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EC-Fall und Bitte um Tipps auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 31.03.2015
Ort: Münsterland
Beiträge: 18
Frau Lampe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.12.2016, 13:17

EC-Fall und Bitte um Tipps


Hallo ihr Lieben,
Ich weiß, es gibt schon viele EC-Themen, aber ich würde gerne meinen Fall vorstellen und euch darum bitten, dass ihr mir Rückmeldung gebt, ob ich noch etwas besser machen kann.
Also zur Geschichte: meine Kaninchendame "Lilly" hatte dieses Jahr viel Pech. Es fing an mit Augenproblemen (verengter Tränennasenkanal), Schnupfen und zuletzt einen gutartigen Milchdrüsentumor. Dieser Tumor wurde vor zwei Wochen entfernt. Zunächst schien alles gut zu sein, Lilly fing wieder an zu fressen und ging nicht an die Wunde. Fünf Tage später jedoch (vor etwa einer Woche) wurde sie lethargisch, kauerte in der Ecke und fraß wenig. Ich dachte erst, die Wunde macht ihr Probleme und sie hätte Schmerzen. Allerdings fiel mir dann auch auf, dass sie umfällt, wenn sie springt, also scheinbar Gleichgewichtsprobleme hat und ihren Kopf etwas schief hält. Ich bin direkt zum tierärztlichen Notdienst und stellte sie der Tierärztin vor. Ihre Ohren wurden untersucht, um Ohrenprobleme ausschließen zu können. Außerdem fiel auf, dass die Gleichgewichtsprobleme und die Kopfschiefhaltung schlimmer wurden unter Stress. Die Tierärztin spritzte Vitamin B und gab mir Panacur (0,2ml täglich, 4 Wochen lang) und BeneBac mit. Ich habe die Umgebung möglichst "barrierefrei" gemacht, damit sie nicht versucht von hohen Plattformen zu springen. Drei Tage später (letzten Montag) sollten wir noch einmal zur Tierärztin kommen. Da wurde ihr nochmal Vitamin B gespritzt. Die Tierärztin sagte aber auch, dass Lilly erlöst werden müsse, falls es unter Behandlung schlechter werden sollte.
Lilly ging es schon nach dem ersten Tierarztbesuch wesentlich besser. Sie frisst gut, zeigt Interesse an ihrer Umgebung und ruht auch mal entspannt lang gestreckt. Allerdings finde ich, dass sie seit gestern den Kopf wieder schiefer hält und dadurch auch mehr Gleichgewichtsprobleme hat und auch mal hinfällt. Trotzdem frisst sie weiterhin gut und schaut sich mal etwas in ihrer Umgebung um. Den Partner habe ich ganz normal bei ihr gelassen. Er putzt sie oder kuschelt, allerdings jagt er sie auch mal durch das Gehege. Das ist zwar auch normales Kaninchenverhalten und sie hat auch Platz zum ausweichen, aber ich habe angst, dass sie das zu sehr stresst.
Wie gesagt, ist die Kopfschiefhaltung und das Gleichgewicht wieder etwas schlechter geworden, aber sie frisst gut und zeigt Interesse. Deshalb bin ich momentan weit davon weg sie einschläfern zu lassen. Ich habe auch den Artikel dazu auf "Kaninchenwiese" gelesen und auch da wird vom aufgeben abgeraten und es wurden wesentlich schlimmere Fälle gezeigt, die gesendet sind.
Ich bitte euch mal darum, Tipps zu geben, was ich ihr noch gutes tun könnte und ob sie der Partner eventuell stresst...
Lieben Gruß,
Clarissa alias "Frau Lampe"




Geändert von Frau Lampe (22.12.2016 um 17:36 Uhr).
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Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Ort: Kassel
Beiträge: 20.600
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.12.2016, 13:34

In deiner Medikamentenauflistung fehlt mir ein gehirngängiges Antibiotika - gabs sowas gar nicht?



__________________

~ Manche Begegnungen sind wie Sterne, die uns der Himmel schenkt,
damit wir nicht vergessen, wie schön das Leben ist. ~






Ninchen
 
Registriert seit: 31.03.2015
Ort: Münsterland
Beiträge: 18
Frau Lampe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.12.2016, 17:33

Nein, das war gar nicht dabei und hat mich auch ins Stutzen gebracht, als ich den Artikel auf Kaninchenwiese gelesen habe. Ist denn Antibiotikum immer zwingend notwendig? Weil das ja auch sehr auf die Verdauung schlägt...




