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Medikation bei E.C.Seit Mittwoch haben wir bemerkt, dass unsere Lilly ihren Kopf immer mal wieder schief hält - im Internet bin ich dann recht flott auf EC gestoßen. Als wir dann am Freitag beim Tierarzt waren hat Lilly das Köpfchen dann ganz grade gehalten und überhaupt keine Anzeichen gezeigt. Aufgrund unserer Schilderung hat die Ärztinh unsere Vermutung bestätigt und uns Fenbendazol mitgegeben, dass wir Lilly täglich verabreichen sollen. Außerdem hat sie bei der Untersuchung festgestellt, dass Lillys Backenzähne wieder spitzgewachsen sind, sie hat die letzten Tage auch schlechter gegessen - also sollten wir sie heute morgen zur OP bringen. Ihr Zustand hat sich seitdem verschlechtert, der Kopf ist furchtbar schief und auf dem Untersuchungstisch ist sie immer nur zur Seite umgefallen obwohl sie zu Hause immer noch viel rumgehoppelt ist (Stress?). Ich habe der Ärztin angesehen, dass sie sich sehr erschrocken hat. - Ist es normal, dass sich das Krankheitsbild in den ersten Tagen der Behandlung auch verschlechtern kann? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Außerdem habe ich die Ärztin gefragt, inwiefern die gabe von Vitamin B sinnvoll ist, was ich hier ja sehr häufig gelesen habe - sie meinte aber, das würde nicht viel bringen, die Behandlung mit Fenbendazol würde ausreichen und die Chancen stehen recht gut, weil wir die Krankheit sehr früh erkannt haben. (Ich hoffe so sehr, dass sie nun in dem Zustand die Vollnarkose gut verträgt, meine arme kleine Maus )Nun aber meine Frage an euch - sollte ich mein Kaninchen vielleicht selbst mit Vitamin B behandeln? Wenn ja, krieg ich sowas in der Apotheke? Oder könnte ich ihr damit auch schaden? Danke schonmal für eure Antworten!
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AW: Medikation bei E.C.Ohje, ich würd mal sagen ein Tierarztwechsel wäre nicht schlecht. Warum gibt deine TÄ Fenbendazol und kein Panacur? Bitte suche einen anderen Tierarzt auf, seit Jahren wird mit Panacur behandelt und das wirkt tatsächlich, ein gehirngängiges AB und das Vitamin B wäre auf jedenfall notwendig! Gerade wenn sich ihr Zustand verschlechtert.
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AW: Medikation bei E.C.Zitat:
Liebe Lupine ich habe bereits editiert ![]()
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AW: Medikation bei E.C.Nun muss ich doch ein wenig den Kopf schütteln Lulu03 - denn ich habe deinen Post noch einmal genau gelesen. Panacur IST Fenbendazol! Der Wirkstoff heißt Fenbendazol, nur der Handelsname ist Panacur.
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AW: Medikation bei E.C.Bisher war ich mit der Tirärztin überaus zufrieden, auch weil sie die einzige Kleintierspezialistin hier in der Umgebung ist - vor allem deswegen verunsichert mich das mit dem Vitamin B auch so. Panacur und Fenbendazol dürfte dasselbe sein - Panacur ist das Medikament und Fenbendazol ist der Wirkstoff (hab ich eben ergoogelt, hab mich schon erschrocken) /EDIT: Lupine war schneller ![]()
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AW: Medikation bei E.C.tut mir leid für die Verwirrung die ich gestiftet habe ![]() Meine erste Quelle verriet mir was anderes, sorryyy. Habs auch schon editiert. Edit: Lupine beruhig dich doch bitte! Ich kannte diesen Namen nicht und googel verriet mir auf anhieb etwas anderes! Es ist doch jetzt geklärt, meine Güte immer gleich so übertreiben
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AW: Medikation bei E.C.Ich schließe mich LuLu an. Ich hatte selbst ein EC-Ninchen. Diese Behandlung hat dafür gesorgt, dass Bibi nichts zurückbehalten hat. Schau mal bei sweetrabbits.de, da gibt es eine EC-Broschüre zum downloaden.
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AW: Medikation bei E.C.Das hast du richtig ergoogelt ![]() Bitte, bestehe darauf dass zusätzlich zum Fenbendazol noch ein gehirngängiges Antibiotikum und das Vitamin B eingesetzt wird. Falls die Symptome extrem massiv sind, kann man sogar über den Einsatz eines Corticoids nachdenken, allerdings hat das den Nachteil dass es das Immunsystem schwächen kann. Es sollte also nur dann eingesetzt werden wenn die Symptome sich mit der üblichen Behandlung nicht eindämmen lassen. Wichtig ist vor allem Geduld. Du hast einen langen, schwierigen Weg vor dir. Aber es gibt viele E.C.-Kaninchen die auch nach einem schweren, lang dauernden Schub eine tolle Lebensqualität haben.
