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Was tun bei Zerrung? auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von sarahundkarlchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 08.03.2011
Beiträge: 3.395
sarahundkarlchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.03.2011, 15:31

EDIT: Wirbelsäulenbruch


Meine Lieben,

ich bin neu hier registriert, lese aber seit langem mit Begeisterung eure Beiträge, die mir bisher auch immer weitergeholfen haben, aber gerade finde ich nichts, das so recht passt.

Ich erzähle mal chronologisch:

Mir macht mein Karlchen (4 Monate, Löwenkopf) Probleme, denn er lahmte am Montag (7.3.) ein wenig mit den Hinterpfoten, er "läuft" auf allen Vieren und hoppelte kaum. Da er aber ansonsten, fraß, Kot absetzte und zutraulich war (und es schon spät war), bin ich mit ihm Dienstags morgens zum TA (super nette Ärztin).
Sie meinte es handelt sich wohl eher um eine Zerrung, als e.c., weil er hat noch diesen Rückstellreflex und wirkt auch sonst nicht krank, er nimmt ja weiter aktiv am Leben teil. Sie hat mir drei Präparate mitgegeben, Traumeel, etwas für die Nerven, und noch etwas, das kann ich aber leider nicht entziffern. Und sie meinte, ich sollte ihm jede Möglichkeit zum Springen rauben. Bis Freitag soll ich gucken was passiert. Sie wollte ihn nicht gleich betäuben und röntgen, denn sie meinte, sie will nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen. Fand ich auch.

Eigentlich lebt er draußen, aber gestern hat er sich total neben mir in die Decke eingemümmelt, da hab ich ihm drinnen den Stall gegeben. Ich dachte mir, dass Wärme bestimmt besser ist, als draußen alleine zu sitzen. Heute morgen hab ich ihn rausgebracht und tadaa! er hoppelt wieder (nicht perfekt, aber mir ging das Herz auf), nur leider war der Spaß heute nachmittag wieder vorbei und er "lief" wieder. Ansonsten aber fit. Er kann aber männchen machen und sich auch komplett auf die Hinterfüße stellen und sich strecken. Wäre das e.c. sähe das doch anders aus. oder? Naja, ich hab wieder reingeholt und er bliebt jetzt auch hier, bis er wieder fit ist, im kleinsten Käfig der Welt (damit er sich echt schont) unterbrochen von Kuscheleinheiten.

Ich weiß, ich krieg Samstag ohnehin Gewissheit von der TA, ob es was schlimmeres ist oder gar e.c. Aber was meint ihr dazu? Und tu ich ihm so was gutes, wenn er nur im Käfig sitzt?

Jetzt habe ich aber einen Roman geschrieben, sorry, aber ihr kennt das, wenn man sich sorgen um sein tierchen macht.

Danke im Voraus!




Geändert von sarahundkarlchen (04.04.2011 um 20:54 Uhr).
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Benutzerbild von sarahundkarlchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 08.03.2011
Beiträge: 3.395
sarahundkarlchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.03.2011, 15:41

AW: Was tun bei Zerrung?


Oh, bevor hier noch ein Aufschrei durch die Menge geht: Karlchen sollte ursprünglich heute eine Partnerin bekommen, aber das werde ich wohl verschieben, bis es ihm wieder besser geht...




Geändert von sarahundkarlchen (10.03.2011 um 14:47 Uhr).

Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.03.2011, 22:48

AW: Was tun bei Zerrung?


Hallo sarahundkarlchen,

meine Kaninchen haben noch keine Zerrung gehabt, deshalb kann ich Dir nur sagen was ich machen würde.

Setz den Kleinen in ein kleines Gehege, so dass er hoppeln kann, ebenerdig ohne Kartons, Häuschen usw., von denen er runterspringen könnte. Ich denke, hoppeln sollte er können, nur nicht rumtoben. Wenn er Schmerzen hat, wird er das Beinchen selbst schonen.

Was ich auf keinen Fall machen würde: Das Kaninchen reinholen, danach wieder raussetzen und wieder rein... Wenn Dein Kaninchen draußen lebt, hat es ein Winterfell. Kommt es in die Wohnung, hat er erstmal Stress durch den Temperaturunterschied. Das Winterfell geht aus und dünneres Fell kommt. Dann kommt er wieder raus in die Kälte.

Du musst Dich entscheiden, ob Du ihn drinnen oder draussen halten möchtest.
Evtl. könntest Du ihn einige Tage in einem Schuppen oder einer Garage halten.

lg
marinahexe




Benutzerbild von sarahundkarlchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 08.03.2011
Beiträge: 3.395
sarahundkarlchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.03.2011, 23:22

AW: Was tun bei Zerrung?


