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Wie gehts jetzt weiter?Hallo alle zusammen, jetzt hatte ich mich endlich vor 6 Tagen auch mal angemeldet um alles zur VG zu erfahren und jetzt ist unser geliebter Paul Anka mit 4,5 Jahren innerhalb der Zeit krank geworden und heute früh verstorben :'-(.. Wir hatten ihn seitdem er 12 Wochen alt war und haben alles von seiner Entwicklung mitbekommen, täglich mehrere Stunden gespielt, gelacht und man hat ihn schon vermisst wenn man zwei Stunden nicht zuhause war. Jetzt hatten wir uns auch endlich beschlossen ihn zu kastrieren und ihm letzte Woche eine Partnerin im TH geholt. Er wirkte so lebending und schien ziemlich verliebt zu sein, doch dann frass er nicht mehr seit Donnerstag und trotz sofortiker Critical Care und täglichem Arztbesuch und letztendlich stationärer Aufnahme ist er heute morgen an einer Blindarmaufgasung gestorben. Das kommt einfach aus dem nichts, wir hatten schon alles für das neue Innengehege geplant und uns so gefreut ihn endlich glücklicher machen zu können und jetzt ist er tot. Wenn ich jetzt das neue Weibchen angucke muss ich sofort Weinen und kann mit ihr überhaupt nichts anfangen. Sie ist bald 3 Jahre alt und wir haben Sie nur für ihn gekauft. Wie sind denn so eure Erfahrungen? Ich will Sie nicht zurück ins TH geben und mag sie auch, aber wir müssten jetzt natürlich ein Männchen besorgen. Dann haben wir aber zwei komplett neue Kaninchen und unser großer Liebling für den wir alles getan haben ist nicht mehr da :'-(.. Wir vermissen dich so
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AW: Wie gehts jetzt weiter?Hallo, es tut mir sehr sehr Leid Aber die Lieblinge sind erst dann tot, wenn man sie vergisst und das wirst du nie! Ich bin mir sicher, dass Paul Anka das niemals wollen würde, dass seine neue Freundin wieder ins Heim muss oder allein leben muss. Er würde sicher Verständnis haben, wenn ihr ihr einen neuen Partner holt, immerhin rettet ihr vielleicht einem anderen das Leben oder macht es besser, als er jetzt lebt. Lasst euch trotzdem noch ein wenig Zeit, es muss ja nicht sofort sein! Aber er wird euch sehr lieb gehabt haben und war sicher dankbar, in der letzten Zeit eine Freundin genießen zu dürfen. Es ist immer schwer ein Tier zu verlieren, besonders, wenn man mit ihm alles durchgemacht hat, aber so ist der Kreislauf des Lebens leider.. Und solange man es im Herzen hat und immer wieder an ihn denkt, ist es nicht entgültig tot. Er hatte sicher ein wunderschönes Leben und ein tolles Zuhause bei euch, was will er mehr Besser hätte es ihm doch gar nicht gehen können. Ihr müsst nur auch daran denken, dass euer Mädel jetzt auch sehr traurig ist und etwas vermisst. Für sie solltet ihr jetzt auch ganz besonders da sein. Ich kenn es ja selber Ich wünsche euch ganz viel Kraft, lasst euch mit der Trauer Zeit genug.. Und immer daran denken: Keiner ist Ersatz für ihn! Weder für euch, noch für euer Mädchen. Aber es würde eurem Mädchen besser gehen, wenn sie mit einem Artgenossen trauern könnte, so wie ihr euch habt. Irgendwann werdet ihr sie in euer Herz schließen und den neuen Partner auch und lieben wie Möhrchengeber eben lieben.. Das fällt erstmal sehr schwer, besonders weil man den neuen Partner dann als Ersatz ansieht, aber das muss man sich ausreden. Ich hatte mit Lily auch meine Probleme anfangs, weil immer wenn ich sie ansah, wusste ich genau warum sie da war. Aber das hat sich auch gelegt, schnell sogar. Man liebt sehr schnell.. Das wünsche ich euch auch
