastrieren.
__________________ Unkraut ist die Opposition der Natur gegen die Regierung der Gärtner. (Oskar Kokoschka)
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AW: MachtKämpfeDa stimme ich Streicher voll und ganz zu^^ Vor allem bei gleichgeschlechtlichen Konstellationen braucht man viiiiel Platz, vielleicht könnte man ein Gehege aus normalen Gitterelementen aufbauen und die Käfigschale als Toilette benutzen? Ich würde da mit mindestens 4 bis 6m² rechnen ![]()
__________________ wiesenhoppler.de.tl
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AW: MachtKämpfemh ja nur hab das selbst gesehen das es fälle gibt das eine kastration nichts bringt die haben sich selbst danach noch geprügelt und 4-6m² meine woihnung ist nur 34m² groß deswegen bekommen die ja soviel auslauf weil ein so großer käfig nicht bei mir in die wohnung passt
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AW: MachtKämpfeKlar gibt es Fälle wo es nicht funktioniert, aber es gibt auch genügend wo es klappt. Ich vergesellschafte auch zur Zeit zwei Böcke mit einer Häsin und das ist die vierte VG mit den dreien, bis jetzt ist jede VG gescheitert, aber nicht weil die Böcke sich nicht mögen, die beiden sind ein Herz und eine Seele, sondern weil die Häsinden Bock nicht akzeptiert und normaler Weise heißt es, das Häsin und Bock sich meistens immer verstehen und zwei Böcke nicht. Bei mir ist es genau umgekehrt. Mir haben auch schon einige gesagt, ich soll aufgeben das funktioniert nicht mehr und ich habe es trotzdem noch ein viertes mal versucht. Zur Zeit sieht es noch nicht einmal schlecht aus. Nur weil du schon erlebt hast, dass zwei Böcke sich nicht vertragen, heißt das nicht, dass es bei deinen auch so ist. Ich habe auch schon genügend Häsinnin und Böcke friedlich zusammen gesehen und trotzdem tun es meine nicht. Nur wenn du die beiden Böcke so zusammen lässt wird es auch nicht besser. Was du jetzt machst, musst du selber wissen.
__________________ Unkraut ist die Opposition der Natur gegen die Regierung der Gärtner. (Oskar Kokoschka)
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AW: MachtKämpfeKämpfen ist bei einer Vergesellschaftung ganz normal. Nur bei unkastrierten Rammlern und im Käfig(auch nur über Nacht) geht es schnell mit schlimmen Verletzungen aus... Wäre es nicht möglich, eine freie Wohnungshaltung zu ermöglichen?
__________________ wiesenhoppler.de.tl
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AW: MachtKämpfeRammler sollten immer kastriert werden, wenn es keine aktiven Zuchttiere sind. Schon allein deshalb, weil sie sonst unter ihren Hormonen und dem Trieb, den sie nicht ausleben können, leiden. Es gibt Kaninchen, die sich tatsächlich dauerhaft zerstreiten. Aber die Fälle von denen du weißt, wie lange waren die Rammler denn schon kastriert? Wurde eine komplette Trennung und Neuvergesellschaftung frühestens 4 - 6 Wochen nach der Kastration versucht? Zur Erklärung: Ca. 4 - 6 Wochen braucht es, bis die Hormone, die das Verhalten maßgeblich mit steuern, aus dem Körper soweit abgebaut wurden dass man eine Verhaltensänderung feststellen kann. Kaninchen haben ein ziemlich kurzes Gedächtnis, was Artgenossen und deren Gruppenzugehörigkeit betrifft. Eine Trennung, so dass sie sich nicht riechen und sehen können, für 2 Wochen oder idealerweise 4 Wochen reicht in fast allen Fällen aus, dass sich zwei scheinbar fremde Kaninchen gegenüberstehen. Das kann man sich zunutze machen, um festgefahrene Gruppenstrukturen aufzubrechen, eine Neuvergesellschaftung kann zum Erfolg führen. Natürlich gibt es auch hier Fälle wo das nicht klappt... die gibt es immer. Und man braucht gute Nerven, denn die Neuvergesellschaftung wird wie fast jede Vergesellschaftung von Kaninchen mit großer Sicherheit von Rangordnungskämpfen begleitet werden, die man aber nicht mit dem Dauer-Gezicke verwechseln darf. Ich würde das folgende Vorgehen vorschlagen: - Kastrationstermin für beide Rammler vereinbaren, - parallel dazu Gehegeelemente besorgen um den Käfig auch Nachts noch zu erweitern. - Nach der Kastration erst mal zusammen lassen, manchmal reicht so ein "Gemeinschaftserlebnis" der unangenehmen Art schon aus um die Streithähne wieder einander näher zu bringen. - Wichtig ist neben mehr Platz aber auf jeden Fall auch, dass alle Unterschlüpfe über einen "Notausgang" verfügen, entweder Weidenbrücken, oder Kartonhäuser, oder du sägst in die vorhandenen Häuser falls nicht ohnehin schon geschehen einen zweiten Ausgang rein. Wenn das so nicht funktioniert (an die 4 - 6 Wochen zum Hormonabbau denken) dann versuchst du noch die Trennungsmethode.
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