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bin neu: Problem Pat´s Hinterpfote auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von pattyblu
Ninchen
 
Registriert seit: 02.04.2012
Beiträge: 13
pattyblu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.04.2012, 21:46

bin neu: Problem Pat´s Hinterpfote


Hallo liebes Forum,
ich bin neu hier. Mein kleiner Süßer ist 8 Jahre alt, heißt Pat und ist ein Löwenköpfchen.
Leider ist er seit einiger Zeit sehr krank. Nach einem Madenbefall hat er eine Pododermatitis an der rechten Hinterpfote entwickelt, die sich dann als einen multiresistenten Bakterienbefall herausstellte. Es ist ein Acinetobacter baumannii gegen den es wohl so gut wie kein Antibiotikum gibt.
Solange wir nicht wußten was es war, haben wir mit herkömmlichen AB wie Baytril und Marbocyl und Vancomycin und Gentamycin behandelt.
Bis auf die stetige eitrige Hinterpfote ist er topfit. Er hat großen Appetit und bewegt sich und ist auch so sehr aufmerksam. Wenn man das mit seiner Pfote nicht wüsste, wäre es ein ganz normales Ninchen.
Jetzt meine Frage, kennt jemand noch eine Alternative?
Der TA hat die Amputation der Pfote vorgeschlagen. Damit kann ich mich nicht so Recht anfreunden? Ist das machbar? Wie bewegt er sich dann mit nur einer Hinterpfote? Hat jemand ähnliches erlebt?
Vielen lieben Dank im Voraus und einen schönen Abend
Lieben Gruß
Susi



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Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 03.04.2012, 08:25

AW: bin neu: Problem Pat´s Hinterpfote


Eine Amputation der Hinterpfote ist durchaus machbar, und bei diesem Befund tatsächlich eine Überlegung wert. Er kann danach natürlich nicht mehr irgendwo hinaufspringen, ist also auf ein ebenerdig eingerichtetes Gehege angewiesen. Und schnell herumflitzen wird auch schwierig werden.

Die Alternative wäre allerdings, dass es irgendwann zu einer allgemeinen Sepsis kommen könnte, die natürlich lebensgefährlich ist. Wann das sein wird kann keiner vorhersagen.

Ist denn einmal eine Erregerkultur angelegt worden um zu schauen ob der Erreger möglicherweise doch gegen ein bei Kaninchen einsetzbares AB empfindlich ist? In Ausnahmefällen kann man bei Kaninchen auch Penicilline einsetzen, unter entsprechenden Vorsichtsmaßregeln und ausschließlich gespritzt - es darf keinesfalls in den Verdauungstrakt geraten. Aber möglicherweise ist der Erreger ja gegen eines der einsetzbaren Penicilline doch empfindlich.

Eine weitere Möglichkeit die ich gerade bei der Recherche gefunden habe, und zwar in einem diebrain-Artikel, ist das Reserveantibiotikum Amikazin, das in den USA wohl regulär bei Kaninchen angewendet wird, hier aber nahezu unbekannt ist.

Wurde schon versucht, das Immunsystem zusätzlich zu stimulieren? Bei eitrigem Schnupfen macht man das teils mit großem Erfolg, weil man da an die Erreger nicht unbedingt dran kommt. Es handelt sich um einen sogenannten unspezifischen Immunmodulator mit der Bezeichnung Zylexis, der als Spritzenkur verabreicht wird, meist im Abstand 1. Spritze am ersten Tag, 2. Spritze am 3. Tag, 3. Spritze am 10. Tag. Auch hierauf solltest du den TA einmal ansprechen.




Benutzerbild von pattyblu
Ninchen
 
Registriert seit: 02.04.2012
Beiträge: 13
pattyblu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.04.2012, 18:41

AW: bin neu: Problem Pat´s Hinterpfote


Hallo Lupine,
danke für deine Antwort. Ich meine das auch ein Antibiogramm erstellt wurde, aber ich muss zugeben, dass ich nicht mehr das genaue Ergebnis weiß. Ich muss morgen wieder zum TA, dann frage ich nach. Genauso wegen der Immunkur.
Ich hatte heute kurz mit dem TA gesprochen, da war nur wegen einem AB aus Frankreich welches wohl weder oral noch iv gegeben werden könnte...
Ich hoffe immer noch das sein Pfötchen dran bleiben kann. Mir ist natürlich bewußt, wenn es zur einer Sepsis kommt, dass es dann übel aussieht.
Ich werde morgen abend berichten
LG Susi



 
 
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Stichworte
acinetobacter, amputation, eiter, hinterpfote



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