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Benutzerbild von Katha 93
Kaninchen Freund
 
Registriert seit: 02.05.2010
Ort: aus dem Sauerland
Beiträge: 383
Katha 93 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.07.2010, 20:41
Hirnhautentzündung von Löwenzahn?

Hallo, mich beschäftigt im Moment die Krankeit eines Kaninchen einer Freundin.

Es hat eine Hirnhautentzündung. Die äußerte sich in Zucken am Kopf und Augenverdrehen.

Sie ist mit ihm natürlich sofort zum TA und der meinte, dass es von Zecken kommen könnte oder von Löwenzahn.
Zecken ist mir bewusst. Aber Löwenzahn?
Das hab ich vorher noch nie gehört.
Wisst ihr mehr darüber?

Der kleine wird mit Antibiotika behandelt und morgen wird geguckt, ob das AB angeschlagen ist.
Ich hoffe, der kleine schafft es.

Hoffe auch auf Antworten.

Liebe Grüße, Katha 93



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Benutzerbild von Laura&Spence
Kaninchen Freund
 
Registriert seit: 09.06.2010
Ort: Wegberg
Beiträge: 88
Laura&Spence befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Laura&Spence eine Nachricht über ICQ schicken
Geschrieben am 23.07.2010, 20:49
AW: Hirnhautentzündung von Löwenzahn?

Oh je der arme kleine Kerl Ich drücke alle Daumen und Pfoten...

Also normalerweise wird eine Hirnhautentzündung durch Pilze oder Parasiten und Bakterien wie Streptokokken, Pneumokokken und Meningokokken ausgelöst. Die Auslöser dringen durch die Ohren, die Nase oder den Rachen ein.
Eine Hirnhautenzündung ist auch hochgradig ansteckend.
Beim Menschen kann sie nur sicher mit einer Lumbalpunktion nachgewiesen werden (das tut soooo sau weh!!!! ich spreche aus erfahrung )
Also das ist es was ich über das Thema so weiß. Ich denke, dass eine Hirnhautentzündung beim Ninchen nicht anders ist als beim Menschen. Hab ich aber auch noch nie gehört das Kaninchen sowas kriegen können.

Bestell dem kleinen gute Besserung... Der schafft das schon
Ich hoffe ich konnte dir helfen



__________________
Liebe Grüße von




& Laura


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Benutzerbild von Katha 93
Kaninchen Freund
 
Registriert seit: 02.05.2010
Ort: aus dem Sauerland
Beiträge: 383
Katha 93 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.07.2010, 20:57
AW: Hirnhautentzündung von Löwenzahn?

Ja, Zecken übertragen doch diese Bakterien oder?

Aber können die auch über Löwenzahn eindringen?

Danke für deinen Beitrag



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Benutzerbild von Katha 93
Kaninchen Freund
 
Registriert seit: 02.05.2010
Ort: aus dem Sauerland
Beiträge: 383
Katha 93 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.07.2010, 21:01
AW: Hirnhautentzündung von Löwenzahn?

Ist es vom Tier auf den Menschen ansteckend?
Und wird es immer ansteckend bleiben?
Der Kleine sollte in etwa 2 Wochen endlich einen Partner bekommen. Auf was muss geachtet werden?



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Benutzerbild von Laura&Spence
Kaninchen Freund
 
Registriert seit: 09.06.2010
Ort: Wegberg
Beiträge: 88
Laura&Spence befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Laura&Spence eine Nachricht über ICQ schicken
Geschrieben am 23.07.2010, 21:31
AW: Hirnhautentzündung von Löwenzahn?