Ninchen
 
Registriert seit: 31.03.2015
Ort: Münsterland
Beiträge: 18
Frau Lampe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.12.2016, 18:30

Ich muss morgen mit meinem anderen Kaninchen eh zum Tierarzt. Dann wird sie bestimmt nach Lilly fragen und dann kann ich ja mal nach einem hirngängigem Antibiotikum fragen.
Ich hole eben noch aus der Apotheke Cerebrum... Passt denn zu Lillys Symptomatik auch vertigoheel oder Engystol? Und wie muss ich das verabreichen? Habe hier im Forum von 1 ml gelesen...




Ninchen
 
Registriert seit: 31.03.2015
Ort: Münsterland
Beiträge: 18
Frau Lampe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.12.2016, 12:58

mmhh ich führe einen Monolog, aber ich denke ich bin auf dem richtigen Weg. Lilly bekommt nun auch Antibiotikum und aus der Apotheke habe ich Cerebrum compositum...




Benutzerbild von Natie
Kaninchen
 
Registriert seit: 27.11.2012
Ort: Essen (NRW)
Beiträge: 5.876
Natie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.12.2016, 17:21

Puh, sorry. Hatte deinen Beitrag gelesen und dann vergessen zu antworten.
AB, Vitamin B komplex (rathiopharm) und Panacur reicht an sich bei EC.
Zur Unterstützung des Imunsystems schadet Engystol nicht. Vertigoheel, würde ich nur nutzen wenn das Tier sich stark rollt. Es ist eher gegen Schwindel und dadurch bedingte Übelkeit.

Zum Cerebrum Compositum: ""Cerebrum compositum" ist ein homöopathisches Komplexmittel aus einem Extraxt von Schweine-Hirnzellen erwachsener Schweine, Schweine-Hirnzellen von Schweine-Embryonen, Schweineleberzellen und Schweineplazentazell​en. Außerdem Selen, Schwefel und einige Pflanzenextrakte. Es wird subkutan injiziert. Die injizierten Schweinezellen sollen die Neubildung von Nervenzellen anregen. Leider ist unser Organismus nicht imstande, artfremde Hirnzellen an beschädigten Stellen einzubauen, sondern wehrt diese als körperfremde Proteine ab. Dadurch kann es zu lokalen Reaktionen des Immunsystems an den Einstichstellen kommen (Schwellung, Rötung, Juckreiz). Das Immunsystem kann durch die Injektionen stimuliert werden.

Das Mittel beruht auf dem homotoxikologischen Ansatz, nach welchem sämtliche Erkrankungen des Menschen monokausal durch Gifte bedingt sind. Diese stören die "Fließgleichgewichte​" im Organismus.

Der Begründer der Homotoxikologie, Reckeweg, beschrieb acht verschiedene sogenannte "Sutoxine" - von "sus", Schwein", - als krankheitsauslösend.​ Dabei soll es sich um Giftstoffe handeln, die in Schweinefleisch enthalten sein sollen. Nach Reckeweg ersetze bei regelmäßigem Verzehr von Schweinefleisch Gewebe des Schweins allmählich menschliches Körpergewebe. Das von Reckeweg vorhergesagte Ergebnis: Schweinefleischesser​ werden im Laufe der Zeit den Tieren ähnlich, die sie verspeisen.“

"Cerebrum compositum" macht sich diesen Ansatz zunutze: Gewebe des Schweins soll den Ersatz für zerstörtes menschliches (Nerven-) Gewebe bilden, darum sind in dem Mittel vor allem die Bestandteile Hirn vom erwachsenen Schwein, und Hirn vom Schweine-Embryo wichtig."

Ich würde es nur bei ganz schlimmen Fällen nehmen, zur Nervenregeneration bekommt er ja schon Vitamin B.

