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Atemnot und AtemgeräuscheHallo zusammen, ich suche Rat für mein Sorgenkind Nala (ca. 6 Jahre alt) und ich hoffe ihr könnt mir mit euren Erfahrungen irgendwie weiterhelfen. Ich habe meine Kaninchen seit ca. 15 Monaten von einer Vorbesitzerin übernommen, die ich nicht kenne, daher ist mir nichts über ihr bisherige Krankheiten bekannt. Nach ein paar Tagen fiel mir auf, dass Nala besonders viel quiekte, was ich aber darauf zurückführte, dass beide Mädels bedingt durch die neue Umgebung sich gegenseitig berammelten, um die Rangordnung festzulegen. nichtsdestotrotz bin ich trotzdem zu einem TA in der Gegend gefahren, um das checken zu lassen, weil sich das Quieken nicht nur nach den üblichen Scheinschwangerschaftslauten, sondern auch zwischendurch nach einem leichten "Geschnorchel" anhörten. Der TA sagte aber, dass er nichts feststellen könne, sie sei kerngesund, alle Geräusche die er hören könne, wären bedingt durch die Aufregung beim Tierarzt. Drei Monate später war ich dann mit ihr bei einer anderen, unserer "Haus"-TÄ, der auch unsere Hunde seit mehr als 10 Jahren betreut, da sich bei ihr ein Knubbel am Vorderlauf gebildet hatte. Die erste Untersuchung musste direkt abgebrochen werden, da Nala vor lauter Panik schrie. Bei der zweiten Untersuchung konnte aber festgestellt werden,d ass es sich bei dem Knubbel nur um Fettgewebe handelt. Nichtsdestotrotz hat diese TÄ Nala noch einmal abgehört, weil ich ihr von diesem zwischenzeitlichen Geschnorchel erzählte. Sie hörte dann, dass etwas mit ihrer Atmung nicht ganz in Ordnung sei, riet mir aber sehr davon ab, dass ich sie röntgen lassen würde, da sie sonst durch ihre Panik einfach tot umkippen könnte oder bedingt durch ihre Atemprobleme vielleicht nicht aus der Narkose erwachen würde. Sie meinte aber, dass sie vermutet, dass es sich um etwas chronisches handelte, bedingt durch eine unbehandelte Lungenentzündung. Dazu muss ich auch sagen, dass Nala bis zu diesem Zeitpunkt nie Probleme hatte mit Atemnot oder sonstigem. Die Schnorchelgeräusche/gequieke war zwischendurch einfach mal da, dann wieder nicht. Im Januar hat sie dann allerdings sich zurückgezogen, das Fressen verweigert und ich empfand es auch so, dass sie den Kopf leicht schief hielt. Deshalb bin ich direkt mit ihr zu nächsten TÄ, leider zu jemand neuem, da ich umgezogen bin. Da gab es wieder das alte Problem: eingeschränkte Diagnose, da Nala zu panisch für eine Röntgenaufnahme war. Es wurde bei ihr also leichte Untertemperatur festgestellt und die extrem auffälligen Atemgeräusche. Für sie gab es deshalb eine 14-tägige Baytril-Kur mit dem Abschluss von 3-Tage Traumeel, was aber auch wirklich geholfen hat. Innerhalb von drei Tagen frass sie wieder selbstständig und hoppelte wieder fröhlich rum. In dem Behandlungszeitraum waren jegliche lauten Atemgeräusche wie dieses Geschnorchel verschwunden und alles verlief super bis jetzt. Dienstag begann es wieder mit den Schnorchelgeräuschen, die bis zum Mittwoch zu schlimm wurden, dass sie richtig Atemnot bekam und nach Luft schnappen musste. Ich bin dann direkt wieder mit ihr zum TA gefahren, der erst auf Wasser in der Lunge tippte, aber den Gedanken dann verwarf, weil sie leichtes Fieber und keine Untertemperatur hatte. Seitdem ist wieder Baytril angesagt und es hat sich auch schon ein bisschen gebessert, aber ich bin immer noch ratlos! Ich möchte ihr unbedingt helfen, aber ich weiß ja noch nicht einmal was sie wirklich hat :-( Bis auf die Atemnot geht es ihr aber blendend, sie frisst, hoppelt und schmust mit ihrer Partnerin. Habt ihr eine Idee was sie haben könnte? Was würdet ihr jetzt weiter machen? Ich fühl mich im Moment so hilflos, weil ich nicht weiß was sie hat und auch der TA nicht wirklich helfen konnte. Gibt es eine Möglichkeit sie so zu beruhigen, dass eine Röntgenaufnahme möglich ist? Danke schon mal im Voraus fürs Lesen und Eure Antworten! ![]()