__________________ Ganz liebe Grüße von Kathy und ihren Lieblingen ![]() Lily, 08.03.2011 - 19.11.2011 Jinny, 29.06.2010 - 28.04.2011 Barney, 07.05.2011 - 19.11.2011 Sammy, 29.09.2011 - 14.07.2014 Kuddel, 01.03.2013 - 05.10.2016 Kiwhy, 29.06.2010 - 30.11.2017 Elaine, 07.10.2011 - 07.09.2018 Für immer unvergessen in meinem Herzen Wir werden uns wiedersehen. ![]() Kaninchenschutz e.V. Helfen mit Herz
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AW: Wie gehts jetzt weiter?Hey danke für euere netten Worte :-) Hätte nie gedacht das einen das so trifft, bin die ganze Nacht aufgewacht und habe total Bauchschmerzen. Haben ihn gestern auch noch beerdigt und konnten gar nicht weg vom "Grab". Ich hab mir immer vorgestellt das er mindestens 10 Jahre lebt und dann ganz alt stirbt, aber jetzt ist er noch so jung gestorben und nur weil die erste Ärztin meinte, dass alles an den Zahnhaken lag und er jetzt wieder problemlos essen, aber gut, so war es ja sonst auch immer und in einer Tierklinik wo 8 Ärzte arbeiten und leider nicht alle Kaninchenexperten sind (nichts schlimmes, Zähne kürzen können alle) war morgens sonst keiner da :-(... Ach, es ist alles so blöd gelaufen, eig wollten wir schon nachts zum Notdienst und saßen schon auf halber Strecke im Zug, da sagt mir die Ärztin, sie kann das Nachts nicht machen kann, weil niemand da ist, der ihn festhält und dann mussten wir wieder 8 Stunden warten und dadurch entsteht natürlich auch mal schnell Gas im Bauch und das kann auch beim sofortigen gegenwirken, laut neuer Ärtzin sehr schnell tödlich sein, vorallem laut Ärztin "Ihr Kaninchen hat jetzt natürlich riesen Pech gehabt, dass ausgerechnet im Blindarm eine Aufgasung entstanden ist, dass ist die schlimmste Stelle und wir müssen über einschläferung nachdenken, ich will ihnen nichts vormachen, er hat max. 25% Überlebenschance". Das war hammerhart, aber natürlich auch fair von der Ärztin. Es wurde natürlich alles versucht auch bis zum Tot alles geschluckt (dimeticon, Critical Care) iwie hat sein Kreislauf nicht mitgespielt. Wir waren so voll Hoffnung und Optimistisch das Pauli das locker schafft.... ich hoffe wirklich das die Ärztin medizinische alles gemacht hat für ihn, da er ja stationär gestorben ist, aber sie soll ja eine absolute Expertin sein und kam mir auch sehr kompetent vor. So gehts warscheinlich jedem, wenn das aller erste Kaninchen stirbt, vorallem das womit man täglich seit mehreren Jahren durch die Wohnung läuft, redet, streichelt, beim Einkaufen ständig überlegt ob er noch was braucht :-).. Ich hoffe man findet schnell die Bindung auch zu erwachsenen Tieren, auch wenn man sie nicht von klein auf aufwachsen sieht. Nochmal eine letzte Frage. Kann es eig sein, dass die süßesten und kleinsten Kaninchen häufiger krank werden? Weil Pauli war doch immer sehr anfällig und brauchte auch immer extra Pflege :-(. Alle Tiere im TH waren auch größer als er :-(
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AW: Wie gehts jetzt weiter?Hallo, das tut mir ja soo leid. Die süssesten Nins werden natürlich nicht immer eher krank, bei den kleinsten von den Würfen sieht das manchmal anders aus. Jedes ist doch süss und welches Tier soll schon sterben? Ist immer zu früh. Man liebt die Tiere eben. Wenn Du Dir so liebe Gedanken zu deinem ersten Nin gemacht hast, wirst du auch bald das nächste liebgewinnen und ein weiteres passendes Nin finden. Trauere ruhig, das gehört dazu und dann wirst du wieder nach vorne schauen. Ich glaub nicht, dass du glücklich werden würdest, wenn du das Nin wieder abgibst. Such nach einem passenden Nin und werden zusammen wieder glücklich. Das wird, auch wenn man es vielleicht heute noch nicht glaubt.