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AW: Medikation bei E.C.Ui, erstmal danke für die schnellen Antworten - Okay, selbst Vitamine geben ist nicht so gut, hab ich mir gedacht vielleicht rufe ich dann erstmal bei anderen Tierärzten an was die zu dem Vitamin B sagen, bevor ich Lilly von einem zum nächsten schleppe - vor allem nach der OP heute...... Und wegen dem Antibiotikum frage ich dann auch gleich.@marinahexe: Danke, lad ich gleich mal runter!!
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AW: Medikation bei E.C.Lulu, deine Posts kommen bei mir zeitversetzt an. Für das nächste Mal empfehle ich dir die Datenbank der Veterinärabteilung der Uni Zürich, dort findest du tatsächlich verlässliche Informationen. Das Problem war, dass dein Post hätte dazu führen können dass ein verunsicherter User das Fenbendazol abgesetzt hätte, und das wäre für das Kaninchen leider sehr fatal gewesen.
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AW: Medikation bei E.C.@Lupine & Lulu: Keine Panik, nix passiert - deswegen informiere ich mich ja auch parallel auf gefühlten 100 Seiten ![]() @Lupine: Danke fürs Mut machen, es blutet einem wirklich das Herz wenn man die kleine so sieht - mein Freund und ich werden alles für sie tun.
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AW: Medikation bei E.C.Der Weg ist lang, und ihr werdet sehr viel Mut und sehr viel Ausdauer brauchen. Aber es gibt viele Beispiele wo selbst nach 2 Wochen schlimmster Symptome eine Besserung eintrat, und die Nins wieder auf die Pfoten kamen. Achtet auf die Nieren, E.C. befällt die leider gerne. Bietet ihr wasserreiches Futter an, und achtet darauf dass sie in der Lage ist zu trinken.
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AW: Medikation bei E.C.Menolli hat hier mal ein EC-Tagebuch geführt. Ich suche den Link gleich mal raus. [URL]http://www.kaninchenforum.de/kaninchenkrankheiten-gesundheit/14447-bounty-hat-e-c-tagebuch.html[/URL] Lies Dir das mal durch. Die ersten Tage waren schlimm. Geändert von marinahexe (06.02.2012 um 13:12 Uhr).
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AW: Medikation bei E.C.Das mit dem Trinken ist so eine Sache - Lilly hat schon immer sehr sehr wenig getrunken. In den letzten Tagen haben wir ihr daher viel Salat gegeben, an Gurke will sie nicht ran. Ich hab auch gelesen dass die Gabe von Kräutertees in dem Fall hilfreich sein könnte? In der von marinahexe empfohlen Broschüre steht übrigens, dass Panacur IMMER gegeben werden muss, bei den anderen Medis entscheidet der Tierarzt von Fall zu Fall. Zitat:
Danke nochmal für die zahlreichen Antworten!
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AW: Medikation bei E.C.Mein Freund hat Lilly dann gestern Abend wieder von der Ärztin abgeholt. Die Narkose und Zahn-OP hat sie den Umständen entsprechend gut überstanden. Auch hier hat sich die Ärztin nochmal ausdrücklich gegen Vitamin B und Antibiotika ausgesprochen. Hab nicht genau kapiert, warum... einen Vitaminmangel entsteht durch die Krankheit nicht und Antibiotika möchte sie nicht geben weil keine bakterielle Infektion vorliegt. Gut, mit dem Antibiotikum, bzw. ohne, damit kann ich leben - wie ich mehrfach gelesen habe wird das auch erst bei neurologischen Ausfallerscheinungen gegeben. Das mit dem Vitamin B macht mir jedoch Bauchschmerzen. Mein Freund schilderte auch, dass eine Situation sehr seltsam war - die Ärztin lehnte die zusätzliche Medikation erst ab, dann verließ sie kurz den Raum. Als sie wiederkam sagte sie dann gleich "Nein, zusätzliche Medikamente sind nicht nötig." - Hat sie da was nachgelesen oder wie oder was? Ich habe einen anderen Tierarzt rausgesucht, der hat im Internet nur TOP-Bewertungen bekommen und ist gleich bei mir um die Ecke. Dort werde ich aber erstmal alleine hingehen, ohne Lilly, mit Foto und Medikament und EC-Broschüre bewaffnet - die Diagnose ist ja eindeutig und ich will ihr nicht den dritten Arztbesuch in 5 Tagen zumuten. So bewegt sie sich noch recht zügig vorwärts, aber wenn sie Angst hat fällt sie einfach nur noch zur Seite um und robbt durch die Gegend (wobei, sind das nicht schon neurologische Ausfallerscheinungen, die ein Antibiotikum rechtfertigen???) Mann, ich bin so verunsichert - wie kann meine Tierärztin eine ausgewiesene Kleintierspezialistin sein und fast allem widersprechen was doch überall zu lesen ist?! Ach ja, und eine Frage hab ich noch an euch: Meine drei Hasen sind nachts immer freilaufend im Flur, es gibt nur einen ganz schwachen Lichtschein durch die Wohnzimmertür, es ist also sehr sehr dunkel. Wir haben ein recht hohes Käfigunterteil da stehen, ohne "Deckel", mit Podest. Bisher schafft die kleine es noch, rein- und rauszuhüpfen, etwas wackelig, aber immerhin. Sollte ich nun nachts vielleicht das Licht anlassen? Ich weiß ja nicht, wie und woran sie sich jetzt orientiert?
