Hallo ihr Lieben,
hatte zu diesem Problem schon einmal einen Thread eröfffnet, aber jetzt hat sich Neues ergeben und ich habe einige neue Fragen
Vor gut zwei Wochen ist eines meiner beiden Kaninchen durchgebrannt, das kastrierte Männchen, und war nicht mehr wiederzufinden

Ich möchte, sobald es wieder wärmer wird, auch neu und RICHTIG sicher bauen, aber natürlich möglichst schon vorher einen neuen Partner für meine Kaninchendame finden (geboren Mai 2011, kleine Schecke von knapp 2,5 kg), denn wer weiß, wie lange sich der Gehegebau wetterbedingt noch zieht.
Das Problem ist, dass ich die Kaninchen draußen halte, ich habe also einen Kastraten gesucht, der möglichst schon Winterfell hat. Weil es nun aber draußen so bitterkalt ist (-15°c und mehr) und mein Mädel alleine war, wurde sie nun in den Keller umgesiedelt (sie hat einen Raum mit Fenster, weil es aber trotzdem etwas dunkel ist, werde ich nachher noch eine Tageslichtlampe kaufen...). Da würde dann auch die VG mit dem Neuen stattfinden und sie könnten dort bis zur Gehegefertigstellung wohnen.
Problem: die Tierheime haben keine oder nur wenige Kaninchen abzugeben, die Männchen sind, wenn welche vorhanden sind, alle im Haus, haben also wohl kein Winterfell. Nach meiner verzweifelten Suche bin ich gestern noch in der Zoohandlung gelandet (Futter einkaufen) und auf einen hübschen Kaninchebock gestoßen, ein Widder, der tatsächlich schon kastriert war (die Käuferin hatte ihn wegen Unverträglichkeit zurückgegeben). Hat aber natürlich auch kein Winterfell. Da ich aber nun die Kaninchen ja gerade ohnehin nicht mehr draußen halte, ist meine erste Frage: Würde es einem Kaninchen mit Sommerfell in unserem Keller (habe gemessen, Temperaturen um die 12 bis 13°c) zu kalt? Eigentlich gibt es doch im Sommer auch mal kühlere Tage, die problemlos überstanden werden? Was meint ihr, wäre es theoretisch möglich, ein Hauskaninchen im Keller wohnen zu haben, bis es draußen wieder warm ist? Das würde nämlich viele meiner Probleme lösen...
Meine zweite Möglichkeit wäre, ein Junges von meiner Nachbarin zu holen, die wohnen zur Zeit draußen und stammen aus unkontrollierter Vermehrung

Ich gehe davon aus, dass die Kleinen nächste Woche 8 Wochen alt und abholbereit sind, es wäre also noch genug Zeit für eine Frühkastra (vorher werde ich meine Nachbarin darüber aufklären, dass sie ihren Bock, der jetzt alleine sitzt, dringend kastrieren lassen soll - sie wollte ursprünglich zwei unkastrierte Rammler zusammen halten, aber einer davon war dann doch ein Weibchen, sonst hätte es ja Mord und Totschlag gegeben

). Eigentlich hätte ich für mein dominantes Mädel aber lieber schon ein etwas älteres Kaninchen. Und sie stammen aus einer Verpaarung von einem kleinen Zwerg und einer Riesin - mit was für einer Größe kann ich da letztlich rechnen? Dafür, dass sie erst 7 Wochen alt sind, sehen die Kleinen nämlich schon wie ausgewachsene Zwerge aus... da kommt sicherlich noch Einiges? Nur so aus Interesse
Ich wollte nicht so viel schreiben, aber es gab dann doch etwas mehr zur Situation zu sagen

Also mein Hauptanliegen: Übersteht ein Wohnungskaninchen den Umzug in den kühleren (aber nicht kalten) Keller? Dann würde ich mich nämlich gegen eins der Jungen der Nachbarin entscheiden, schätze ich... oder würdet ihr das für die bessere Lösung halten, weil der definitiv Winterfell hätte und ja auch nicht sooo klein wäre, dass er gar keine Chance gegen meine große Dame hätte? Ich komme grad nicht richtig weiter...
Vielen, vielen Dank und liebe Grüße,
Anne