Ich glaube dass ist nur ansteckend wenn es akut ist... Und auch nur solange die Bakterien noch leben...
Ich weiß nicht ob es vom Tier auf den Menschen ansteckend ist. Da bin ich überfragt. Aber ich denke sonst hätte der TA auch was gesagt.
Fragt doch einfach den TA wann es ungefährlich ist einen Artgenossen zu dem kleinen zu tun. Er muss sich ja auch erstmal ganz von der Hirnhautentzündung erholen weil so eine VG ist ja doch stressig und auch anstrengend.
Ich drück die Daumen dass alles gut wird Halte mich auf dem laufenden



__________________
Liebe Grüße von




& Laura


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Benutzerbild von santascorpio
Kaninchen
 
Registriert seit: 01.10.2009
Ort: Allgäu
Beiträge: 1.653
santascorpio befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.07.2010, 22:29
AW: Hirnhautentzündung von Löwenzahn?

Bei E. cuniculi handelt es sich um einen einzelligen Parasiten. Er befällt beim
Kaninchen vorwiegend das Zentralnervensystem und das Gehirn, aber auch andere
Organe. Mittlerweile ist davon auszugehen, dass mehr als die Hälfte aller Kaninchen
den Erreger in sich tragen, auch ohne dass jemals Symptome der Erkrankung
auftreten.
Infektion
E. cuniculi vermehrt sich über die Bildung von Sporen. Diese Sporen werden von
erkrankten Tieren über Kot und Urin ausgeschieden. Kommen nun andere Tiere mit
derart verschmutzter Einstreu oder Futter, das darin gelegen hat, in Berührung,
nehmen sie so den Erreger auf. Oft werden die Tiere aber bereits im Mutterleib mit
dem Erreger infiziert. Durch verschiedene Faktoren wie Stress, Immunschwäche oder
Krankheit kann es nun zu einem Ausbruch der Krankheit kommen.

Diagnose und Behandlung
Die Diagnose von E. cuniculi erfolgt zum einen durch den Ausschluss von möglichen
anderen Ursachen für vorhandene Symptome und zum anderen durch einen Bluttest,
bei dem zunächst einmal geklärt wird, ob überhaupt Erreger vorhanden sind, und
wenn ja, wie stark die Infektion ist.
Wird E. cuniculi diagnostiziert, ist eine schnelle Behandlung des erkrankten Tieres
enorm wichtig. Je schneller das Tier behandelt wird, desto besser sind sein
Heilungschancen. An Feiertagen oder Wochenenden sollte sofort ein Nottierarzt
aufgesucht werden, denn der Zustand erkrankter Tiere kann sich sehr schnell rapide
verschlechtern!
Die Behandlung von E. cuniculi ist recht umfangreich:
• Die Gabe eines hirngängigen Antibiotikums ist bei der Behandlung sehr wichtig!
Ein solches Antibiotikum kann auch im Nervensystem und im Gehirn wirken, wo
der Erreger meist den schlimmsten Schaden verursacht. Nicht jedes Antibiotikum
ist geeignet. Fragen Sie bei der Behandlung durch Ihren Tierarzt bitte danach.
• Zusätzlich sollte das Tier ein Präparat gegen Würmer erhalten. Panacur ist hier
das Mittel der Wahl, denn es tötet zusätzlich den Parasiten ab.
• Ein hochdosierter Vitamin-B-Komplex sollte dem Tier außerdem unbedingt
verabreicht werden. Es unterstützt die durch die Krankheit angegriffenen Nerven
und hilft ihnen, sich wieder zu regenerieren.
• Im Einzelfall kann auch die Gabe von Cortison helfen, die Erkrankung zu lindern. Es
sollte aber von Fall zu Fall vom Tierarzt darüber entschieden werden, ob sich diese
Behandlung anbietet.
• Sind die Nieren durch E.cuniculi angegriffen, empfehlen sich Infusionen, um die
Nieren durchzuspülen und eine weitere Ausbreitung des Erregers einzudämmen.
• Die Zwangsfütterung ist dann erforderlich, wenn das Kaninchen nicht mehr in der
Lage ist, selbst Nahrung aufzunehmen. Gerade wenn die Kaufähigkeit
vorübergehend nicht gegeben ist, ist die Zwangsfütterung lebensnotwendig. In
solchen Fällen ist der Schluckreflex nämlich oft noch vorhanden, und das
Kaninchen nimmt die Fütterung gut an.
• Vermeiden Sie nach Möglichkeit Stress für das erkrankte Tier.
Da es sich bei E. Cuniculi um eine Zoonose handelt, ist die Erkrankung auch auf
andere Tiere übertragbar. Darum sollten erkrankte Tiere von gesunden (auch anderen)
Haustieren ferngehalten werden. Für Menschen besteht nur dann eine Gefahr, wenn
sie unter einer starken Immunschwäche leiden, etwa bedingt durch ein
Organtransplantat oder die Infektion mit HIV.