EC ist energiezehrend, daher regelmäßig wiegen und bei Bedarf Dickmacher füttern.
Zudem geht EC stark auf die Niere, wichtig ist da viel Flüssigkeit um die Nieren zu spülen.
Entweder durch Infusionen oder aber durch wasserhaltiges Futter und viel trinken. Du kannst da auch ruhig Tee und verdünnten Saft anbieten.

Zur Dosierung der Medikamente von Heel, schreib doch mal eine Mail an Heel. Eigentlich bekommt man da sehr schnell eine Rückmeldung.



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Ninchen
 
Registriert seit: 31.03.2015
Ort: Münsterland
Beiträge: 18
Frau Lampe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.12.2016, 23:18

Okay, also sollte ich Cerebrum erstmal lassen? Dachte ich könnte das auch oral verabreichen...
Vitamin B bekommt sie nicht dauerhaft von mir, das wurde ihr nur zweimal gespritzt. Sollte ich ihr das trotzdem nochmal geben, oder wäre das zu viel?
Welche Säfte bieten sich denn an? Möchte ihr ungerne Wasser oder Tee/Saft einflößen, um den Stress zu ersparen.. Sie frisst auf jeden Fall recht gut frischfutter...




Geändert von Frau Lampe (23.12.2016 um 23:23 Uhr).

Benutzerbild von Natie
Kaninchen
 
Registriert seit: 27.11.2012
Ort: Essen (NRW)
Beiträge: 5.876
Natie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.12.2016, 23:49

Zitat:
Zitat von Frau Lampe Beitrag anzeigen
Okay, also sollte ich Cerebrum erstmal lassen? Dachte ich könnte das auch oral verabreichen...
Vitamin B bekommt sie nicht dauerhaft von mir, das wurde ihr nur zweimal gespritzt. Sollte ich ihr das trotzdem nochmal geben, oder wäre das zu viel?
Welche Säfte bieten sich denn an? Möchte ihr ungerne Wasser oder Tee/Saft einflößen, um den Stress zu ersparen.. Sie frisst auf jeden Fall recht gut frischfutter...
Wenn du es da hast, schadet es nicht.
Die Injektionslösung kannst du auch oral geben. Ich meinte nur den Tierschutzgedanken... Vorallem das SchweineembryoGehirn
Vitamin B brennt beim spritzen. Ich würde aus der Apotheke die Vitamin B Komplex Kapseln von Ratiopharm kaufen und 1/2 bis 1 Kapsel davon geben. Alles was zu viel ist, wird eh ausgeschieden.
Einflößen sollst du es nicht, stell ihr verschiedene Schälchen hin, vielleicht trinkt sie so von selbst mehr.
Meine mögen ganz gerne Karottensaft (den aus reinen Karotten ohne Honig und so), Apfelsaft, Traubensaft (mit Wasser verdünnt), Fenchel- und Heutee.
Probier einfach mal aus ...



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Ninchen
 
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Ort: Münsterland
Beiträge: 18
Frau Lampe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.12.2016, 23:58

Ja klar, natürlich. Der Tierschutzgedanke ist absolut richtig. Offen gestanden, habe ich mich nicht genau über die Inhaltsstoffe informiert, weil ich einfach nur mein krankes Tier gesehen habe. Eigentlich bescheuert, dass dafür andere Tiere leiden müssen und ich bin auch noch Vegetarier .. Ist aber Off-Topic.
Jetzt ist es halt da... Jetzt wird es dann auch genutzt... Ich gebe ihr auf jeden Fall reichlich Frischfutter. Morgen hole ich dann auch nochmal Säfte. Ach man braucht so viel Geduld, es wird einfach nicht besser ... Aber sie frisst halbwegs gut. Das beruhigt mich.




Ninchen
 
Registriert seit: 31.03.2015
Ort: Münsterland
Beiträge: 18
Frau Lampe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.12.2016, 23:59

Wird denn Cerebrum, BeneBac, Vitamin B, Panacur und AB nicht zu viel? Will nicht überbehandeln.




Benutzerbild von Natie
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Registriert seit: 27.11.2012
Ort: Essen (NRW)
Beiträge: 5.876
Natie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.12.2016, 01:25

Zitat:
Zitat von Frau Lampe Beitrag anzeigen
Wird denn Cerebrum, BeneBac, Vitamin B, Panacur und AB nicht zu viel? Will nicht überbehandeln.
Nein, das ist ok so.

