ich bin neu hier und möchte euch um eure Meinung bitten. Ich habe seit über 20 Jahren Kaninchen, habe auch schon einiges an Krankheiten miterleben müssen, aber die derzeitige Situation ist für mich neu:
Mein Hasenkaninchen "Maus" :-) ist 6,5 Jahre alt. Sie ist vor zwei Jahren kastriert worden aufgrund von Wucherungen an der Gebärmutter (gutartig).
Nun hat sie eine große und sehr harte Geschwulst in ihrer Wamme. Sie ist in tierärztlicher Behandlung, es wurde u. a. eine Gewebeprobe entnommen, die aber nicht eindeutig aussagekräftig war. Abszesse konnten durch ein Röntgenbild ausgeschlossen werden. Diese Woche steht noch ein Ultraschall aus, über das man herauskriegen kann, ob es sich um einen Tumor oder "nur" Fettgewebeverhärtung handelt.
Das Schlimme an dieser Wucherung ist, dass sie auf die Luftröhre drückt. Wenn Maus normal sitzt, hört man ihre Atmung so gut wie gar nicht (was ja normal ist), wenn sie aber z. B. liegt, drückt die Geschwulst wohl auf die Luftröhre und Maus zieht sehr geräuschvoll und schwer nach Luft (die Nase ist trocken, sie niest nicht). Ähnlich ist es natürlich, wenn sie Stress hat, weil z. B. ihr Partner mit ihr spielen will.
Erstaunlicherweise (und dem Himmel sei Dank!!) geht es ihr ansonsten blendend, sie frisst wie ein Scheunendrescher, ist munter, neugierig, allenfalls ruht sie sich etwas öfter aus als früher - also eigetnlich alles prima. Meine beiden Hasis sitzen zusammen in einem sehr großen Gehege.
Wenn sich nun herausstellt, dass es sich bei der Geschwulst um einen bösartigen Tumor handelt, dann ist er lt. Auskunft der Tierärztin inoperabel, weil er halt zu dicht an der Luftröhre liegt und man somit nicht "großzügig" ausschneiden kann. Wäre es "nur" Fettgewebe, wäre es operabel.
Würdet ihr operieren? Mit dem Risiko, dass die Maus die OP nicht übersteht aufgrund ihres Alters oder gar der Atemschwierigkeiten? Natürlich muss ich erst das Ergebnis des Ultraschalls abwarten und mich nochmal mit meiner Tierärztin beratschlagen, aber mich würde sehr interessieren, was ihr machen würdet.