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AW: Medikation bei E.C.Zitat:
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AW: Medikation bei E.C.Kein zusätzliches Licht, bitte. Viele E.C.-Kaninchen mögen Licht nicht so gerne, möglicherweise führt die Krankheit in einigen Fällen zu einer Lichtempfindlichkeit. Bemerkst du, dass sie auf helles Licht mit Unbehagen reagiert würde ich evtl. empfehlen sogar tagsüber vorübergehend den Lichteinfall zu reduzieren. Für den Fall dass sie mit der Käfigschale Probleme bekommt, kannst du ein flaches Katzenklo für sie bereitstellen. Statte es mit ein wenig benutzter Einstreu aus damit es vertraut riecht. Nachlesen muss nicht unbedingt schlecht sein. Mir ist ein TA lieber der sich nochmal rückvergewissert als einer der sich für allwissend hält - denn niemand kann alles wissen, nur sollte man wissen wo man nachsehen kann. Allerdings ist Kleintierspezialist nicht gleich Kleintierspezialist. Denn auch Hunde und Katzen gehören zu den Kleintieren, es ist lediglich eine Abgrenzung zu den Tierärzten für die Großtiere/landwirtschaftlichen Nutztiere. Es kann also durchaus sein dass diese Tierärztin tatsächlich eine Kleintierspezialistin ist, von Kaninchen aber trotzdem keine Ahnung hat. Denn Kaninchen werden erst seit relativ kurzer Zeit tierärztlich ausgiebig behandelt, vorher schätzte man das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht "gut genug" ein um "so viel Geld auszugeben, wenn man für einen Zehner ein neues Tier bekommt". Hört sich schlimm an, war aber so. Und es ist schwierig einen TA zu finden der selbst Energie aufwendet um sich in Bezug auf Kaninchen, die einen nur winzigen Teil der universitären Ausbildung ausmachen, fortzubilden.
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AW: Medikation bei E.C.Danke marina und Lupine fürs Antworten! Also wegen dem Käfig: Ich hätte noch einen zweiten Käfig, mit einer flacheren Unterschale (17cm - die andere ist fast 30cm) - dann tausche ich die erstmal aus! Eine Katzenklo-ähnliche Kiste haben sie außerdem noch, die benutzt Lilly auch. In den Käfig gehen sie eigentlich nur zum Heu mümmeln und Trinken - Ansonsten liegt Lilly viel auf ihrem Lieblingsteppich bei den anderen beiden oder sie zieht sich in ihr Häuschen zurück, das steht auch seperat im Raum, ebenerdig. Richtig hell ist es im Flur eigentlich nie - zum Wohnzimmer ist eine Tür mit Fenster, aber im Flur ist es immer schön schummrig. Letzte Nacht hatte ich dann das Licht im Badezimmer angelassen - dann ist im Flur so ein "Dämmerlicht", noch dunkler als tagsüber. Ich hatte halt Angst, dass sie irgendwo gegenläuft. Wenn ich sie beobachte, dann sitzt sie wie gesagt auf dem Teppich (der liegt vor der Badezimmertür, oder in ihrem Häuschen (das steht in der Ecke, da drin ist es ganz dunkel). Die Tierärztin hatte ich "damals" gefunden, kurz nachdem ich meine Häschen hatte, da lag Babsi eines Abends plötzlich auf der Seite und atmete ganz hektisch - habe die Ärztin dann über die Notfallnummer erreicht - und sie meinte dann, dass ich Glück hätte, dass ich sie angerufen hätte, sie wäre nämlich auf Kaninchen und Co. spezialisiert und die einzige in der Umgebung. Naja, ich habe jetzt bei dem anderen Tierarzt angerufen, der hat mir sofort gesagt, dass die Medikationskombi gegeben werden muss - ich soll einfach vorbeikommen, brauche Lilly nicht mitnehmen, muss dann nur ihr Gewicht angeben und er gibt mir dann die Medikamente. Einerseits fällt mir jetzt ein Stein vom Herzen andererseits bin ich jetzt schon wieder stutzig geworden - er meine nun, das Fenbendazol soll man für 5 Tage geben, meine Ärztin meinte aber für 4 Wochen........ ich krieg hier echt gleich die Krise. ...dann geb ich ihr nun Antibiotika und Vitamin B laut Arzt Nr. 2 und Fenbendazol laut Arzt Nr. 1... ich brauch auch gleich was, ich hab schon Magenschmerzen...
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