Meine Loony hat Spondylose und ist zudem noch in Zahnbehandlung.
Aktuell bekommt sie AB, Schmerzmittel, Staphylosal, Engystol, KS, Zeel, Traumeel, Ingwerpulver, Schwarzkümmelöl, Teufelskrallenpulver und Grünlippmuschelpulver



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Ninchen
 
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Ort: Münsterland
Beiträge: 18
Frau Lampe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.12.2016, 00:15

Jagut. Danke für deine Hilfe. Habe nun auch Saft hingestellt, aber der interessiert Sie wenig. Sie frisst recht viel Frischfutter. Muss ich ihr denn dann Wasser in das Mäulchen spritzen oder stresst das zu Sehr? Leider kostet sie auch noch sehr dünn... Habe sie schon etwas gereinigt, aber seitdem ist der Kopf auch wieder schiefer.... War das Falsch? :-(




Benutzerbild von Natie
Kaninchen
 
Registriert seit: 27.11.2012
Ort: Essen (NRW)
Beiträge: 5.876
Natie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.12.2016, 00:34

Nein, wenn sie gut isst, würde ich die nicht stressen. Vielleicht nur das Frischfutter vorher etwas nass machen. So nimmt sie auch zusätzlich Flüssigkeit auf.
Wenn der Po dreckig ist, muss er gewaschen werden. Ist leider so, auch wenn es stressig ist.
Ich denke, das kommt vom AB. Das müsste sich aber normal wieder geben.

Frohe Weihnachten



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Ninchen
 
Registriert seit: 31.03.2015
Ort: Münsterland
Beiträge: 18
Frau Lampe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.12.2016, 00:39

Frohe Weihnachten :-)
Also Lilly macht mich sehr verrückt.:-( Es tritt keine Besserung ein... könnte heulen.
Habe sie noch ganz normal im Gehege. Also das sind so etwa 4qm. Aber steht eh offen, nur Lilly verlässt das Gehege eh nicht. Zwischendurch rollt sie auch oder fällt um, wenn sie sich erschreckt oder das Gleichgewicht verliert. Eigentlich sagte die Tierärztin ja dass wenn es nicht besser wird, sie eingeschläfert werden müsse. Aber das will ich einfach nicht weil sie frisst ja...
Naja jedenfalls habe ich das Gehege ich abgetrennt, sodass sie weniger Fläche hat. Sollte ich das?
Ich bin nur noch unsicher... wenn das eigene Tier krank ist, wird man so irrational.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 860
Terry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.12.2016, 00:43

Manche Tiere kommen bei EC besser klar wenn sie auf geringer Fläche "gestützt" werden, bspw. die Unterschale einer TB rundherum mit gerollten Handtüchern auslegen und das Tier dazwischen platzieren.
Futter vor die Nase und regelmäßig "trockenlegen". Gibt vielen eine beruhigende Sicherheit.

Bei EC ist ihnen auch häufig übel, besonders wenn sie sich bewegen.



Natie likes this.
__________________
Liebe Grüße
Theresa



Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 30.10.2016
Ort: Bayern
Beiträge: 33
Nina Anna befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.12.2016, 13:59

Erstmal Frohe Weihnachten :-)

Mein Pupsbär hat seit 3 Monaten EC und bekommt Panacur,Cerebrum Comp.und Vitamin B.Du kannst auch noch unterstützend Solidago von Heel ( für die Nieren ) geben.Meiner reagiert auf Vertigo nicht gut,ich hab den Eindruck es wird schlechter darauf :-(
Alles Gute für euch...Und solange sie will,kämpf mit ihr,sie wird es dir danken!

LG Nina Anna




Geändert von Nina Anna (26.12.2016 um 14:02 Uhr).

