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AW: Kastration beim WeibchenHallo, ich habe damit so genau keine erfahrung, aber ich habe es auch schonmal gehört. Ich würde die Häsin kastrieren lassen. LG
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AW: Kastration beim WeibchenZu bedenken ist, dass eine Kastration bei einer Häsin längst nicht ein so kleiner Eingriff ist wie beim Rammler. Das merkt man schon daran, dass bei der Rammlerkastration eine Inhalationsnarkose ausreicht, bei der Häsinnenkastration jedoch eine Kombinationsnarkose mit allen ihren Nachteilen wie anschließend möglicher Unterkühlung notwendig ist. Eine Häsinnenkastration würde ich nur dann empfehlen, wenn vermehrt Scheinschwangerschaften auftreten. In diesem Fall ist es tatsächlich sehr wahrscheinlich, dass die Häsin danach ruhiger und verträglicher wird, da vorher die Aggression durch die Hormone ausgelöst wurde. Wenn du jedoch keine weiteren Anzeichen für eine Scheinschwangerschaft erkennen kannst (Nestbau, Fellrupfen, periodisch auftretende Aggressionen und/oder Unruhezustände), dann ist es eher unwahrscheinlich dass ihr Verhalten nach der Kastration sich ändert. Mit dem zweiten Rammler versteht sie sich? Nur den einen kann sie nicht ausstehen? Dann halte ich es am wahrscheinlichsten dass die beiden sich einfach nicht riechen können - das gibt es unter Kaninchen genauso wie unter Menschen, dass man jemanden eigentlich so ganz ohne Grund nicht leiden kann. Eine Kastration bei einer Häsin sollte gut durchdacht werden, sie ist nicht risikolos und bedeutet eine enorme Belastung für das Tier. Jule war tagelang total fertig, während Leo sogar direkt nach seiner Kastra weit besser beieinander war als Jule nach 3 Tagen. Ich empfehle eine Kastration einer Häsin grundsätzlich nur aus medizinischen Gründen (Scheinschwangerschaften).
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AW: Kastration beim WeibchenDanke für deine ausführliche Antwort Lupine, ich weiß das Kastrationen bei Weibchen sehr risikoreich sind. Ich habe nur wie schon erwähnt Probleme bei der VG und das seltsame daran ist, dass die Häsin vorher fünf Monate mit beiden Böcken friedlich zusammen gelebt hat. Mein Weibchen war zwei Jahre lang häufig scheinschwanger, nach dem sie jedoch zwei mal Nachwuchs hatte (das erste mal war gewollt, dass zweite mal nicht. Das es ein Fehler war sie zu decken, weiß ich jetzt auch. Hinterher ist man immer schlauer) haben die Scheinschwangerschaften aufgehört. Mein einer Bock musste auf Grund eines Beinbruchs acht Wochen alleine gehalten werden. Und jetzt mag das Weibchen ihn nicht mehr. Ich habe mich mit jemanden von sweetrabbits unterhalten und die sagten mir das ich das Weibchen kastrieren lassen soll.
__________________ Unkraut ist die Opposition der Natur gegen die Regierung der Gärtner. (Oskar Kokoschka)
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AW: Kastration beim WeibchenDie Häsin hat zur Zeit weder Riech- noch Sichtkontakt und die beiden Rammler sind ein Herz und eine Seele. Sie fressen zusammen, kuschel, lecken sich und putzen sich gegenseitig. Die Tierschutzorganisation sagte, ich solle den Bock, den das Weibchen akzeptiert mit ihr zusammen setzten und für den anderen Bock eine neue Partenerin suchen. Das Problem ist dieser Bock ist behindert und ich hatte schon Probleme genug, dass er wieder von einem akzeptiert wird. Deshalb möchte ich die Böcke nicht mehr trennen. Auch wenn oft gesagt wird, gleichgeschlechtliche Gruppen funktionieren nicht gut.
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AW: Kastration beim WeibchenHast du sie neu vergesellschaftet nach dem Beinbruch? Wie viel Platz haben sie? Bevor du dich für eine Kastration entscheidest (die mit hoher Wahrscheinlichkeit das Verhalten positiv beeinflussen wird), würde ich den Tierarzt fragen wie oft er Weibchen kastriert und zu wie viel Prozent sie aus der Narkose nicht mehr aufwachen. Interessanterweise kommt das auf den Tierarzt an. Es gibt Tierärzte die bisher (bei wirklich vielen Kastrationen) 100% der Weibchen erfolgreich kastriert haben (ohne Probleme), bei anderen gab es schon öfters Probleme mit der Narksoe etc. Eine Kastration ist immer ein schwerer Eingriff. Bevor du sie einzeln hälst würde ich aber lieber zur Kastration raten. Hast du sie mal wegen Gebärmutterproblemen untersuchen lassen?
