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Vorbereitungen für die Kastration und danach.. auf Kaninchen Forum

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 27.07.2011
Beiträge: 287
Mäuschen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.07.2011, 10:50

Vorbereitungen für die Kastration und danach..


Puh, gerade hab ich einen Termin für meine beiden zur Kastration am Dienstag nachmittag gemacht, aber die Arzthelferin meinte jetzt, dass die beiden bis vor der Kastration Essen und Trinken sollen (???) ich dachte, leerer Magen. Trinken ja, Essen nein? Bin ich da falsch informiert?
Danach sollen die beiden 2 Tage auf Zeitung getrennt sein, mit oder ohne Sichtkontakt?

Und wie lange dauert dass bis die beiden wieder zusammen können?

Grüße

Mäuschen



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 25.07.2011
Beiträge: 30
Ka&Nickel GmbH befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.07.2011, 11:13

AW: Vorbereitungen für die Kastration und danach..


Hallo,
Kaninchen haben ja einen Stopfmagen, heißt sie müssen ständig essen. Da sie sowieso nicht erbrechen können, hat ausnüchtern auch keinen Sinn. Meiner musste gestern auch daran glauben Heute ist er wieder topfit und sitzt erstmal für ein paar Tage auf Handtüchern. Wünsche viel Erfolg




Benutzerbild von Tara
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 09.05.2011
Beiträge: 390
Tara befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.07.2011, 12:14

AW: Vorbereitungen für die Kastration und danach..


Das mit dem Essen stimmt, ganz normal fressen lassen, möglichst nichts Blähendes.

Warum solst du sie danach trennen? Verstehen sie sich nicht?

Trennen glaube ich ohne Sichtkontakt, da sich sonst die Agressionen weiter aufstauen -



__________________
LG von Tara mit
Sir HENRY und Sweet BELLA



Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.07.2011, 12:16

AW: Vorbereitungen für die Kastration und danach..


Hallo Mäuschen,

Kaninchen dürfen vor einer OP auf keinen Fall nüchtern sein. Also ganz normal füttern, nur auf Kohl würde ich verzichten, weil er doch etwas schwerer zu verdauen ist. Ich würde auch auf Zeitungspapier verzichten, da das evtl. angeknabbert werden könnte (Druckerschwärze). Besser sind Handtücher oder Küchenrolle. Wie alt sind die Böckchen denn? Verstehen sie sich gut? Wenn es eine normale Kastra wird (älter als 12 Wochen) und sie sich nicht so gut verstehen, würde ich sie schon 4 Wochen getrennt lassen (verschiedene Räume), damit die Hormone runtergefahren werden können.

Alles Gute
marinahexe




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 27.07.2011
Beiträge: 287
Mäuschen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.07.2011, 13:58

AW: Vorbereitungen für die Kastration und danach..


Die beiden sind 1 2/4 Jahre und haben sich bis vor 3 Wochen blendend verstanden.. Aber gestern musste ich die wegen schweren Bisswunden trennen.. Sind jetzt beide im Garten, aber wir haben einen riesengroßen Schuppen. WO der eine auf der einen der andere auf der anderen Seite ist.. und der mit Bisswunden Medizin bekommt und Abends drinnen ist, weil der total abgenommen hat..




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 30.07.2011, 14:33

AW: Vorbereitungen für die Kastration und danach..


Hallo Mäuschen, gut dass die TA-Helferin darauf hingewiesen hat. Sie hat völlig Recht, und zwar aus folgendem Grund:

Kaninchen haben ein anders funktionierendes Verdauungssystem als Menschen.

Ein Mensch hat eine gute Magen- und auch Darmmuskulatur, sie übernimmt zum größten Teil den Transport des Nahrungsbreis. Diese Magenmuskulatur ist in der Lage, den Mageninhalt auch wieder zurück zu befördern - wir Menschen können erbrechen. Das wird bei Operationen unter Umständen zu einem gefährlichen Problem, denn das Erbrochene wird wegen der künstlich herbeigeführten Bewusstlosigkeit nicht ausgespuckt, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit eingeatmet. Deshalb ist beim Menschen (ebenso wie bei Hund und Katze, die auch über eine solche kräftige Muskulatur verfügen), Nahrungskarenz angesagt - längere Zeit keine Nahrung, und auch wenige Stunden vor der OP keine Flüssigkeit mehr.

Ein Kaninchen verfügt nicht über eine solch ausgeprägte Muskulatur im Magen- und Darmbereich. Der Weitertransport des Nahrungsbreis erfolgt über weitere Nahrungsaufnahme. Kaninchen fressen sehr häufig am Tag kleine Mengen, darauf ist ihr Verdauungssystem ausgerichtet. Fehlt nun der Nachschub "von oben", wird der Nahrungsbrei nicht oder nur unzureichend weitertransportiert. Er verbleibt zu lange im Magen und Darm und kann dort je nach Konsistenz entweder eine gefährliche Aufgasung verursachen, oder ihm wird zu viel Wasser entzogen und es entsteht eine Verstopfung. Da Kaninchen aufgrund der geringen Magenmuskulatur kaum erbrechen können, ist diese Gefahr nicht wirklich relevant. Deshalb sollen Kaninchen auch vor OPs bis zuletzt Futter bekommen.

Wichtig ist jedoch die Art des Futters: am besten Heu und verträgliche nicht-blähende Frischfuttersorten. Je besser der Darm mit Rohfaser gefüllt ist, desto geringer ist die Gefahr dass er Schaden nimmt.




Benutzerbild von Jasi1986
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 14.09.2012
Beiträge: 88
Jasi1986 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.03.2013, 12:27

Jetzt muss ich doch nochmal nachfragen - die andere Kastra von meinem Kaninchen ist schon länger her deswegen weiß ich nicht mehr wie ich es damals gehandhabt habe. Ich habe gestern beim Tierarzt angerufen wegen einem Kastratermin und die meinte, dass ich ihm NUR Frischfutter und auf gar keinen Fall Heu geben soll?! Mir kommt das allerdings etwas komisch vor?!



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Meine Meerschweinchen- und Kaninchenhilfe: [url]www.jasmins-tierhilfe.npage.de[/url]


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Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2011
Beiträge: 17.083
LuLu03 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.03.2013, 20:27

Kein Heu?
Ist mir auch neu ruf doch einfach nochmal an und frag nach?
Die Begründung würde mich interessieren, aber für mich nicht so richtig ersichtlich, ich würde ganz normal füttern.



 
 
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