Ninchen
 
Registriert seit: 31.03.2015
Ort: Münsterland
Beiträge: 18
Frau Lampe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.12.2016, 17:14

Also ich habe das Gehege nun so abgetrennt, dass sie etwa einen Quadratmeter hat. Habe da so eine Barriere hingebaut, dass sie nicht raus kann und das Partnertier allerdings rein. Jetzt gerade hat das Männchen sie etwas gezwickt. Ich hoffe, er mobbt sie nun nicht.. Lilly sitzt nur noch auf Handtüchern, denn sie ist total inkotinent. Das mit der Transportbox habe ich ausprobiert, sie geht da allerdings raus. Etwas hoppeln geht ja noch. Hat aber in ihrem Bereich eine Höhle, woe sie sich verstecken kann. Sie frisst immer noch gut. Ich hoffe, ihr Partner hört auf, sie zu zwacken, wenn er diese Extraecke für Lilly nicht mehr so spannend findet. Hab in "seinem Bereich" auch ganz viele Leckereien versteckt, damit kein Neid aufkommt...




Ninchen
 
Registriert seit: 31.03.2015
Ort: Münsterland
Beiträge: 18
Frau Lampe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.01.2017, 12:42

Hallo!
Ich wollte mal einen Zwischenbericht geben. Ich habe alles nochmal beherzigt, was ihr geschrieben habt. Danke, das war sehr hilfreich
Also Lilly erhältweiterhin Panacur, Vitamin B, Cerebrum comp. und BeneBac. Das Antibiotikum ist seit einigen Tagen abgesetzt (hat sie 10 Tage bekommen).
Lilly lag 2 Tage lang zwischenzeitig nur auf der Seite und kam nur schlecht hoch und ist bei der kleinsten Berührung umgefallen. Aber sie fraß weiterhin gut Frischfutter aber Säfte/Teesfand sie in sämtlichen Sorten eher doof. Medikamente konnte ich leider auch nicht mit Brei o.Ä geben. das hat sie nie gefressen.. Sie hatte immer mal Probleme mit Durchfall, weswegen ich sie auch noch sauber halten musste. Seit 3 Tagen scheint sie etwas aktiver geworden zu sein, wenn auch das Köpfchen schiefer geworden ist (ein Schlappohr ist nun ein Stehohr ). Sie "hoppelt" etwas mehr wackelig durch die Gegend und versucht sich ihre Umgebung anzusehen. Allerdings kommt sie noch sehr schnell aus dem Gleichgewicht, aber wieder schneller auf die Pfoten. Um sie etwas aktiver zu halten, lass ich sie auch durch das ganze Gehege hoppeln und nicht nur durch ihren kleinen Bereich mit Handtüchern. Ich denke die Richtung, in die es geht, ist gut.
Nur hätte ich noch eine Frage zu den Augen... Es scheint mir als würde das eine mehr raus stehen als das andere und es zittern die Augen. Kann ich ihr da auch nochmal was gutes tun? Sollte das nochmal behandelt werden?
Und wie lange sollten welche Medikamente gegeben werden?

Vielen Dank für eureBeiträge, ihr habt mir echt Mut gemacht




Ninchen
 
Registriert seit: 31.03.2015
Ort: Münsterland
Beiträge: 18
Frau Lampe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.01.2017, 12:14

Ich dachte um das ganze hier zum Abschluss zu bringen, Berichte ich mal, wie nun der Stand ist. Vielleicht profitieren ja andere von diesem Thema.
Also Lilly geht es nun viiieeel besser. Es sind nun vier Wochen vorbei. Sie hat nun wieder einen fast komplett geraden Kopf, nachdem sie fast nur noch gelegen hat ein tolles Ergebnis. 😊
Danke dass ihr mir Mut gemacht habt. Denke so ist ein Bunnyleben gerettet



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Eve Eve ist offline
Ninchen
 
Registriert seit: 30.01.2017
Beiträge: 4
Eve befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.01.2017, 21:10

@Frau Lampe: Schön, dass es bei Euch zu einem guten Ausgang gekommen ist dank Deines Durchhaltewillens! Und ich finde es wirklich gut, dass Du hier auch nochmal Zwischenberichte und eine Art Endbericht gegeben hast.
Die Meisten schreiben ja nur, wenn was Akutes ist, und dann liest man nicht mehr, wie es weitergegangen ist.

Unser Kleiner hat vermutlich auch E.C., aber es steht schlimmer um ihn, weil die Symptome direkt einen Tag nach einer OP aufgetreten sind, und wir ihn deswegen nicht nach Hause holen können. Das macht uns grad total fertig.



 
 
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