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AW: Ansteckungsgefahr?Ich habe keine Ahnung und auch noch nie was davon gehört. Aber wenn der Tierarzt gleich kommt, hast du ja den perfekten Ansprechpartner. Solange würde ich die Nins auch nicht rauslassen und die Stelle wo sie lag mal vorsichtshalber desinfizieren. LG, Sarah
__________________ SarahMaxi&Co hilft Dir mit aktuell 35 Videos rund um das Kaninchen- und Meerschweinchenleben. KOHL? Ja oder nein?sarahmaxiundco.de/duerfen-kaninchen-meerschweinchen-kohl-fressen BeliebtKaninchen zutraulich machensarahmaxiundco.de/kaninchen-und-meerschweinchen-zutraulich-machen Tierschutz sarahmaxiundco.de/tierschutzvideos/draw-my-life-fine Umstritten Käfighaltung für Katzen sarahmaxiundco.de/tierschutzvideos/kafigkatze
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AW: Ansteckungsgefahr?Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin ist normalerweise in Alarmbereitschaft, wenn unbekannte Viren aktiv werden. Infektionskrankheiten und wie man die Bevölkerung davor schützt, sind das Metier des Instituts. Gerade hat es die „Steckbriefe seltener und importierter Infektionskrankheiten“ veröffentlicht. 94 exotische Erreger werden darin beschrieben. Das Usutu-Virus gehört nicht dazu. „Usutu“ ist der Name des Virus, dem seit einigen Monaten im Südwesten Deutschlands in einzelnen Gebieten ganze Amselpopulationen erliegen. Usutu kann auch Menschen befallen. Dennoch sagt Susanne Glasmacher vom RKI: „Es handelt sich in erster Linie um ein Tiervirus, das für Menschen keine besondere Gefahr darstellt. Wir beobachten die Entwicklung, sehen aber aktuell keinen Grund zur Besorgnis.“ Na dann. Erstes Amselsterben 2001 in Österreich Das Usutu-Virus stammt aus Afrika, und ist dort ein alter Bekannter. Es wird von Stechmücken übertragen und löst bei Säugetieren und Menschen eine Infektion mit leichtem Fieber, Kopfschmerzen und Hautausschlag aus. Für Vögel ist es meist tödlich. Offenbar sind Amseln besonders anfällig. In Europa tauchte das Virus erstmals 2001 auf. In Österreich, vor allem rund um Wien, setzte ein Amselsterben ein. Es zog sich über mehrere Jahre hin. Ähnliches wiederholte sich in den folgenden Jahren in Ungarn, der Schweiz und Italien. Dort erkrankten 2009 erstmals mehrere Menschen an Usutu-Fieber, zwei Menschen starben an einer Gehirnentzündung. Betroffen waren immunschwache oder ältere Risikopatienten. Tropen-Virus in heimischen Stechmücken Das Virus kam vermutlich mit infizierten Zugvögeln nach Europa, möglicherweise auch direkt mit Steckmücken, die die Reise nach Europa im Flugzeug machten. 2010 entdeckten Wissenschaftler vom Hamburger Bernhard-Nocht-Institut (BNI) Usutu-Viren erstmals in einer heimischen Stechmücke. „Es war nur eine von 70 000 getesteten Mücken“, sagt Jonas Schmidt-Chanasit, Leiter der virologischen Diagnostik. „Aber trotzdem, es bedeutet, dass das afrikanische Virus bei uns Fuß fasst.“ Das Team um den Virologen hat nun auch den Erreger in mehreren Amseln aus den betroffenen Regionen nachgewiesen. Wer in Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg derzeit auf eine tote Amsel stößt, muss keine Angst um seine Gesundheit haben. Die Übertragung erfolgt nur über das Blut, und daher sind infizierte Steckmücken die realste Infektionsgefahr für Menschen. Usutu-Virus ähnelt dem West-Nil-Virus Jonas Schmidt-Chanasit rechnet damit, dass sich die Usutu-Plage wie in Österreich abspielt. „Menschen waren dort nicht erkrankt und die Amselpopulation hat sich auch wieder erholt, nachdem die Amseln dort immun geworden sind“, sagt er. „Anderereits ist Usutu eng mit dem West-Nil-Virus verwandt, das Menschen durchaus gefährlich werden kann. Und bei der Wandlungsfähigkeit von Viren weiß man nie, wie sie sich entwickeln.“ Quelle: Focus online
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