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AW: Atemnot und AtemgeräuscheHallo marinahexe, danke für deine schnelle Antwort. :-) Bei ihrer Erkrankung im Januar hatte ich das Gefühl, dass sie ihren Kopf leicht schief hielt, deshalb bin ich natürlich direkt zum TA gefahren, damit der verdacht auf EC bestätigt oder verneint werden konnte. Die TA sagte mir so wie Du, dass es wahrscheinlich eine Mittelohrentzündung oder EC sein könnte, aber beides nur durch röntgen diagnostizierter wäre. Daher hat sie ihr Baytril verschrieben und ich war während der 14-tägigen Kur mehrmals dort, um ihren Genesungsverlauf beobachten zu lassen. Ihr ging es da auch schnell wieder besser, ich konnte keine Schiefhaltung des Kopfes mehr beobachten und sie zeigte auch keine anderen Anzeichen von EC. Die Symptome jetzt beschränken sich nur auf die starken Atemgeräusche, dieses blubbernde Geschnorchel, welches zum Glück von Tag zu Tag abzunehmen scheint und bei Anstrengung leichte Atemnot, wo sie wirklich nach Luft schnappt. Leider habe ich keinen Tierarzt in der Nähe dem ich wirklich vertraue, die Tierärztin, die sie jetzt in diesem Jahr behandelt hat, geht zwar toll mit ihr um und scheint auch Ahnung zu haben (hab sie in einer Auflistung in einem anderen Kaninchenforum gefunden), aber ich bin natürlich verunsichert was das Röntgen angeht. Ich will natürlich nicht riskieren, dass sie vor Schreck umkippt oder aus einer Narkose nicht mehr aufwacht, wenn es nicht unbedingt nötig ist :-(
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AW: Atemnot und AtemgeräuscheZitat:
![]() ![]() ![]() Zumindest EC lässt sich nicht durch Röntgen nachweisen. Man kann eine Blutuntersuchung machen und den EC-Titer bestimmen. Aber das ist auch nicht 100%ig, da ca. 80% aller Kaninchen den EC-Erreger in sich tragen. Ich meinte auch keine Narkose, sondern ein leichtes Beruhigungsmittel. Evtl. vor dem TA-Besuch etwas homöopathisches in den Nacken träufeln oder eine leichte Beruhigungsspritze. Wenn Du mir per PN schreibst, wo Du wohnst, kann ich Dir einen TA aus unserer TA-Liste raussuchen (ich überarbeite sie gerade). lg marinahexe
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AW: Atemnot und Atemgeräusche[QUOTE=marinahexe;323446] ![]() ![]() ![]() Zumindest EC lässt sich nicht durch Röntgen nachweisen. Man kann eine Blutuntersuchung machen und den EC-Titer bestimmen. Aber das ist auch nicht 100%ig, da ca. 80% aller Kaninchen den EC-Erreger in sich tragen. /QUOTE] So wie ich die TÄ verstanden habe, wollte sie mit der Röntgenaufnahme versuchen, die Mittelohrentzündung nachzuweisen, um so EC ausschließen zu können oder umgekehrt. Zum Thema Röntgen: Ich habe diese TÄ bei diesem Besuch gefragt, ob es noch eine Möglichkeit gibt, ihr etwas zur Beruhigung zu geben, aber keine passende Antwort darauf erhalten, sondern wurde erst einmal mit der Baytril-Kur "abgespeist". :-(
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| Stichworte |
| atemgeräusche, atemnot, panik, röntgen |
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