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AW: Kastration beim WeibchenJa, nach der Schonzeit habe ich eine neu VG gestartet, Ich habe sie bei meiner Freundin in der Scheune untergebracht, weil es bei mir erstens keinen nuetralen Boden mehr gibt und Zwerg nach dem Beinbruch nur noch auf Steinboden, Wiese und Gras hüpfen kann und bei uns ist überall Laminat. Die Scheune war 7m² groß. Dot habe sich sich auch verstanden, Hidalgo und Zwerg waren von da an wie schon beschrieben sehr freundlich zueinander und das Weibchen Nim war zwar nicht ganz so angetan von dem behinderten aber sie akzeptierte ihn dort. Als ich sie dann wieder bei mir zu Hause im Stall hatte fingen diese extreme Aggressivitäten wieder an und Zwerg hatte keine ruhige Minute mehr. Er bewegte sich ungelogen zwei Wochen nicht mehr von seinem Häuschen runter. Und verlor nachher vor lauter Stress büschelweise Fell. Daraufhin habe ich sie dann getrennt. (War das falsch???) De Tierarzt erzählte mir, dass er nach meinem Bock noch einen anderen mit Beinbruch operiert hat. Der hat die Nakose nicht überlebt. Deshalb würde ich das Weibchen nur ungern kastrieren lassen.
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AW: Kastration beim WeibchenWenn sie bereits vor einiger Zeit Probleme mit Scheinschwangerschaften hatte, könnte dieses Problem nun erneut aufflammen. Dann wäre eine Kastration sinnvoll und richtig. Deine Angst kann ich gut verstehen, aber wenn wirklich wieder ein Hormonproblem zugrunde liegen sollte, ist das Risiko sie jetzt kastrieren zu lassen deutlich kleiner als das, sie später vielleicht einer Notkastration unterziehen lassen zu müssen. In diesem Fall wäre sie nämlich bereits geschwächt, außerdem könnte Eiter die OP verkomplizieren indem er in den Blutkreislauf gerät. Ich würde, wenn du den Platz hast, unter diesen Voraussetzungen (einer der Kastraten behindert und damit schonungsbedürftig) dem Mädel (evtl. nach erfolgter Kastration) einen Partner suchen, und die beiden Kastraten so wie sie sind zusammen lassen. Diese Männer-WGs funktionieren oft weit besser als reine Häsinnen-WGs, oft ergibt sich eine lebenslange und sehr intensive "Männerfreundschaft", ich kenne da mehrere Fälle wo das schon seit Jahren prima klappt. Nur bei unkastrierten Rammlern könnte man sich ausrechnen dass es irgendwann kracht. Gibt es bei euch irgendwo vielleicht eine auf Kaninchen spezialisierte Tierklinik?
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AW: Kastration beim WeibchenEs gibt etwas entfernt von uns eine Tierklinik, aber jemanden der auf Kaninchen spezialisiert ist, wirst du hier nicht finden. Ich wohne mitten in der Pampa. Das einzige was es hier gibt sind Großtierveterinäre. Bei uns gibts überwiegend nur Nutztiere und Bauernhöfe. Ich werde mit ihr erst mal zum Tierarzt fahren um zu gucken, ob organisch alles in Ornung ist. Zwei Gruppen halten ist jedoch nicht möglich. Ich werde dann mal mit jemanden zwei Dörfer weiter sprechen. Die haben einen sehr großen Hof und bereits eine Gruppe Kaninchen. Vielleicht nehmen sie ja meine Häsin noch auf. Dann hätte sie wenigstens wieder Artgenossen, dass Gehege ist auch sehr und sie würde wie gewohnt draußen gehalten.
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AW: Kastration beim WeibchenIch war heute Morgen beim TA und hbe mit ihr über eine Kastration gesprochen. Ihrer Meinung nach akzeptiert das Weibchen den Bock nicht, weil dieser behindert und ihr somit unterlegen ist. Den gesunden Bock akzeptiert sie ja einwandfrei. Zu dem Hof, zu dem ich meine Häsin eigentlich bringen wollte, bringe ich sie jetzt doch nicht, da dort auch kleine Kinder wohnen die mit den Kaninchen spielen, sie hocheheben und sie streicheln wollen. Und meine Häsin ist etwas schwierig und hasst es hoch gehoben zu werden. Tja jetzt brauche ich dringend ein gutes zu Hause für sie.
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AW: Kastration beim Weibchenwoher kommst du?
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