 | Zwergkaninchen | | Registriert seit: 23.05.2011
Beiträge: 140
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Geschrieben am
25.05.2011, 21:49
| | | | AW: Weiberkastra, meine TÄ will die Naht klammern Hallo Conni,
schicke Dir mal etwas Info aus dem Netz. Mein Ninchen wurde mit Faden genäht, hat bisher den Faden nicht durchgebissen.
Wenn weibliche Kaninchen kastriert werden, werden die Eierstöcke, die Eileiter, die Gebärmutter und oft auch beide Gebärmutterhälse entfernt. Kaninchen haben eine Gebärmutter, die aus zwei langen Röhren besteht, mit einem Eierstock an einem Ende und einem Gebärmutterhals am anderen. Sie haben, -im Gegensatz zu Katzen, Hunden, Menschen und vielen anderen Gattungen-, zwei Gebärmutterhälse. Ein Schnitt wird ungefähr in der Mitte des Bauches gemacht und die Gebärmutter und die dazugehörigen Strukturen, werden vorsichtig durch den Schnitt im Bauch herausgezogen. Die Blutgefäße der Gebärmutter und der Eierstöcke werden mit Nahtmaterial abgebunden und die Fortpflanzungsorgane entfernt. Der Schnitt wird mit zwei oder drei Schichten Nahtmaterial vernäht. Da Kaninchen Schneidezähne haben, mit denen hervorragend durch viele Materialien schneiden können, wäre es von Vorteil die letzte Reihe der Naht unter der Haut anzulegen, damit sie nicht erreichbar ist. Auf diese Art haben die Kaninchen nichts zum anknabbern oder herausziehen. Diese Nähte lösen sich schließlich nach einigen Wochen auf und es gibt keine äußeren Fäden, die man entfernen muss. Einige Tierärzte benutzen Hautklammern, als letzte Schließung, die auch sehr gut beim Kaninchen halten, besonders bei denen der größeren Rassen. Hautklammern können nicht, wie Nylonfäden oder anderes elastischeres Material, angekaut werden.
Es ist wichtig bei jeden Operationen die Operationswunde, zumindest einmal, besser zweimal am Tag, auf unübliche Schwellungen, Ausscheidungen und Öffnungen, zu überprüfen. Kaninchen können den Tag nach der Operation einen geringen Appetit haben, dies sollte sich aber allmählich im Laufe der nächsten zwei bis drei Tage normalisieren. Zusätzlich haben einige Kaninchen für ein bis zwei Tage ungewöhnlichen Stuhlgang, welches weicher, zusammengeklumpter, ungewöhnlich verformter oder kleine Kotkügelchen mit einschließt. Wenn ihr Kaninchen sich unbehaglich verhält, überhaupt nichts fressen will oder sich nur widerwillig bewegt, ist es notwendig, dass sie sich umgehend mit ihrem Tierarzt in Verbindung setzen. Ihr Tierarzt kann für die Zeit nach der Operation, ein Schmerzmittel verordnen. Der Großteil der Kaninchen erholt sich nach etwa 2 bis 5 Tagen wieder und sind wieder so gut wie neu. Der langfristige Vorteil einer Kastration überwiegt das vorübergehende Unbehagen, das vielleicht gefühlt wird, bei weitem. LG
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