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AW: Wie gehts jetzt weiter?Hallo Paul Anka, die Trauer ist nicht nur beim ersten Kaninchen groß. Selbst beim 10. ist man noch fix und fertig. Wieso konnte die TÄ nachts nichts an den Zähnen machen? Ich habe mein Zahnkaninchen damals auch selbst festgehalten. Notfalls hätte sie eine leichte Narkose geben können. ![]() Extrem kleine Kaninchen leiden häufig an Zahnfehlstellungen, weil die Zähne in dem schmalen Kiefer einfach keinen Platz haben. Du wirst Miss Anka liebgewinnen, auch das neue Männchen. Wenn Du es aus dem Tierheim holst, kann es zu Anfang scheu und ängstlich sein. Man weiss meistens nicht, was es schon erlebt hat. Ich halte meine Kaninchen draußen. Ende Februar habe ich ein kleines Löwenköpfchen aufgenommen, das ziemlich aggressiv war. Wenn man ihm zu Nahe kam, hat er gleich die Hand mit den Pfoten angegriffen und versucht zu beißen. Ich habe anfangs nie versucht, ihn zu streicheln, nur ab und an mal ein Stück Möhre hingehalten und mit ihm gesprochen. Heute ist er der erste, der zur Stelle ist, wenn ich zum Stall komme. Er stupst mich an und fordert seine Streicheleinheiten ein. Wenn ich so eine Entwicklung sehe, macht mich das einfach nur glücklich. lg marinahexe
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AW: Wie gehts jetzt weiter?Zitat:
Ich hatte ihr auch sofort angeboten ihn selbst zu halten, aber sie meinte bloß, kommen sie gleich morgen früh, dann mach ich das als erstes, aber im nachhinein waren das auch wieder 9 h ohne Nachschub für seinen Magen und desweiteren denk ich, dass die Ärztin von sich aus dann was gegen die Aufgasung hätte geben müssen oder eine Injektion oder iwas. Wir meinten ja bloß er frisst nicht und es könnte an den Zähnen liegen, da er ja immer fressen wollte aber dann den Kopf weggezogen hat. Es ist so bitter, weil wir ihn ja auch nicht falsch gefüttert haben, gebe ich mir trotzdem mit die Schuld, weil wir nicht von uns aus sofort reagiert haben, aber was soll man machen, wenn die Ärztin sag "er hatte schlimme haken im Mund und daran wird es gelegen haben". Sterben Kaninchen denn häufig an Trommelsucht/Blindarmaufgasung? Ich hoffe dir gehts gut Pauli
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AW: Wie gehts jetzt weiter?Es kommt schon häufig vor. Wenn sie nicht fressen ist höchste Eile geboten. Ein Kaninchen kann mal 24 Std. ohne Nahrungsaufnahme auskommen (nach Kastra oder anderen OP's). Danach MUSS es aber wieder fressen. Hat man ein Kaninchen mit Zahnproblemen, muss man sehr genau beobachten. Man kann es manchmal beim Fressen sehen, ob sie mit normaler Geschwindigkeit kauen oder eher langsam/mühselig. Evtl. kann man auch regelmäßig wiegen. In meinem Kühlschrank steht immer ein Babygläschen Möhren (ab 4.Monat). Wenn einer mal nicht fressen kann (meistens ist es ja abends oder am Wochenende), den Brei (evtl. verdünnt) schlecken geht meistens.
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AW: Wie gehts jetzt weiter?Ich dachte eigentlich permanent, dass wenn ich es schaffe den Magen mit genug Critical Care zu füllen, dass er dann auch wieder köttelt und frisst, aber irgendwie gehörte da schon mehr zu, da der Transport vom Magen in den Darm wohl auch nicht klappte :-(...
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AW: Wie gehts jetzt weiter?Kaninchen haben einen Stopfmagen. Das heißt, wenn im Mäulchen was reinkommt, schiebt es den Nahrungsbrei weiter, bis er irgendwann hinten wieder rauskommt. Hat das Kaninchen aber eine Verstopfung, kann nichts rauskommen und der Magen wird immer dicker (Magenüberladung), bis die dünnen Wände reißen. Deshalb muss - bevor man päppelt - die Diagnose zu 100% sicher sein, sonst hat das fatale Folgen.
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AW: Wie gehts jetzt weiter?Ich hatte mich auch etwas gewundert als die Ärztin mir sagte das es bei Kaninchen keine Verstopfung gibt, sondern nur diese Aufgasung, aber sie hatte dafür immer einen medizinischen Ausdruck benutzt (Tympanie und etwas mit C? )Ich habe auch täglich gefragt ob ich ihn nicht mit dem Zeug zu voll stopfen kann, weil ich leider auch das Gefühl habe, dass es ihm schon zum Halse raushängt bzw. er kaum noch geschluckt hat (natürlich hab mich an die dosier Anleitung etc gehalten.) Naja gut, ich habe keine Tiermedizin studiert, von daher kann man es nicht beurteilen und die Ärtzin macht auch etliche Fortbildungen in dem Bereich. Als Leihe hätte ich vllt auch eher gedacht bei Pauli ist etwas verstopft zwischen Magen und Darm, weil am ersten Tag war er tierisch aufgebläht und das war eigentlich wieder gut, aber sein Bauch wurde immer mehr zu einem Stein :-(
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AW: Wie gehts jetzt weiter?Wenn Du nochmal sowas hast, kannst Du als Sofortmaßnahme Sab Simplex gegen die Aufgasung geben. Für eine Verstopfung (Magenüberladung) etwa 1ml Speiseöl ins Mäulchen spritzen oder über ein Leckerli tropfen. Das erspart aber nicht den Weg zum Tierarzt, sondern ist wirklich nur als Sofortmaßnahme zu verstehen. Wie oft und wieviel Critical Care solltest Du denn geben?
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AW: Wie gehts jetzt weiter?Also laut Assistenzärztin die Samstag und Sonntag da war, sechs 10ml Spritzen am Tag. Dann hat er halt noch 11 ml Dimeticon und 4 ml Fibreplex bekommen, ansonten noch täglich 3 Injektionen beim Arzt. Pauli wog immer, auch zum Schluss 1,5 Kg
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