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Jule hat einen TumorHallo Meine Jule hat so wie es aussieht einen Tumor. Vor 2 tagen war ich bei meiner tierärztin mit ihr und dort hat die tierärztin erst mal geschaut ob es ein abszess ist oder so. daraufhin konnte das ausgeschlossen werden weil da eine flüssiglkeit rauskam, die TA sagt es sei eine Zyste. sie hat so viel wie ging von der flüssigkeit rausgedrückt. danach hat sie nochmal abgetastet und es war aber noch ein fester Gewebeanteil zu fühlen, der da nicht hingehört am Hals. etwa wallnussgroß und die zyste war auch etwa so groß. ich hab das gefühl da ist wieder flüssigkeit drin, ich warte nun noch etwas ab und schaue dann weiter. so warum ich hier schreibe. es gäbe jetzt die möglichkeit jule in Narkose zu legen und eine punktion zu machen und das einzuschicken damit im labor festgestellt wird um was es sich handelt um bös oder gutartig. und dann danach wenn man weiß was es ist evtl. jule den tumor rausoperieren zu lassen. aber das wäre 2 mal Narkose und das macht mich so unsicher. was man auch machen könnte wäre ihr das gleich rausoperieren zu lassen und danach das im labor evtl. untersuchen zu lassen. nur ist die frage soll ich überhaupt operieren lassen? Jule ist nun 7 Jahre alt. war vor 4 monaten genauso wie ihr Partner Akut an Encephalitozoon Cuniculi erkrankt, hat damals viel abgenommen es war echt kritisch bei den zwei. nun hat sie sich aber davon wieder erholt hatte in der zwischenzeit wieder 200 g zugenommen. nun hat sie aber wieder 200g abgenommen und sie ist viel müde, seit heute hat sie schluckbeschwerden. ich behandle nun auch wieder gegen diesen Parasiten E. Cuniculi weil das abmagern wohl auch davon kommt und die schluckbeschwerden erinnern mich an die beschwerden damals die Fin hatte (ihr Partner) aber nun ist da dieser Tumor. ansonsten sieht ihr Fell gut aus, ihre Augen sind klar, die zähne auch ok und am bauch konnte die TA nichts weiteres finden. Jule wirkt jünger als diese 7 jahre, vielleicht wie 4. aber dennoch, ich weiß nicht wie ein kaninchenkörper in dem alter das alles so wegsteckt so eine OP. würde ich sie mit einer OP quälen wenn sie diese überlebt. oder erholen sich Kaninchen recht schnell danach? ich hab ja auch angst dass die narkose schief gehen könnte. ach mensch ich weiß einfach nicht was ich tun soll. ich hab irgendwie aber das gefühl dass jule noch nicht am ende ihrer tage angekommen ist und eigentlich kämpfen will, auch wenn sie gerade etwas schwach und müde ist... was würdet ihr denn tun? ich habe für nächste woche am donnerstag einen OP und vorher Röntgentermin (falls beim röntgen festgestellt wird dass sie Metastasen in der lunge hat würde sie nicht operiert werden). ich möchte mir bis montag aber noch zeitnehmen richtig darüber nachzudenken und ich könnte den termin dann auch noch absagen. aber ich hätte dann zumindest einen wenn ich mich dafür entschließe. Nun was meint ihr... würdet ihr ein 7 jahre altes Kaninchen operieren? es ist wahrscheinlich ein Tumor mit Zystenanteil am Hals rechts. ich werde osobald ich dazu kommen mal ein bild reinstellen. Viele Grüße Franzi
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AW: Jule hat einen TumorIch habe gelesen man kann eine Blutuntersuchung machen lassen um die Narkosetauglichkeit zu testen. Sprich das doch mal beim Tierarzt an und frage danach. Welche Werte genau dort wichtig sind kann ich grad nicht sagen aber kann nachher gern nochmal nachschauen. Aber fürs Blutabnehmen müsste sie nicht in Narkose und nach dem Ergebnis könntest du entscheiden ob das Risiko auch wegen E.C. dir zu groß ist.
