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Vergesellschaftung - Doch nicht so intuitiv möglich wie gehofft... :-(Hallo, ich hatte nun 2 Monate ein weibl. Zwergwidderchen, nicht sterilisiert, Wurf von Juli '10. Ich hab sie von ner bekannten zur Pflege übern Urlaub bekommen und sie hat es dann einfach nie wieder abgeholt. Mittlerweile hab ich nichts mehr mit ihr zu tun. Die kleine ist eigentlich ganz süß. Hatte sie stubenrein (bis auf den Fakt, dass sie immer mal wieder nen Köttel beim hüpfen verlor) und ließ sie tagsüber in der ganzen Wohnung (~30 qm) springen. Da die kleine ja nun offenbar in meinen Besitz übergegangen ist wollte ich ihr unbedingt einen Partner besorgen, da es mir das Herz zerbrach sie so allein zu sehen. Das hat nun gestern endlich geklappt. Unser neuer Mitbewohner ist männl., kastriert (wurde (wohl) im 5. Monat kastriert), ungefähr gleich alt und lebt derzeit noch in ner eigenen Box im selben Raum wie meine kleine um sich zu akklimatisieren. Von hier an weiß ich nicht so recht weiter. Man kann ja sagen, dass das weibchen schon das ganze Haus markiert hat. Inwieweit akzeptiert sie den anderen nun? Ich dachte das wär kein Thema und sie würd sich freuen nicht mehr allein zu sein... Gestern kam der neue und ich setzte ihn gleich in nen eigenen Käfig. Die kleine is gleich hin und hat an seinem Käfig gestanden und reingeschnuppert, wollte da nicht mehr weg. Als sie (ihre) Transportbox fand, in der er transportiert wurde is sie gleich mal rein und hat reingepinkelt :-( Er verhält sich ruhig und brav. Keine Randale, kein klopfen, kein Käfignagen o.ä. Hat offenbar auch schon was gegessen. Kurz nach dem Umzug hat er auch gleich seinen Löwenzahn gemümmelt, den ich ihm reingelegt hatte. Er buddelt hin und wieder in seinem Klöchen. Sie is recht unruhig, läuft im Käfig Spalier, nagt am Gitter und rüttelt daran (was aber auch ncihts ungewöhnliches ist bei ihr), sitzt immer in Blickrichtung seines Käfigs. Isst und trinkt normal. Hab die beiden dann über Nacht in ihren Käfigen gelassen. Heute Morgen hab ich das Weibchen, wie immer, rausgelassen. Sie, sofort Richtung Käfig des Böckchens. Sie hat ihre Nase so weit durch die Gitter gesteckt wie es nur ging um an ihn zu kommen, der auch zu ihr kam. Ich konnte nur nciht sooo genau sehen ob sie da gerade versucht ihm die Nase zu lecken oder hinein zu beißen. :-( Er hat zumindest nciht aggressiv sondern zurückhaltend reagiert, aber irgendwann den Kopf weggezogen und ist wieder in die Mitte gehoppelt, wo er ruhe hatte. Ich hab dann gemerkt, dass sie wieder Köttel verloren hat. Hat mich nicht weiter überrscht, wobei 3 Köttel nach nicht einmal 10 Minuten schon ne Menge sind. Auch für sie. Was mich richtig geärgert hat folgendes: Sie hat ne Spur aus Urinflecken hinter sich her gezogen. An der Seite an der Ihre Käfige stehn waren überall kleine Flecken, etwa von der Größe von 20 ct. Stücken. Da hab ich sie dann lieber zurück in ihren Käfig gepackt bevor sie alles zugrunde richtet. :-( Wie soll ich vorgehen? Wie soll ich die zwei vergesellschaften? Wann soll ich ihn das erste mal raus lassen? Soll ich Sie solange im Käfig lassen? Soll ich ihn solange in nen anderen Raum bringen? Ich brauche wirklich Rat hier, bitte helft mir. LG Miri
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AW: Vergesellschaftung - Doch nicht so intuitiv möglich wie gehofft... :-(Klar rastet sie aus wenn Du ein fremdes Tier einfach in ihr Revier setzt und sie dann keine Möglichkeit haben die Rangordnung zu klären, völlig normal. Du brauchst am besten ein artgerechtes Gehege von mind. 4qm wo die Kaninchen zusammen leben können, die Unterschalen der Käfige kannst Du las Klo weiter benutzen. Wenn Du das hast läßt Du beide Knainchen den ganzen Tag frei in der Wohnung laufen und läßt sie machen, abends setzt Du Beide in ihr gemeinsames Gehege.... Normal läßt man ein neues Tier erstmal 14 Tage in Quarantäne, läßt es evtl. impfen und tierärztlich untersuchen inklusive Kotprobe. In der Zeit kann sich das Tier an Dich und die neue Umgebung gewöhnen..... Erst wenn das alles ok ist macht man die VG. Geändert von mausefusses (06.04.2011 um 12:22 Uhr).
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AW: Vergesellschaftung - Doch nicht so intuitiv möglich wie gehofft... :-(Als neutraler Raum zur richtigen VG wäre auch ein BAD ok, dort könntest du alles vorher mit Essigwasser abwaschen und in der Zeit, das neue Gehege säubern.