Quelle: kaninchenschutz.de



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Wenn der moderne Mensch die Tiere, deren er sich als Nahrung bedient, selbst töten müsste, würde die Anzahl der Pflanzenesser ins Ungemessene steigen.
Christian Morgenstern


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Benutzerbild von Katha 93
Kaninchen Freund
 
Registriert seit: 02.05.2010
Ort: aus dem Sauerland
Beiträge: 383
Katha 93 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.07.2010, 23:01
AW: Hirnhautentzündung von Löwenzahn?

das ist e.c.? nich im ernst?



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Benutzerbild von santascorpio
Kaninchen
 
Registriert seit: 01.10.2009
Ort: Allgäu
Beiträge: 1.653
santascorpio befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.07.2010, 23:27
AW: Hirnhautentzündung von Löwenzahn?

Ausgelöst wird die Hirnhautentzündung bei Kaninchen meist durch E. cuniculi. Nach einem meist harmlos verlaufenden, unentdeckten Krankheitsstadium folgt dann die Meningitis (Hirnhautentzündung).
Eines oder mehrere dieser Symptome deuten auf eine Hirnhautentzündung hin:
• Schiefhaltung des Kopfes um bis zu 90 °
• Lähmungen
• Krampfanfälle
• Veränderungen an den Augen
• Häufiges Schütteln der Ohren
• Gleichgewichtsstörungen
• Unruhiges Hin- und Herschnellen der Augen (Nystagmus)
• Pendelnde Kopfbewegungen
• Drehen um die eigene Achse
• Blindes Rennen gegen Wände oder Käfiggitter
• Verlust der Kaufähigkeit
• Andauernde Probleme mit den Nieren



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Christian Morgenstern


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Kaninchen Freund
 
Registriert seit: 03.07.2010
Beiträge: 45
Sema befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.07.2010, 22:54
AW: Hirnhautentzündung von Löwenzahn?

Hat dien Tierarzt nichts von E.C. erwähnt? Du brauchst dringend Panacur...
Mein Kaninchen wird gerade dagegen behandelt...



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Benutzerbild von Katha 93
Kaninchen Freund
 
Registriert seit: 02.05.2010
Ort: aus dem Sauerland
Beiträge: 383
Katha 93 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.07.2010, 12:58
AW: Hirnhautentzündung von Löwenzahn?

Es ging ja nicht um mein Kaninchen, sondern um das meiner Freundin.

Heißt Hirnhautentzündung gleich immer E.C.?

Ich jedenfalls habe das weiter gegeben.
Habe ihr gesagt, das Panacur wichtig ist, und sie meinte nur, dass ihr TA schon wisse, was er macht. Ich kann sie dazu nciht zwingen. Ich meinte zu ihr, dass sie es ja wenigstens mal ansprechen kann. Weiß nicht, ob sies getan hat.
Im Moment wird es mit Antibiotika behandelt und Kortison.
Habe das Kaninchen gestern gesehen. Es scheint ihm besser zu gehen. Er zuckt nicht mehr und futtert sich ganz gut durchs Leben.

Liebe Grüße, Katha 93



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