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AW: Jule hat einen TumorDas ist meine liebe Jule ein Bild von heute: ![]() ein bild von vorgestern nach dem TA Termin ![]() Viele Grüße Franzi
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AW: Jule hat einen TumorHallo Franziska, ich würde mich marina anschließen, dass eine Narkose einem Kaninchen nicht grundsätzlich schadet, weil es nicht mehr das jüngste ist. Eins meiner Kaninchen, das ich vor einigen Jahren hatte, musste regelmäßig in Narkose gelegt werden, weil die Backenzähne abgeschliffen werden mussten (ich weiß nicht, ob eine Narkose da heute noch üblich ist, aber mein TA hat das immer gemacht). Vorher wurden ihr oben und unten die Schneidezähne gezogen (Ober- und Unterkiefer passten nicht übereinander und die Zähne konnten sich nicht abnutzen). Das Kaninchen war auch nicht mehr die jüngste, vielleicht 7 zu dem Zeitpunkt oder noch älter, sie hatte extrem viele Narkosen im Laufe ihres Lebens und ist dabei trotzdem 10 Jahre alt geworden. Ein anderes meiner Kaninchen hatte einen Tumor am Bauch, der war ziemlich groß, fand ich... und das Kaninchen war sicher schon älter als 7 (ich war noch jung, ich kann mich nicht mehr so genau erinnern) und hat die OP super verkraftet. Es wird ja z.B. auch empfohlen, noch bei älteren Kaninchen von 8 Jahren und darüber eine Kestration durchzuführen, wenn der Allgemeinzustand es zulässt... also generell denke ich, zumindest eine OP wäre okay, wenn dein Kaninchen sonst gesund ist (das würde ich vorher vielleicht nochmal überprüfen lassen?). Wenn der Tumor sofort entfernt würde, müsste sie ja auch nur einmal in Narkose, das würde ich der ersten Lösung glaube ich deshalb vorziehen. Vielleicht kommen die Schluckbeschwerden ka auch davon, wenn du sagst, dass diese Veränderung am Hals ist? Dann wären die Probleme vielleicht weg, wenn der Tumor erstmal weg ist... auf jeden Fall viel Glück! anne
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AW: Jule hat einen TumorStimmt ne röntgenaufnahme wäre wichtig, ist er bösartig und hat gestreut ist eine OP nicht mehr sinnvoll ist sonst nichts zu sehen würde ich die OP machen lassen. Allerdings kann es sein das sie dafür auch in Narkose muss damit man auch ein gutes Bild machen kann.
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AW: Jule hat einen TumorHallo ihr alle vielen dank für eure antworten! Am 2.2., nächsten Donnerstag hab ich einen OP Termin gemacht. vorher wird sie geröntgt um zu schauen ob metastasen zu sehen sind, dann wird sie nicht operiert, sagte die TA auch. Bei Röntgenbilder machen ist Jule ganz ruhig, sie wurde vor 4 monaten schon mal geröntgt ohne eine Narkose zu bekommen. ich habe mich nun also dafür entschlossen sie operieren zu lassen und dass gleich der tumor entfernt werden würde und nicht zuerst das labor schauen soll was es ist. Dafür wächst der tumor zu schnell, der ist schon wieder gewachsen :-( Die schluckbeschwerden sind wieder weg, dies war wohl eines von vielen hinweisen dass E.C. wieder akut ist. allgemein habe ich das gefühl dass es ihr seit samstag etwas besser geht, sie ist wacher, vielleicht hilft ihr das Panacur ja. Wegen Getreide weiß ich nicht so recht, jule ist stark Harngriesanfällig und deshalb mache ich um getreide einen totalen Bogen und füttere das gar nicht mehr. sie bekommt zur zeit konzentrierte Heu/Kreuter pellets vom TA zum aufpäppeln (Healthy Rabbit). oder würdet ihr trotzdem Getreide füttern? Viele Grüße Franzi
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AW: Jule hat einen TumorAllerdings sagte die TA auch dass es sein kann dass sie beim operieren feststellen dass der Tumor inoperabel ist.... das wollte ich euch nnoch sagen.... aber dann hätten wir wenigstens alles versucht. Franzi
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AW: Jule hat einen TumorHallo Franziska, ich finde es richtig, so wie Du es vorhast. Ich drücke für Donnerstag ganz, ganz feste die Daumen, dass alles gut geht und doch nicht so schlimm ist, wie es jetzt scheint. Wenn sie so abgenommen hat, gib ihr bis Donnerstag viele Sachen, die Kraft geben. Z.B. eine Saatenmischung (Kanarien- oder Großsittichfutter), darunter kannst Du Hafer- und Erbsenflocken mischen. Gib es ihr bis zur OP ruhig unbegrenzt, ist ja nur vorübergehend. Frischfutter sollte sie aber auch bekommen. Zitat:
lg marinahexe
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AW: Jule hat einen TumorJule ist am Dienstagmorgen gestorben. Fin und ich sind unendlich traurig, Nun fehlt sie so sehr. Doch ich weiß dass es an der Zeit war und wäre sie bis zum abend nicht gestorben hätte ich sie einschläfern lassen. Doch sie hat morgends den weg selber eingeschlagen, ich habe sie dabei begleiten können. Franzi
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