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Vergesellschaftung die 2.Hallo, habe mich lange hier nicht mehr zu Wort gemeldet...dafür erstmal ein SORRY! Der Grund warum ich mich jetzt hier zu Wort melde, ist der, dass es in den letzten 2 Wochen sehr turbulent mit meinen Ninchens zuging. Ich musste mich von meiner über alles geliebten "Lucy" trennen. Heute vor genau 2 Wochen musste ich sie einschläfern lassen, dabei haben die Tierärztin und ich alles versucht um sie zu retten aber zum Schluss war sie so schwach, dass sie eine OP nicht mehr überstanden hätte. Ich habe mich sehr schweren Herzens von ihr getrennt, wollte nicht das sie leidet oder Schmerzen hat. Sie muss eine Art Darmverschluss gehabt haben aber wodurch wissen wir leider nicht. Dabei habe ich immer sehr darauf geachtet was sie frisst, aber da sie immer allles angeknabbert hat...ich weiss es einfach nicht...auf jeden Fall war ich ziemlich down...die Tierärztin wollte mich noch nicht mal alleine nach Hause fahren lassen weil ich so fertig war...Zu Hause angekommen, musste ich Fritz erstmal klar machen, dass Lucy nicht wiederkommen wird...er wirkte irgendwie verstört und lief dauernd vor meiner Hand weg, was er sonst nie gemacht hat. Die ersten beiden Tage danach stand mein Entschluss fest: ich werde mich schweren Herzens von meinem Fritz trennen und die Kaninchenhaltung aufgeben. Ich wollte nicht riskieren, dass eine neue Vergesellschaftung evtl nicht klappen würde und ich somit zwei einsame Ninchen zu hause gehabt hätte. So wollte ich ihn in gute Hände angeben, mit einer schon grossen vorhandenen Ninchen-Gruppe. Am dritten Tag aber, von einer Minute auf die andere habe ich entschieden: Fritz bleibt und er bekommt eine neue Freundin. Ich konnte mich doch nicht einfach so von meinem Süssen trennen. Ich suchte also eine NHD Häsin, mindestens 5 Monate alt..also alles kein Problem (ironisch gemeint) aber in der Tat....kein Problem. Ich fand eine super süsse NHD Häsin, in Mandarinfarben, 5 Monate alt, bei einer Züchterin. Am Samstag habe ich sie abgeholt und dann kam der grosse Moment der Vergesellschaftung auf neutralem Boden. Kannte ich doch die Zankereien und das Gefetze von Lucy und Fritz...aber hier...oh Wunder...es passte auf Anhieb. Fritz hat "Ruby", seine neue Freundin direkt abgeleckt. Sie haben sich ein paar mal gejagt, und dann war es gut. Ich habe in der Zwischenzeit das Gehege gründlich gereinigt, umgeräumt und neu möbliert, aber auch im Gehege blieb es relativ ruhig und jetzt sitzen sie sehr friedlich zusammen und fressen (siehe Foto). Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich mich anders entschieden habe und meinen Fritz behalten habe. Und ich bin dankbar, dass die Vergesellschaftung schon zum 2ten mal gut geglückt ist. Dank aber auch an eure Tipps, die ich mir bezgl dieses Themas hier geholt habe. Ich möchte hiermit nur allen Mut machen, die aus Angst vor einer Vergesellschaftung ihr Ninchen alleine lassen oder generell Angst vor der Vergesellschaftung haben...es kann durchaus gut ausgehen wenn man an alles denkt und beachtet, damit es funktioniert... Ich wusste nicht ob ich dieses Thema hier oder unter Vorstellung bringen sollte... ![]()
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