Danke , ich hab ihn jetzt auch in einem kleinen Käfig seit drei Tagen. Und er lebt auch nicht ganz draußen, sondern in einer art wintergarten, ich denke der Temperaturunterschied wird dann nicht so krass sein. Sein "zimmer" wird auch nicht geheizt.
Ich kann mich nur nicht entscheiden, ob es besser wird. Ich denke schon ein wenig. Ich schau's mir morgen nochmal an, ansonsten geh ich wieder zum TA.

lg, sarah und karlchen




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.03.2011, 00:18

AW: Was tun bei Zerrung?


Wenn Du Dir den Fuß gezerrt hast, geht das auch nicht von heute auf morgen weg. Warte das Wochenende noch ab.

lg
marinahexe




Benutzerbild von sarahundkarlchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 08.03.2011
Beiträge: 3.395
sarahundkarlchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.03.2011, 11:29

AW: Was tun bei Zerrung?


Das stimmt natürlich. Aber irgendwie mach ich mir immer weniger sorgen um mich, als um meinen Karl Heute sieht's aber schon wieder besser aus.




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.03.2011, 16:30

AW: Was tun bei Zerrung?


Na siehst Du. Es braucht halt alles seine Zeit!

lg
marinahexe




Benutzerbild von Nepumuk
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 11.01.2011
Beiträge: 56
Nepumuk befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.03.2011, 17:14

AW: Was tun bei Zerrung?


Hallöchen Meine Süße hat auch im Moment eine "Zerrung". Sie ist jetzt 14 Wochen alt und wird morgen in ihr neues Zuhause ziehen Alles begann letzte Woche schon einmal. Als ich morgens zu meinen Häschen ging, belastete die Süße ihre linke Hinterpfote nicht. Wirkte ansonsten aber fidel wie immer und wie alle anderen auch. Sie hoppelte halt auf 3 Pfoten bzw vorsichtig und langsam auf allen Vieren. Ich hab mir für den nächsten Tag einen Termin beim TA geben lassen. Am darauffolgenden Morgen war alles wieder gut. Sie sprang und hoppelte wie eine junge Göttin. Also hab ich den TA Termin abgesagt.

Gestern morgen war es die linke Vorderpfote, die die Süße nicht belastete, so dass ich diesmal ohne Termin sofort zum TA gegangen bin. Er hat sie untersucht, Reflexe getestet und die Pfoten abgetastet und sagte mir dass sie beim Spielen über ihre eigenen Pfoten stolpert, da sie so groß seien. Dazu muss ich sagen, dass es sich um dt Riesen handelt und die Süße wirklich sehr groß ist für ihre 14 Wochen und 4,6 Kg auf die Waage bringt. Nun gut. Sie hat eine Schmerzspritze bekommen und alles soll in 2-3 Tagen wieder gut sein.

Heute morgen war die linke Vorderpfote wieder völlig in Ordnung, allerdings hoppelt sie seitdem ganz vorsichtig und langsam zwar auf allen Vieren, aber es scheint mir als würde nun wieder die linke Hinterpfote gezerrt sein Ich habe es der neuen Besitzerin natürlich geschrieben und sie möchte die Süße morgen trotzdem abholen kommen. E.C. hat der TA ausgeschlossen,da die Reflexe alle auslösbar waren, zum Glück!

Ich hoffe, dass sie morgen wieder ganz fit ist...




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.03.2011, 18:33

AW: Was tun bei Zerrung?


Hallo Nepomuk,

das wird schon wieder!

Gerade junge Kaninchen haben einen wahnsinnigen Bewegungsdrang, da kann sowas schon mal passieren.

lg
marinahexe




Benutzerbild von sarahundkarlchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 08.03.2011
Beiträge: 3.395
sarahundkarlchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.03.2011, 19:14

EDIT: Wirbelsäulenbruch


Och mensch, jetzt gehen aber die zerrungen um... Aber die neue Besitzerin wird das schon in den Griff bekommen. Dass sie sie trotzdem nimmt, ist doch ein gutes Zeichen.

Und ich ärgere mich, dass ich meinen TA termin morgen wieder abgesagt habe, nachdem heute morgen fast alles gut war. Denn heute abend sind wir fast wieder beim ausgangspunkt. Ich hab beim arzt angerufen und die meinten, es dauert halt und ich soll montag am besten wiederkommen. Ich geh montag auf jeden fall auch wenn er zwei meter hoch springt ich möchte dieses e.c. auch ausschließen können. Aber bei e.c., gibt es da unterschiedliche Phasen? Ich meine morgens gut, abends schlecht? So geht es jetzt seit montag im wechsel.

lg,

sarahundkarlchen




Geändert von sarahundkarlchen (04.04.2011 um 20:56 Uhr). Grund: Es ist nun mal keine Zerrung mehr

Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.03.2011, 19:54

AW: Was tun bei Zerrung?