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AW: Vergesellschaftung - Doch nicht so intuitiv möglich wie gehofft... :-(Ui ui ui. Mir dreht der Kopf. Ich habe nicht alles gelesen. Mir reichten nur ein paar Zeilen! Bitte die beiden sofort Räumlich trennen. Und das jetzt für drei Wochen minimun. Sie drüfen sich auch nicht riechen. Das heißt bei der täglichen Reinigung auch unterschiedliches Arbeitsmaterial verwenden. Den so überträgt man den Geruch auch ins andere Gehege. Nach drei Wochen startest Du eine neue VG. Bitte lies dir den Link von Menolli durch! Bei einer VG kann es hoch hergehen. Gejage, gerammel, gezupfe, gebeise und gegenseitiges ignorieren. Aber das ist normal und gehört dazu. Ich empfehle Dir keine VG im eigenen Gehege, den dazu hast Du noch nicht die passende Erfahrung. Den im eigenen Gehege was vorher schon genutzt worden ist, ist eine VG noch "schlimmer!". Daher neutral. Aber jetzt ist es erstmal wichtig sie zu trennen. Und zwar gut. Den Häsinine sind sehr Revierbezogen und verteidigen es bis auf das Blut wenn jemand fremdes dazu kommt. Melanie
__________________ Kommt Zeit kommt Rat. Meine Homepage: kaninchen-island.de.tl Geändert von Brausemaus (07.04.2011 um 15:24 Uhr).
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AW: Vergesellschaftung - Doch nicht so intuitiv möglich wie gehofft... :-(Sooooo... Gestern Abend hab ich das Badezimmer ausgeräumt, mit Essig und Seife geputzt, überall Grünzeug, Verstecke (mit min. 2 Eingängen) und Leckerlis ausgelegt und die beiden dann reingesetzt. Für IHN ja eine Neuerung, deswegen ist er schön im - wir nennen es "Katzengang", wenn sie mit allen vier Füßchen laufen, nciht hüpfen - alle Ecken und Verstecke abgelaufen und auch beiläufig die Futterplätze notiert. SIE kannte das Badezimmer ja schon, also Heimvorteil. Leider kennt sie JEDEN Raum schon... Sie ist also erstml zum Futter gewatschelt und hat dann Ihn entdeckt. Sie direkt auf ihn zu und angefangen ihn zu berammeln. Soweit normal, denke ich. Lustig war, dass er sich darum in keinster Weise geschert hat. Er hat einfach weiter seine Gegend ausgekundschaftet und sich umgesehn... obwohl sie ihm am Hintern klebte... als wär sie gar nicht da. Strte sie nciht, sie war ihm immer auf den Fersen. Ab und an legte sie sich flach hin, wohl zum ausruhen, aber wehe er war aus dem Sichtfeld, dann wurde direkt nachgehechtet. Nachdem er ein bisschen Boden gewonnen hatte - sprich, die örtlichen Gegebenheiten genügend ausgekundschaftet hatte - ging er zum "Angriff" über. Er fing an SIE zu berammeln, rupfte ihr rückenfell in Büscheln aus. Allerdings tat er das immer nur, wenn sie wieder ansetzte ihn zu reiten. Er konterte und setzte zum gegenrammler an. Man sollte meinen sie hätten damit klar gemacht, wer der Boss wäre, aber weit gefehlt. Sie setzte imer wieder seinem Hintern nach und wollte aufspringen, er kontert, berammelt sie und sie legt sich wärend des Rammelns einfach seitlich hin ?!? Natürlich nur um dann aufzustehen und es wieder zu versuchen... mit dem selben Ergebnis... und weiterem Fellverlust. Wenn sie ihn nicht gerade wieder nötigte ihr zu zeigen, wer der besere Bodenkämpfer ist, war ER sogar immer mal wieder damit beschäftigt ihr das Fell an Flanken aber auch Öhrchen und Gesicht zu putzen. Dennoch startete sie immer wieder das Gerangel. Man sollte bei dem Verlauf wirklich meinen die Fronten wären klar... Nope. Dann hab ich nen fatalen Fehler gemacht: Es war Mitternacht und ich hab sie wieder getrennt schlafen geschickt :-( Danach las ich, dass dies ja grundlegend falsch sei -.- Also VG heute wieder von vorne... Habe gestern noch das Bad geputzt, eben nochmal Hütten und co. aufgestellt, auch ne neue Heuraufe, Wasserschale und Klo weil ich davon ausgehe, das die beiden Tyrannen ja nun einige Tag non-stop hier drin wohnen werden. Denkt ihr das ist normal, ok und gut soweit? Blut ist keines geflossen, richtig böse Beißereien habe ich keine beobachtet, einzig Fell wurde gerupft und das auch ausschließlich von ihm bei Ihr... Ab Wann sollte die VGH als gglückt angesehen werden?
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AW: Vergesellschaftung - Doch nicht so intuitiv möglich wie gehofft... :-(Zitat:
Fellflug und kleine Beissereien sind normal. Auch mobbing gehört dazu, d.h. vom Futter wegjagen und aus Lieblingsecken verjagen. Deswegen immer mehrere Futterplätze anbieten. Auf keinen Fall erneut trennen. Ab wann eine VG geglückt ist, kann keiner sagen. Die eine VG dauert Stunden, die andere Tage, die andere Monate oder auch Jahre. Hört sich blöd an, aber ein Patentrezept gibt es nicht. Du kannst aber einen Umzug wagen, wenn sie sich nach zwei bis drei Tagen einigermaßen ruhig verhalten. Melanie
__________________ Kommt Zeit kommt Rat. Meine Homepage: kaninchen-island.de.tl
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| Stichworte |
| vergesellschaftung |
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