Ich glaube, EC kannst Du ausschliessen. Dann würden auch andere Symptome auftreten (Lähmungen, Kopf schiefhalten usw.)




Benutzerbild von Nepumuk
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 11.01.2011
Beiträge: 56
Nepumuk befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.03.2011, 17:45

AW: Was tun bei Zerrung?


Ja, der Süßen ging es am Freitagabend wieder richtig gut. Sie sprang wie eine junge Göttin im Auslauf herum und man sah nichts mehr von der Zerrung. Gestern ist sie in ihr neues Zuhause gekommen. Ich habe der Besitzerin gesagt,dass es immer mal wieder passieren kann aber es nach ein paar Tagen dann wieder gut ist....





Benutzerbild von sarahundkarlchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 08.03.2011
Beiträge: 3.395
sarahundkarlchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.03.2011, 17:52

AW: Was tun bei Zerrung?


So, jetzt war ich mit Karlchen beim Arzt und er wurde geröngt. Es stellte sich heraus, dass seine wirbelsäule vorne zwischen den Schulterblättern einen ungewöhnlichen Knick hat, leider war das bild mit dem Rückgrat verwackelt und man konnte nichts sehen (das musste ich auch nicht bezahlen). Der Knick könnte einfach angeboren sein oder er hat sich als baby schon verletzt. Morgen wird er dann narkotisiert und nochmal geröngt.
Der tut mir so leid, der kleine. Eigentlich sollte er schon seit ner Woche ne freundin haben und jetzt sitzt er alleine draußen rum und guckt und kann nicht richtig laufen.




Benutzerbild von sarahundkarlchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 08.03.2011
Beiträge: 3.395
sarahundkarlchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.03.2011, 15:16

Wirbelsäulenbruch


Jetzt ist es amtlich. Karlchen hat sich die Wirbelsäule gebrochen, genau zwischen den Schulterblättern und deswegen auch die Lähmung.
Ich hab ihn gerade kurz rausgelassen und jetzt gesehen, dass nach dem Arztbesuch das linke bein ganz gelähmt ist. Ich weiß aber nicht, ob das noch mit der Narkose zusammenhängt.
Ich soll ihn jetzt vier bis sechs wochen strikt im Käfig halten und ich weiß jetzt schon, dass das nicht geht, weil er im Käfig nie Kot absetzt, egal wie lange er drin ist. Deswegen muss ich ihn jetzt alle paar stunden rausheben, damit er machen kann.

Er frisst zwar, aber sitzt ansonsten etwas apathisch in der Ecke des Käfigs. Kein Wunder, bei dem was er schon durchmachen musste.

Er wird weiterhin Medikamente bekommen, aber die Ärztin meinte, dass jede kleinste Erschütterung den kompletten bruch hervorrufen kann und dann müssen wir einschläfern. Vielleicht bildet die Wirbelsäule auch wieder neuen Knochen und er kann mit einer leichten Bewegungseinschränkung weiterleben.




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.03.2011, 16:02

AW: Was tun bei Zerrung?


Hallo sarahundkarlchen,

das sind aber keine guten Neuigkeiten. Ich drück die Daumen, dass es wieder heilt.

Vielleicht kannst Du ja statt Käfig ein kleines Gehege bauen?

Gute Besserung
marinahexe




Benutzerbild von sarahundkarlchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 08.03.2011
Beiträge: 3.395
sarahundkarlchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.03.2011, 16:35

AW: Was tun bei Zerrung?


Ja, ich werde sehen. Erst mal lasse ich ihn wirklich nur im kleinen Käfig, bis sich alles wieder stabilisiert und er das linke bein wieder bewegt. Die ärztin meinte, solange er es an den körper anzieht, ist noch leben drin und es könnte sich wieder regenerieren. Ich warte erstmal wieder ab, denn ansonsten ist er, bis auf die nachwirkungen von der narkose, okay. Er sitzt in einem stillen, warmen zimmer und morgen kann er wieder raus.

Das mit dem Gehege habe ich auch gedacht, ich könnte es so flach machen, dass er nicht springen kann, sondern nur etwas Bewegung hat. Nur leider klingt das für mich zur Zeit wie ferne Zukunftsmusik.



 
 
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